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der_Fuchs




Hier seit: 24.09.2011
Beiträge: 17

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Verfasst am: 5/4/2012, 00:05  Titel:  Photometrische Bestimmung der Enzymaktivität Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo liebe Community, Ich weiß garnicht ob Ich hier so richtig bin, meine Frage gehört ja eher ins Bio Labor, vielleicht könnt Ihr mir trotzdem helfen Smile.

Also kurze Einleitung es geht um die Bestimmung der Enzymaktivität von alkalyscher Phosphatase nach einem Zellaufschluss.

Zur Erstellung der Kalibrierkurve wurden 7 Ansätze erstellt aus Enzymlösung,Puffer,Wasser und p-Nitrophenolphosphat.

Aufgetragen wird die Enzymaktivität der Ansätze gegen die Extinktionsänderung, klar Very Happy

Und jetzt meine Frage, wenn Ich die Ezymaktivität der Ansätze folgendermaßen berechne :

IU= delta Extinktion / Extinktionskoeffizient des Subrats (zeit und Schichdicke fallen weg da jeweils 1), bekomme Ich eine wunderschöne lineare Kurve.

ABER, muss ich nicht noch das Verhältnis aus Enzymlösung und Gesamtlösung mit einbeziehen ?
Also mit Volumen des Ansatze/ Volumen der Enzymlösung multiplizieren ?
Dann sieht die Kalibrierkurve allerdings nicht sehr gut aus.

Ich Danke schonmal Smile
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lemmi



Alter: 48
Hier seit: 13.02.2011
Beiträge: 1021

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Verfasst am: 9/4/2012, 23:10  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Na die Frage ist zwar schon ein paar Tage alt, aber vielleicht ja noch aktuell:

um eine Kalibrierkurve zu erstellen müssen alle Bedingungen konstant gehalten werden, d.h. die Endkonzentrationen aller Komponenten außer dem zu bestimmenden Enzym in der zu photometrierenden Mischung müssen konstant sein.
D.h man mischt z.B. gleiches Volumen an Reagenzlösung (d.h. Puffer, NPP-lösung etc. zusammengemischt) + immer gleiches Volumen an Probelösung. Also z.B. jeweils 2 ml Reagenzlösung + 200 µl Probelösung. Die Probelösung ist im Falle der Kalibration die Enzymlösung mit jeweils unterschiedlicher Aktivität. Dazu muß man von der Standardlösung ( = Enzymlösung bekannter Aktiviität) eine Verdünnungsreihe ansetzen. Man darf nicht etwa verschiedene Volumina einer Standardlösung gleicher Aktivität verwenden.

Manche Vorschriften sind allerdings so ausgelegt: man setzt unterschiedliche Enzymvolumina ein und variiert dafür die Menge an zugesetztem Wasser. Also z.B. 1 ml Substratlösung + 1 ml Puffer und dann 100 µl Enzymlösung + 900 µl Wasser oder 200 µl Enzym + 800 µl Wasser etc. Dabei kommt natürlich dasselbe raus als wenn man immer 1 ml enzymlösung verschiedener Verdünnung einsetzt, da das Endvolumen und die Endkonzentration an substrat gleich geblieben sind.
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