Fabian

Alter: 24
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Wohnort: Bayern

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Cellulose lässt sich mit Essigsäureanhydrid verestern, was hier gezeigt werden soll.
Geräte:
1 Rundkolben oder Erlenmeyerkolben
2 Messzylinder
1 Pipette 2 ml
Chemikalien:
Eisessig
Schwefelsäure konz.
Essigsäureanhydrid
Watte
Natriumacetat
Sicherheitshinweise:
Eisessig, Essigsäureanhydrid und Schwefelsäure sind ätzend.
Durchführung:
Man nimmt den Messzylinder und misst 25 ml Eisessig ab, schüttet ihn danach in den Rundkolben/Erlenmeyerkolben und gibt anschließend 2 ml konz. Schwefelsäure als Katalysator dazu. Jetzt wird langsam 2 g Watte hinzugegeben und mit dem Glasstab gerührt, damit die Watte den Eisessig und die Schwefelsäure aufsaugt. Nun gibt man langsam, während man die Watte weiter unterrührt, portionsweise Essigsäureanhydrid (gesammt 15 ml) hinzu, das Gemisch erwärmt sich langsam. Man verschließt anschließend das Gefäß und wartet 24 Stunden. Nach der vergangen Zeit gibt man eine verdünnte Natriumacetatlösung hinzu, wobei der Celluloseessigsäureester ausfällt. Man filtriert ihn ab und wäscht ihn anschließend mit einer Natriumacetatlösung. Danch lässt man den Ester trocknen. Wenn man Chloroform zu Verfügung hat kann, man den trockenen Ester in Chloroform auflösen und eine Glasplatte verteilen, wenn das Chloroform verdunstet ist, hat man auf der Glasplatte eine Celluloseacetatfolie die man weiter verwenden kann.
Erklärung:
Die Cellulose reagiert mit der Essigsäureanhydrid zu Cellulosetriacetat (Celluloseessigsäureester) wobei die Schwefelsäure als Katalysator dient und die Essigsäure als Lösungmittel.
So das erste Bild nach ca. 9 Stunden:
Das zweite Bild nach ca. 24 Stunden:
Das dritte Bild nach dem der Ester gewaschen wurde:
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Zuletzt bearbeitet von Fabian am 28/8/2005, 12:17, insgesamt 4-mal bearbeitet |
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