۞ Versuchschemie.de :: - Kann Honig schimmeln?
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NomBre




Hier seit: 11.03.2006
Beiträge: 277

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Verfasst am: 17/7/2007, 19:06  Titel:  Kann Honig schimmeln? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hi wollte mal fragen ob Honig schimmeln kann. Weil unser Biolehrer meinte mal Honig kann nicht schimmeln?!

Es ist so ein weißer eher fester Honig. Hab das Glas letzte Woche gekauft und fast halb leer gemacht und irgendwie hat sich so ein weißer belag oben gebildet und am Rand der war vorher nicht. Ich lass den mal stehn und schau ob das mehr wird.

Weiß vielleicht einer Bescheit?


MfG
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Atropinsulfat




Hier seit: 25.04.2004
Beiträge: 2988

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Verfasst am: 17/7/2007, 19:13  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Normalerweis eeigentlich nciht. Honig hat einen so dermaßen hohen Zuckergehalt das so gut wie kein Piz das aushält.

Aber Honig ist ein metastabiles System und es kommt oft vor das Zucker auskristallisiert und sich dann so weise Schichten Bilden oder er trüb wird, unter dem Mikro sieht man das ganz gut. Einmal wieder aufkochen und der Honig ist dann wie neu.
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Dennis



Alter: 21
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Beiträge: 1983

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Verfasst am: 17/7/2007, 19:13  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Honig kann schimmeln .
Nur nicht so leicht , sind einige Stoffe drinn , welche die Schimmelpilze im Wachstum stören/hindern .
Außerdem stört der hohe Zuckergehalt und der rel. geringe Gehalt an anderen Stoffen .
Aber einige Pilzkulturen schaffen es trotzdem .
_________________
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie (Albert Einstein)
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-FaBIaN-



Alter: 23
Hier seit: 08.08.2006
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Verfasst am: 17/7/2007, 19:32  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Aber dass Honig schimmerlt bedarf es schon sehr viel Wink Da sind ja alle möglichen Stoffe drin,die eben das Verhindern.
Mein Opa ist hobbymäsig als Imker tätig und bei ihm am Honig (am ganz neuen frrischen) ist oben immer sone weiße Schicht, die sich Bildet solang der Honig noch flüssug ist und kleine Luftblasen nach oben steigen und dort ne art ganz feinen Schaum bilden. Wenn das ganze dann fest wird,sieht man den Zucker aben als weißes Gebilde oben auf dem Honig.
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Die Aufschrift "Nicht entflammbar" stellt keine Herausforderung dar^^
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Brillantschwarz




Hier seit: 08.07.2007
Beiträge: 1748

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Verfasst am: 17/7/2007, 19:37  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Nein, Honig kann wirklich nur unter den widrigsten Umständen schimmeln. Aber das, was Du beschreibst hab ich auch schon öfters erlebt. Wenn der Honig etwas älter oder lange nicht verwendet ist, dann beginnt er zu kristallisieren. Ist aber trotzdem noch verwendbar, und wie bereits hier gepostet, ein Mal in heißes Wasserbad und er ist wieder schön flüssig.
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NomBre




Hier seit: 11.03.2006
Beiträge: 277

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Verfasst am: 17/7/2007, 19:59  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ahso dann bin ich ja beruhigt.

Ich glaub manche haben das falsch verstanden. Mein Honig war gekauft schon fest und weiß. Also kein brauner flüssiger. Gibt ja mehrere Sorten und ich wollte einen weißen festen. Jetzt hat sich überhalb noch eine weiße schicht gebildet. Aber wird wohl Zucker sein so wie ihr meint.

Was ist eigentlich der unterschied zwischen festen Honig und flüssigen? Wird der kalt geschleudert? Oder liegts an der Umgebung wo die Bienen den Honig sammeln?

Würd mich nur mal so interessieren.
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Würfel




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Verfasst am: 17/7/2007, 20:41  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

weder noch jeder honig kristalisert nach einer weile aus

die umgebung unterscheidet die farbe =>
gewöhliche biene honig goldgelb
waldbienen: honig dunklerer leicht bräunliche farbe

kaltgeschleuderter von warmgeschleudertem honig kann man so weit ich weis von der optik kaum unterscheiden jedoch ist der kaltgeschleuderte honig wertvoller weil beim wargeschleuderten einige sehr gesunde inhaltsstoffe zerstört werden
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Dihydrogenmonoxid




Hier seit: 24.06.2007
Beiträge: 7

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Verfasst am: 17/7/2007, 20:50  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Honig wird immer kalt geschleudert. Das heißt bei maximal 40°C. 37° ist die Nesttemperatur, die er bei den Bienen auch durchmacht. Also auch beim Wiederverflüssigen nicht über 40° erwärmen.
Jeder Honig kristallisiert - irgendwann. Das hängt von Verhältnis Traubenzucker zu Fruchtzucker, welche die Hauptbestandteile von Honig sind, ab. Viel Traubenzucker - schnelle Kristallisation, viel Fruchtzucker - langsam. Das Zuckerverhältnis ist je nach Trachtquelle verschieden. Blütenhonige (Raps, Löwenzahn) kristallisieren schneller.

summsumm
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Crankyperson

Was ist ein Superuser?

Alter: 24
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Verfasst am: 19/7/2007, 10:07  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

huhu,
hier noch was von mir dazu:
mein dad hat selber bienen, und in den 14 oder 15 jahren wo ich seine honigmacherei beobachte ist mir _nie_ schimmelnder honig unter gekommen.
und die kristallation kann durch elend langes rühren so stark zurückgeschraubt werden,dass der honig selbst nach 2- 3 jahren lagerung noch gut zu streichen/schmieren ist.wärmebehandlung ist, bei meinem vater und seinen kollegen, verpöhnt, weil der honig dort wieder fest wird.
und dieser weiße belag ist wie schon beschrieben zucker.
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Würfel




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Verfasst am: 19/7/2007, 17:54  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Dihydrogenmonoxid hat geschrieben:
Honig wird immer kalt geschleudert.

ist das nicht bischen unlogisch ?
woher kommen dann die worte kalt und war geschleudert Rolling Eyes
industrieller honig wird warmgeschleudert um mehr aus den waben zu holen
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Dihydrogenmonoxid




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Beiträge: 7

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Verfasst am: 19/7/2007, 20:01  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Würfel hat geschrieben:

woher kommen dann die worte kalt und war geschleudert Rolling Eyes


Gegenfrage: wo hast Du jemals was von warmgeschleudert gelesen? Bestenfalls von kaltgeschleudert, und das ist Marketinggefasel in Anlehnung an kaltgepresstes Öl um besondere Qualität vorzugaukeln. Die Industrie schleudert übrigens nicht selbst, die verarbeitet nur und erhitzt dabei auch kurzzeitig um z.B. zu filtern.

summsumm
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Eistee




Hier seit: 14.06.2007
Beiträge: 141

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Verfasst am: 29/7/2007, 21:58  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

gelöscht


Zuletzt bearbeitet von Eistee am 2/8/2011, 00:33, insgesamt einmal bearbeitet
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newtoolsmith




Hier seit: 07.01.2007
Beiträge: 794
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Verfasst am: 29/7/2007, 23:12  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Meiner bescheidenen Meinung nach, war unter den Antworten viel richtiges - aber nicht alles.

Da Honig immer unter 20% Wasser enthält, kann er nicht schimmeln. Der Wassergehalt ist zu niedrig. Falls der Wassergehalt höher ist, dürft ihr den Imker erschlagen - er hat dann zu früh geschleudert.

Daher sollte man erst schleudern, wenn ein großer Teil der Zellen verdeckelt ist.

Industriell wird übrigens meist warmgeschleudert. Das ist schlicht eine Energiefrage. Die Bezeichnung "kaltgeschleudert" dient daher als Werbeetikett. Es wird aber bei unter 40°C geschleudert, was aber auf die Viskosität einen erheblichen Unterschied macht.

Es ist meiner Meinung nach eine Glaubensfrage, ob die Industrie nun selbst schleudert oder nicht. Wenn ein Imker über hundert Völker hat, ist das in meinen Augen schon Industrie. Mein Nachbar und ich, wir hatten mal dreißig Völker. Das war schon viel Arbeit.

Einmal auskristallisierten Zucker durch Erhitzen wieder in Lösung zu bringen verwandelt den Honig in Zucker. Wertvolle Inhaltsstoffe überleben das nicht. Daher gehört Honig auch nicht in den Tee. Nehmt dafür lieber Zucker oder Kluntjes.

Übrigens ist auch der im Handel erhältliche, flüssige Honig auskristallisiert. Die Zuckerkristalle sind nur sehr sehr klein. Wenn man den lange genug stehen lässt, verbinden sich kleine Zuckerkristalle zu großen Formationen. Der Honig kristallisiert aus und wird fest.

Den Honig ohne Schutzanzug zu schleudern ist im Sommer übrigens eine Wohltat. Man schwitzt nicht so und die Bienen werden nicht agressiv. Das soll aber keine Aufforderung zur Mutprobe sein. Wink
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In Andenken an George Peppard - seine Pläne werden uns fehlen...

...endlich Ingenieur!
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Berzelius




Hier seit: 25.07.2006
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Verfasst am: 30/7/2007, 00:43  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Wieviel Honig wirft denn so ein Volk im Jahr gesehen eigentlich ab?
Mein Opa hatte früher auch einige Bienenvölker, 5 Stück, glaube ich, die Bienenhäuser stehen immer noch da.
Er hatte immer einen großen Klumpen Propolis griffbereit, Allheilmittel gegen alles. Wink
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newtoolsmith




Hier seit: 07.01.2007
Beiträge: 794
Wohnort: NRW
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Verfasst am: 30/7/2007, 00:55  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Berzelius hat geschrieben:
Wieviel Honig wirft denn so ein Volk im Jahr gesehen eigentlich ab?
Mein Opa hatte früher auch einige Bienenvölker, 5 Stück, glaube ich, die Bienenhäuser stehen immer noch da.
Er hatte immer einen großen Klumpen Propolis griffbereit, Allheilmittel gegen alles. Wink


Kann man so pauschal nicht sagen. Ein kleines Volk mit 20000 Arbeiterinnen kommt vielleicht auf 5-10kg, besonders starke Völker können auch einen Zentner schaffen.

Ja Smile Propolis in Alkohol gelöst wird immer gerne genommen...
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In Andenken an George Peppard - seine Pläne werden uns fehlen...

...endlich Ingenieur!
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