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ChemDoc



Alter: 65
Hier seit: 19.07.2008
Beiträge: 1521
Wohnort: Friesland
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Verfasst am: 26/5/2012, 23:07  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Bin mit dem Netzteil vollkommen zufrieden. Der Netztransformator trennt die Netzspannung galvanisch sicher ab - kein Spartrafo aber dafür ein gesundes Gewicht.
Bei getakteten Netzteilen hätte ich da ein wesentlich unwohleres Gefühl in der Magengrube, zumal meine Elektrolysen oft heiss und spritzfreudig waren.
Für Elektrolysen ist der Bereich über 10 Volt nur selten nötig.
Schöner fände ich daher ein Netzteil mit 15V und 20 A.
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"Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten." - Konfuzius
"Wer nichts weiß, muss alles glauben" - Marie von Ebner-Eschenbach
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Phenolphthalein




Hier seit: 02.11.2011
Beiträge: 688

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Verfasst am: 27/5/2012, 06:18  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Organikus hat geschrieben:
Phenolphthalein hat geschrieben:
nimmst dann halt PC Netzteile, die sind Dauerleistungsfähig, aber 12 Volt ist für Elektrolysen meiner Meinung nach zu viel, lässt Elektroden zügig das Zeitliche segnen, würde also den 5Volt Anschluss vom PC Netzteil bevorzugen, da gibts zB bei mir auch 25 Ampere, statt 13Ampere bei 12 Volt.

aso ja zu bekommen: Flohmarkt 1€ (gesehen), oder guckst ebay für paar Euro oder Schrott, haben auch Überlastungsschutz und Erdung, was du aber evtl noch brauchst ist eine alte Festplatte, die man anschliesst, damit das Ding überhaupt läuft (brauhct Grundlast)


Ich hab mir schon eines für genau diese Zwecke gekauft, habe damals auch den 14er Pin gegen Masse gebrückt. Beim Kauf hab ich darauf geachtet das schon ein Verbraucher (Lüfter) mit im Netzteil verbaut ist.

Allerdings habe ich auf dem 12V Kanal 14-15A was zu viel ist. Wie regel ich das auf 6A runter?? Mit nem Potentiometer oder nem Widerstand? Widerstand wär halt besser da billiger! ^^ *elektronoob*


du regelst es am besten ``brutal, aber einfach `` herunter, in dem du zB 3 Zellen parallel laufen lässt, anstatt einer großen, dann haste 3x 12V x 5 A , ist auch effizienter, als ein Widerstand, weil die Leistung nicht sinnlos zum heizen verwendet wird, ansonsten würde ich evtl deine Lösung nicht erwärmen (höherer Widerstand), kleinere Elektroden nehmen ( mhh, nur wenn Elektroden extrem belastbar sind, sonst vercshleissen die schneller), Abstand der Elektroden vergrößern (mehr WIderstand), evtl Zuleitungen im Querschnitt verkleinern (mehr Widerstand),
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eule




Hier seit: 18.11.2009
Beiträge: 2175
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Verfasst am: 27/5/2012, 10:37  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

den strom brauchst du eigentlich nicht herunterregeln,denn die auf dem Netzteil angegebenen 15A sind eh nur die maximal saugbare Menge Strom bei 12V (das ding pumpt also nicht stur volle 15 A da durch), das endgerät zieht ohnehin niemals mehr strom als es braucht bzw verarbeiten kann. nimmst du zu dünne anschlußleitungen werden die einfach nur warm und strahlen die überschüssige leistung genauso als wärme ab, wie eine vorgeschaltete glühbirne oder ein leistungswiderstand. die elektroden etwas weiter auseinanderstellen dürfte wohl das sinnvollste sein. du solltest ohnehin ein amperemeter vor dein bad hängen, um genau feststellen zu können, was denn da drin nun wirlich passiert.
sorry, klingt etwas wirr.
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Glauben ist exakt solange etwas Gutes, wie es die Angabe einer Wahrscheinlichkeitsabschätzung bezeichnet!

Wahnsinnig mag zutreffen, aber mein wahnsinn hat methode.

Schämen sollten sich die Menschen, die sich gedankenlos der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst. (A. Einstein)
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Acrakatau




Hier seit: 09.01.2011
Beiträge: 343

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Verfasst am: 30/5/2012, 15:01  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Mit nicht Strombegrenzenden Netzteilen hab ich auch so meine schlechten Erfahrungen.
Hierbei sollte man dann immer den Strom messen und wenn zu viel fließt muss man dann einfach durch den
Elektrodenabstand oder die Konzentration der Lösung den Strom "regeln".

Aber solche regelbaren Labornetzteile gibt es ja mitlerweile sehr günstig, der Kauf lohnt sich meiner Meinung
nach auf jeden Fall, vorallem wenn man mal etwas länger betreiben will (z.b. Synthese von Bromat).
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pureacid




Hier seit: 17.06.2012
Beiträge: 1

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Verfasst am: 17/6/2012, 07:38  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Moin Moin....

also erstmal Blei bekommst du kostenlos bei jedem Dachdeckerbetrieb einfach mal nachfragen die haben immer Eimerweise Blei zum entsorgen und ich hab immer was geschenkt bekommen wenn ich freundlich gefragt habe. Mußt das zeug halt danach nur ein wenig polieren damit es wieder schön glänzt und die bei deinem Versuchsaufbau benötigte Überspannung erzeugt um deine Organische Verbindung zu reduzieren Smile. Deine Anode aus Grafit bekommst du preiswert im Künstlerbedarf als Kohlestifft kannst aber auch genau so gut nen Bleistreifen als Anode benutzen.

Als Tonzelle kannst du einfach einen unglasierten Tontopf aus dem Gartengeschäft nehmen einfach vorher die Tonwand etwas abdremmeln damit sie dünner ist und du weniger wiederstand in der elysezelle hast.

Guckst halt einfach das der Tontopf in dein Becherglas passt. Kühlspindel brauchst keine wenn du das ganze im Becherglas machst und das Becherglas in ein wasserbad zum kühlen stellst.

Geh ich recht in der Annahme das du versuchst eine oberflächenspannung von 200-400mA/cm2 zu erzeugen? PC netzteil ist vollkommen ausreichend die Oberflächenspannung auf die es ja nunmal ankommt kannst du dann über die größe der Kathode anpassen. Falls du noch Fragen hast frag einfach......
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Organikus



Alter: 28
Hier seit: 17.07.2010
Beiträge: 468

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Verfasst am: 17/6/2012, 12:28  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

pureacid hat geschrieben:
Moin Moin....

also erstmal Blei bekommst du kostenlos bei jedem Dachdeckerbetrieb einfach mal nachfragen die haben immer Eimerweise Blei zum entsorgen und ich hab immer was geschenkt bekommen wenn ich freundlich gefragt habe. Mußt das zeug halt danach nur ein wenig polieren damit es wieder schön glänzt und die bei deinem Versuchsaufbau benötigte Überspannung erzeugt um deine Organische Verbindung zu reduzieren Smile. Deine Anode aus Grafit bekommst du preiswert im Künstlerbedarf als Kohlestifft kannst aber auch genau so gut nen Bleistreifen als Anode benutzen.

Als Tonzelle kannst du einfach einen unglasierten Tontopf aus dem Gartengeschäft nehmen einfach vorher die Tonwand etwas abdremmeln damit sie dünner ist und du weniger wiederstand in der elysezelle hast.

Guckst halt einfach das der Tontopf in dein Becherglas passt. Kühlspindel brauchst keine wenn du das ganze im Becherglas machst und das Becherglas in ein wasserbad zum kühlen stellst.

Geh ich recht in der Annahme das du versuchst eine oberflächenspannung von 200-400mA/cm2 zu erzeugen? PC netzteil ist vollkommen ausreichend die Oberflächenspannung auf die es ja nunmal ankommt kannst du dann über die größe der Kathode anpassen. Falls du noch Fragen hast frag einfach......


Mhh das mit dem reduzieren von Org. Verbindungen habe ich noch nicht weiter verfolgt, im Moment versuche ich Chrom sauber auf Stahl abzuscheiden, was aber gar nicht so einfach ist. Und leider ist es immer eine riesen Sauerei. =)

Dennoch danke.

lg
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