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Wirehead



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Verfasst am: 29/6/2011, 19:59  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Was hast du für ein Flansch an der Pumpe und am PTR?

Die Pumpe kann durch eintauchen in Lösemittel mit dem HV flansch nach unten bis zu einer bestimmten(!) marke gereinigt werden.
Ein Lagerschaden lässt sich eigentlich nur durch zerlegen diagnostizieren. Wenn die Pumpe aus ebay ist würde ich aber darauf tippen. Da Leybold das Lager leider nicht gern heruasrückt und das relativ kranke Abmessungen hat ist das aber so eine sache Wink
Das Statorpaket kann man zwar zerlegen (falls dreck reingefallen ist) das baut sich aber beschissen zusammen. Vor allem weil man Dreck einschleppen kann und das Lager abziehen muss.

Wenn du das mit deinem Gewissen vereinbaren kannst, als ungeprüft ins Ebay.
Wenn nein, wäre die erste Anlaufstelle Oerlikon und nach einer "Lagerwechsel und Einstellhandbuch" oder Servicemanual fragen. Da die Pumpe warscheinlich mitlerweile sowas von Abgekündigt ist ist da mit viel "Liebe" vieleicht noch was zu haben.
Wenns nix gibt sollten wir vieleicht mal telefonierenm vieleicht kann ich zumindest Hilfestellung dazu geben.

Gruß Torsten
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...enthält 72% des empfohlenen Tagesbedarfs an natürlichem Asbest.

Die Bitterkeit schlechter Qualität hält noch lange an, wenn die Süße des Preises längst verflogen ist...
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Acrakatau




Hier seit: 09.01.2011
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Verfasst am: 30/6/2011, 17:23  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Also meine Pumpe hat ein DIN 63 ISO-K Flansch und der PTR DIN 25KF. Als Zwischenstück dient zurzeit einfach eine Plexiglasscheibe, da beide Teile an die Vakuumkammer angeschlossen werden sollten und ich hierfür schon Flansche habe.

Ich kann jetzt erst wieder am Wochenende danach schauen, da ich davor keine Zeit habe. Werde sie aber dann kurz reinigen und nochmals alles einfache ausschließen und dann melde ich mich nocheinmal.

Aber kann es auch sein, das die Turbotronik eine falsche (oder fehlerhafte) Frequenz liefert, da sich das knarzen ählich
einem seltsamen Brummen anhört und sie das Geräusch nur gibt, wenn die Turbotronik an ist. Sobald sie schnell läuft und ich sie ausschalte ist sie ganz ruhig (minimale sehr leise Geräusche) und dreht noch eine weille nach, bis sie langsam zum stillstand kommt.

Aber mit dem Lager kann ich evtl. auch das Glück haben, das sie in der Firma, in der mein Vater schafft, teilweise auch Leybold Turbopumpen verbauen und er so evtl. rankommen kann, aber zuerst einmal auf einen leicht lösbaren Defekt hoffen.

Vielen Dank schonmal für deine Hilfe
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Wirehead



Alter: 16
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Verfasst am: 30/6/2011, 19:00  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

mm das könnte dann sogar ein Kabelbruch sein! dort sind 2 oder 3 Hallsensoren und eine Drehstromähnliche Wicklung für Blockkommutierung verbaut. Es kann sowohl Sensor als auch die Drähte zu den Wicklungen gebrochen sein. Könnte beides den Effekt verursachen. Der Umrichter ist relativ doof und kann beides nicht diagnostizieren > Kabel durchmessen. Eine Belegung des Steckers wollte Leybold zumindes an mich nicht rausrücken, falls du da erfolg haben solltes > bitte PN. Dann kann man auch die Hall's Durchmessen.

Die PTR sind warscheinlich wegen dem KF Flansch so günstig, ein Kollege hat an seinen (und meinen) günstigen KF ITR90 auch eine CF Flansch angebraten weil er einfach nicht runter kam im Endvakuum. Wink
NBR ist bei dem Druck wie ne Sprudelflasche beim öffnen, grade wenn man noch heizen will/muss...
Mach dir aber keine Gedanken, in den Bereich wo das relevant ist wollen wir beide warscheinlich nicht, obwohl das schon merklich ende 6er anfängt.

Gruß
Torsten
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Acrakatau




Hier seit: 09.01.2011
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Verfasst am: 2/7/2011, 12:29  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Endlich geht alles wieder Very Happy
Deshalb nochmals Danke für deine Hilfe kavalier
Hattest sogar fast recht; War zwar nicht direkt ein Kabelbruch aber ein Kabel zur Pumpe hatte ein Wackelkontakt und löste die Störungen aus.
Das konnte aber schnell behoben werden. Danach musste ich aber gleich feststellen,
was ein kleiner Metallspan (der durch die Magnete festgehalten wird) im PTR bewirkt.
So aber jetzt geht alles und ich kann endlich meine Vakuumkammer bauen.

Mir reicht aber schon der Bereich bis 10^-6 schon locker für alles, was ich machen möchte.
Unter 10^-6 kommt man eh nur schwer ohne ausheizen.

Ja die Dichtringe Gasen wirklich ziemlich stark aus, selbst der Hersteller gibt den Arbeitsbereich nur bis max. 10^-6 oder 10^-7 an.
Aber auch die Acrylglasscheiben sind hier nicht zu vernachlässigen.
Aber gerade zu dem Thema Vakuum hab ich ein paar gute pdf-Dokumente gefunden, in denen alles gut erklärt ist (
 Hier von Pfeiffer und   hier noch ein Längeres )
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Archipel




Hier seit: 28.05.2012
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Verfasst am: 4/6/2012, 14:41  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ich lese hier mit großem Interesse mit und wollte kurz fragen, wie lange denn so ein Vauubrand VAP 5 durchhält?
Kann man ohne Bedenken ein gebrauchtes Gerät kaufen oder halten die Geräte nur sehr kurz bzw. werden ungenau?
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MasterOfDisaster




Hier seit: 08.06.2004
Beiträge: 6605

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Verfasst am: 4/6/2012, 15:38  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Das kommt ganz wesentlich darauf an, wie korrosiv die Gase sind, die mit dem Filament in Kontakt kommen.
Bläst man häufiger saure Gase/Dämpfe durch das System, ist der Sensor entsprechend bald verschlissen.
Was die Digner auch nicht mögen, sind Druckstöße, z.B. durch schlagartiges Evakuieren oder Belüften. Das Problem ist bei Sensoren mit Sinterfilter allerdings nicht mehr so gravierend.
Stöße und ständige Erschütterungen sollte man natürlich auch vermeiden.

Bei Betrieb mit rein inerten Gasen würde ich erfahrungsgemäß von einer Lebensdauer von mindestens 5-10 Jahren ausgehen.
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"Hobbyislamchemikerterroristen rühren ultragiftigen Hochbrisanznuklearsprengstoff nach Anleitungen aus dem Dark-Internet und Geheim-Chemiebüchern multimegatonnenzentnerweise in der Badewanne und im Swimmingpool an und konsumieren nebenher selbstlaborierte Rauchhaschwahngiftspritzen" -- Obtainium
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