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pst69de



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Verfasst am: 16/5/2012, 00:22  Titel:  Luftentfeuchter als Wasserdestille Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Bin für ca. 75 EUR an einen Wärmepumpenluftentfeuchter der Marke Einhell gekommen. Hab das mal überschlagen, ich zahl z.Zt. 1EUR45 für 5 Liter demin. Wasser beim günstigsten Anbieter. Die angegebene Maximale Leistungsaufnahme vom Gerät liegt bei 6kWh/24h macht bei 20c/kWh 1EUR20/24h.

In meinen eher noch feuchten Kellerraum hat der jetzt nach 4h ca. 1 Liter kondensiert. Für steriles Arbeiten sicher nicht geeignet, aber zum Gläser spülen und Umkristallisieren sollte es reichen.

Scheint eine interessante Alternative zu sein, und erspart den Weg zum Händler.

Werde aber noch eine genaue Leistungsmessung (Stromzähler / exakte Menge) machen.
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"Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius NULL. Und das nennen sie ihren Standpunkt." (Albert Einstein)
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eule




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Verfasst am: 16/5/2012, 00:53  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

hmm, das hat was vom d-wasser, das aus wäschetrocknern zu kriegen ist. Very Happy
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Glauben ist exakt solange etwas Gutes, wie es die Angabe einer Wahrscheinlichkeitsabschätzung bezeichnet!

Wahnsinnig mag zutreffen, aber mein wahnsinn hat methode.

Schämen sollten sich die Menschen, die sich gedankenlos der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst. (A. Einstein)
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Phenolphthalein




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Verfasst am: 16/5/2012, 03:44  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

wie findest du folgendes: es ist warm jetzt, du nimmst ein Fass (wenn du einen Keller hast ,dann vllt auch Garten?) malst es schwarz an (unnötig eig) und bohrst oben ins den Deckel ein Loch, da steckst ein Schlauch rein, das andere Ende leitest du in eine Flasche/Kanister, was ca nen halben Meter in der Erde vergraben ist, pro tag 5 Liter dest müssten drin sein denke ich, musst halt beim ersten Fass (Sonne) den Schlauch am oberstem Punkt anbringen und an der Flasche wo du auffängst, sollte der Schlauch etwas reingehen oder (nicht der oberste Punkt sein).
ICh denke dein demin aus dem Trockner ist Synthesen-tauglich.
Für Gläser-spülen würde ich Leitungswasser nehmen, ausser wenn du anorg. Präp. arbeitest, ich habe mir mal die Analyse meiner Region angeschaut und überlegt, dass eigentlich die 30-40mg/Liter!!! von allem was du da drin hast eigentlich in org. Ch. gar nicht stören, also wäre meiner Meinung nach das günstigste Demin Wasser einfach dann zu bekommen, wenn man es nur da nutzt, wo es wirklich unabdingbar ist (Analyse/Anorg.Ch.), nicht da wo man zB seine Benzoesäure umkristallisiert oder wo man eh mit reinst NaCl Grammweise ausschüttet, ob da neben NaCl noch bisschen Carbonat/Nitrat/Chlorid ist, ist eigentlich so egal, soll ja nur polar sein...
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pst69de



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Verfasst am: 16/5/2012, 21:37  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Moderner Wäschetrockner wäre auch ne Idee, nur tut's das Modell, was wir im Betrieb haben noch, steht aber bei Schwiegermuttern ... an den Abluftschlauch den Luftentfeuchter anzuschließen oder mit ner Eigenkonstruktion und Eiskühlung zu arbeiten würde dann doch Überredungskünste erfordern, die ich nicht habe Sad

OK, mit Normalwasser anzufangen, ist bei den hiesigen Kalkgehalt meinen Gefühl nach nicht recht. Ich hab die Kolben und Becher halt lieber gleich sauber in der Hand, als dass ich mich fragen muss, könnt das jetzt stören oder nicht ...
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MasterOfDisaster




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Verfasst am: 18/5/2012, 13:19  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Kondensatwasser vom Wäschetrockner hab ich auch mal versucht, das enthält aber in aller Regel noch feine Fusseln und riecht nach Waschmittel, sprich da stecken Parfumreste und höchstwahrscheinlich auch noch sonstige Rückstände aus dem Waschmittel drin. Die Fusseln können dann schnell zum Schimmeln des Wassers führen. Für Laborzwecke halte ich das für nicht geeignet.
Ähnliches gilt für Wasser aus dem Luftentfeuchter: da ist Staub enthalten, der das Wasser ziemlich schnell vergammeln lässt.
Solange man das Wasser zügig nach der "Erzeugung" verbraucht, spricht nichts gegen die Verwendung im Labor. Länger wie 1 Woche würde ich es aber nicht lagern.

Mein demin. Wasser hole ich normalerweise aus dem Supermarkt, wenn es gerade mal wieder im Angebot ist. Da bezahlt man 1,20 Euro für 5 Liter, das halte ich für vertretbar, solange man halbwegs sparsam damit umgeht.
Das selbe Wasser benutze ich übrigens auch für die HPLC und habe schon von Leuten aus der Industrie gehört, das sie zeitweilig mit Baumarkt-Wasser arbeiten. Das spricht ziemlich für die Qualität des käuflichen Wassers.
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"Hobbyislamchemikerterroristen rühren ultragiftigen Hochbrisanznuklearsprengstoff nach Anleitungen aus dem Dark-Internet und Geheim-Chemiebüchern multimegatonnenzentnerweise in der Badewanne und im Swimmingpool an und konsumieren nebenher selbstlaborierte Rauchhaschwahngiftspritzen" -- Obtainium
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Phenolphthalein




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Verfasst am: 18/5/2012, 18:48  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@MasterOfDisaster: das ausm Baumarkt ist ja sogar destilliert, nicht nur demin.!
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pst69de



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Verfasst am: 18/5/2012, 19:03  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

MoD, klar diese Einschränkungen habe ich zwar nicht genannt, habe das aber mit dem "nicht steril" so ausdrücken wollen ... dem könnte man mit einen eigens eingerichteten Cleanroomcompartment abhelfen, aber da ist dann die Destille effektiver ... oder der Kostenrechnung nach das Dest. Wasser aus dem Baumarkt.

Aber gut muss erst noch mein Energieverbrauchsmeter ausgraben, um eine effektive Kostenrechnung aufstellen zu können.
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MasterOfDisaster




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Verfasst am: 18/5/2012, 19:27  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@Phenolphthalein: Bist Du Dir da sicher ? Soweit ich weiss wird sogenanntes "Destilliertes Wasser" als Massenprodukt aus dem Baumarkt gewöhnlich durch Ionenaustausch oder Umkehrosmose erzeugt.

Alleine die Bezeichnung "Destilliertes Wasser" würde ich noch nicht als Garantie für eine Erzeugung auf diesem Wege betrachten.
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Wirehead



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Verfasst am: 18/5/2012, 19:52  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Obwohl das Destillieren von Wasser mit Primärenergie nicht so teuer wäre glaube ich eigentlich nicht das das Baumarktwasser destilliert ist. Einen Dampferzeuger zu unterhalten ist dafür meiner Meinung nach zu kostspielig.

Wasser aus der Luft destillieren ist so ne Sache, da ist alles drin was vom besten übrig ist, vor allem sehr viel Staub mit dem im anhaftenden löslichen Dreck.

Viel eher würde es sich "lohnen" wenn man Wasser im Vakuum mit einer Kälteanlage Verdampft und wieder kondensiert.
Aber auch nur wenn diese kostengünstig zur Verfügung steht.
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...enthält 72% des empfohlenen Tagesbedarfs an natürlichem Asbest.

Die Bitterkeit schlechter Qualität hält noch lange an, wenn die Süße des Preises längst verflogen ist...
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Phenolphthalein




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Verfasst am: 18/5/2012, 21:15  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

MasterOfDisaster hat geschrieben:
@Phenolphthalein: Bist Du Dir da sicher ? Soweit ich weiss wird sogenanntes "Destilliertes Wasser" als Massenprodukt aus dem Baumarkt gewöhnlich durch Ionenaustausch oder Umkehrosmose erzeugt.

Alleine die Bezeichnung "Destilliertes Wasser" würde ich noch nicht als Garantie für eine Erzeugung auf diesem Wege betrachten.

ne bin nciht sicher, sry
denke aber, dass Energie kein Problem ist, denn wenn man Wärmetauscher nutzt kreigt man ja viel zurück (Wasser gitb beim Kondensieren viel Wärme ab)

Es gibt einen Vodka, von dem der Hersteller behauptet, dass er 10x!!!!!!!!! destilliert ist, ich meine ok Ethanol destillieren ist leichter als Wasser, aber dennoch 10x!!! Und dieser Vodka kostet in Ländern mit geringerer Alkoholsteuer auch nicht wirklich viel!
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MasterOfDisaster




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Verfasst am: 18/5/2012, 22:01  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Vielleicht tricksen die beim Vodka ein klein wenig und jagen den einfach über eine Kolonne mit 10 (theoretischen) Böden ? Das könnte man auch als "zehnfache" Destillation interpretieren.

Wärmetauscher sind zwar eine gute Idee, aber ich weiss nicht inwieweit die bei der Wasserdestillation im großen Maßstab verwendbar sind. Ein großes Problem dürfte da m.E. das Verkalken in der Verdampfungsanlage sein.
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pst69de



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Verfasst am: 18/5/2012, 23:11  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Dem Verkalken kann man vorbeugen, indem Erdalkalis und Schwermetalle in einer Vorstufe mit Alkalicarbonaten gefällt werden ... ein hiesiger Bierbrauer nutzt das Verfahren um seine Sudkessel einfacher reinigen zu können (das Wasser weicher zu machen).
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Neptunium




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Verfasst am: 19/5/2012, 13:58  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Wassergewinnung durch Verdampfen hat man früher auf Schiffen gemacht. Der Verdampfer lief unter Unterdruck, so daß die 60-70°C aus dem Motorkühlwasser ausgereicht haben und als Energieaufwand nur das Gebläse für den Unterdruck anfiel.
Da man die konzentriertere Salzbrühe in der "Blase" (heißt so) einfach wieder ins Meer ablassen kann hat man nur einen geringen Eindampffaktor gefahren und somit kaum Probleme mit Ausfällungen.

Brauchwasser macht man heute aber auch mit Umkehrosmose, Trinkwasser wird normalerweise in Tanks mitgenommen.

Bei reinem Wasser kommt es darauf an, wozu man es verwenden will. Technisch verwendet man meist eine Kombination aus Umkehrosmose und Elektrodeionisation. Ionenaustauscher geht natürlich immer, das Wasser ist danach aber nicht partikelfrei und überhaupt nicht steril - die Mikroorganismen werden da eher mehr als weniger.
Steril macht man heute auch eher mit Filtrationstechnik als mit Erhitzen. Organikfrei auch eher durch UV-Bestrahlung oder ein Oxidationsverfahren - elektrisch oder chemisch.

Die gute alte Doppeldestille war natürlich schon klasse. Man konnte auch variieren.
Steril, organik- und pyrogenfrei z.B. durch Zusatz von Kaliumpermanganat und ein bißchen Schwefelsäure im ersten Kolben.
Karbonatfrei durch NaOH im ersten Kolben und Absorberröhrchen auf den Rücklaufröhrchen e.t.c.
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Die kritische Masse von Neptunium beträgt 60kg - Ich wiege 80kg
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pst69de



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Verfasst am: 28/5/2012, 21:57  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

OK, wollte die Messungen nicht vorenthalten:

5,3 L mit 4,88 kWh (bei rel. Luftfeuchtigkeit ca. 75%)

ca. 10 L mit 8,8 kWh (bei rel. Luftfeuchtigkeit ca. 85%)

Der recht feuchte Erdbodenkeller sorgt gerade in den warmen Monaten für eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Die Ergebnisse von unter 1 kWh per Liter untertreffen meine Überschlagsrechnung, womit sich für mich wegen des doppelten Nutzen eine durchaus brauchbare Lösung ergibt.
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Verfasst am: 28/5/2012, 23:54  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hm, vielleicht lasse ich den Ablaufschlauch vom Luftentfeuchter im Labor auch mal ne Woche in nen Kanister hängen.

Jetzt hab ich extra einen Dauerablauf in den Boden einbetoniert und dann sowas Mad
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