Quecksilber


Alter: 22
Hier seit: 14.09.2006
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Wohnort: Erlangen - Im Antennenwald

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Soderla: es geht weiter.
ich hab heute den Konzentrator mal aufgebaut, jetzt müssen nur noch die Elektronik und Software gemacht werden, was aber leicht ist. (und ich brauche noch einen kleinen Tank um den Sauerstoff zu speichern.)
der Konzentrator ist mit den Säulen, Festo-Pneumatikzubehör und so einem Thomas-Kompressor aufgebaut.
desweiteren konnte ich das Pneumatikschema nochmals vereinfachen, so dass nur ein Rückschlagventil und pro Filter noch ein spezielles 2/3-Wege-Ventil (Spühlventil) benötigt wird, dieses Spezialteil kann allerdings durch zwei "normale" 2/2-Wege Ventile ersetzt werden.
Für das Rückschlagventil habe ich ein steuerbares genommen, weil das im Angebot war und wenig Geld kostete.....
Der Steuereingang ist mit dem Ausgang rückgekoppelt, somit wirkt es wie ein ganz normales Rückschlagventil.
Die kleinen Alu-Dinger zwischen dem Anschluss und dem Ventil sind von mir aus Alurundmaterial gedreht und geschnitten, da ich echt keine Lust hatte, dem Händler dafür 5€ PRO STÜCK (damals dachte ich noch, ich bräuchte davon 9 Stück) in den Rachen zu werfen.. das kann ich selber billiger
Die Adapter adaptieren von 1/4" Außengewinde auf 1/8" Innengewinde, die Schneider kann man fertig kaufen (lohnt sich aber nur, wenn man die normal auch braucht und ne Drehbank zur Verfügung hat. Und natürlich Ahnung...
Hier sieht man die Spühlventile, die den Druckluftstrom in die Säulen steuern.
Die Ventile sind zwangsgesteuert und brauchen daher einen größeren Magneten, als hilfsgesteuerte Ventile.
Die Magneten sind momentan noch abmontiert, da ich noch die Stecker suchen muss.....
Die Säulen habe ich mit Festo-Schnellkupplungen augestattet, da die Schlauchstutzen, die anfangs drauf waren, auf keines meiner Schlauchsysteme gepasst haben...
Dafür ist netterweise das Gewinde in den Molsieben ein 1/4" Gewinde, das im Druckluftbereich eine weite Verbreitung erfahren hat.
Man könnte es einen Standart nennen... So hätte ich auch noch die Abgänge der Säulen ersetzen können, doch hier passen 6mm Festo-PUN-Schläuche perfekt.
Wie es mit der Druckfestigkeit aussieht, muss ich noch herausfinden, denn ohne Software läuft der Eimer nicht!
Dann noch ein Bild des Gerüstes ohne die Säulen und ohne Sauerstoffverschlauchung.......
Das Thema O2-Sensor wird beträchtlich schwerer als gedacht: eine Lambdasonde ist ungeeignet, ein mal wegen der hohen Arbeitstemperatur und dann einfach deshalb, da sie in so einer hohen O2-Konzentration einfach wegoxidieren würde.....
ein Freund von mir hatte die Idee, die Sauerstoffkonzentration mittels Messung der Schallgeschwindigkeit im Medium in Abhängigkeit vom Druck zu messen und dann zurückzurechnen...
Mal sehen, was daraus wird, ich werde das Konzept auf jeden Fall verfolgen, da dies ein vollkommen wartungsfreier Sensor wäre und nicht wie käufliche Sensoren nur 1-2 Jahre halten würde...
So mag ich das!
Jetzt noch zur Steuerung:
ich werde keine Relais für die Ventile verwenden, da mir die Abnutzung der Kontakte bei mehreren Schaltspielen pro Minute einfach zu hoch ist. Da kommen entweder PROFETs oder simple MOSFETs rein.
will jemand die Steuerung nachbauen, denn dann werde ich Standartbauteile verwenden und auf verschiedene Ventile Rücksicht nehmen, ansonsten kommen da PROFETs (ein Relais-Ersatz, der gern im Auto verwendet wird und extrem robust ist) und nur
Kanäle für Spühlventile rein.
Wenn die Platinendaten fertig sind, stelle ich sie auch noch online (Software gibts natürlich auch...)
Soderla, was meint Ihr so
wenn es jemanden interessiert, rechne ich auch mal zusammen, was mich der Spass bis jetzt gekostet hat...
(der Text in den Bildern hat beim komprimieren *etwas* gelitten, sollte aber alles erkennbar sein.)
Grüße,
Philipp 
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_________________ Hg. - Quecksilber - Ordnungszahl 80 - Atommasse 200,59u
Aussehen: silbern, glänzend, bildet Perlen |
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