۞ Versuchschemie.de :: - Opas Granulat beschäftigte Kampfmittelräumer
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versor




Hier seit: 16.08.2006
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Wohnort: Franken
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Verfasst am: 17/3/2012, 00:03  Titel:  Opas Granulat beschäftigte Kampfmittelräumer Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Drei kleine Reagenzgläser mit einem Granulat darin sorgten gestern für einen Einsatz des Kampfmittelräumdienstes in einer Schule in Eutin. Ein 14-jähriges Mädchen hatte die Röhrchen ihrem Chemie-Lehrer gegeben, teilte die Polizei mit...........Die Röhrchen stammten von ihrem Großvater, der sie für Experimente im Unterricht freigegeben hatte. Da der Lehrer natürlich vorsichtig war, forschte er im Internet nach, welche Bedeutung die Aufschrift auf den Gläsern hatte. Das Ergebnis: Die Substanzen stammen aus Armeebeständen und sind möglicherweise gefährliche Kampfstoffe. Schnell sicherte er die Röhrchen sorgfältig und alarmierte den Kampfmittelräumdienst.

Die Experten ermittelten schnell: Ja, die Chemikalien sind Armeematerial, aber dennoch ungefährlich. Die Prüfröhrchen werden eingesetzt um festzustellen, ob sich in der Luft Kampfstoffe befinden. Ein Polizeisprecher lobte die Umsicht der Beteiligten: „Alle haben es richtig gemacht.“ Nur der gutmeinende Großvater könnte noch Ärger bekommen. Es wird geprüft, ob er die Chemikalien überhaupt besitzen durfte


Quelle:  http://www.kn-online.de/Lokales/Ostholstein/Opas-Granulat-beschaeftigte-Kampfmittelraeumer


Insbesondere der letzte Satz ist mal wieder typisch (Es wird geprüft, ob er die Chemikalien überhaupt besitzen durfte)......Und das alles wegen mutmaßlicher Gasprüfrohrchen Rolling Eyes
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carpe noctem
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MasterOfDisaster




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Beiträge: 6605

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Verfasst am: 17/3/2012, 00:12  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Schon blöd, wenn man den Unterschied ziwschen einem Dräger-Röhrchen zum Nachweis von z.B. Sarin und Adolf's Wunderwaffe in Form von einem echten hochgiftigen Kampfstoff nicht kennt.

Der Vorfall sagt einmal mehr nichts gutes darüber aus, was da teilweise (!) als Lehrkräfte auf die Kinder losgelassen wird.

Hier noch eine weitere Meldung zu dem Vorfall:
 http://www.shz.de/aus-dem-polizeibericht/artikeldetail/article//oh-eutin-chemikalien-sichergestellt.html

Es handelte sich also um simple Prüfröhrchen.
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"Hobbyislamchemikerterroristen rühren ultragiftigen Hochbrisanznuklearsprengstoff nach Anleitungen aus dem Dark-Internet und Geheim-Chemiebüchern multimegatonnenzentnerweise in der Badewanne und im Swimmingpool an und konsumieren nebenher selbstlaborierte Rauchhaschwahngiftspritzen" -- Obtainium
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Kolbenrückholfeder




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Verfasst am: 17/3/2012, 09:26  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Steht auf diesen "Röhrchen" eigentlich nichts drauf?!?!

Man könnte ja mal diese "Rückfragenadresse" nutzen um in Erfahrung zu bringen warum man sowas nicht besitzen darf!?
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ChemDoc



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Verfasst am: 17/3/2012, 09:54  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Augenscheinlich möchten gewisse Kreise nicht durch mündige Bürger überprüft werden*.
Es sollte für jeden Ostsee-Fischer und Feriengast eine Selbstverständlichkeit sein, solche
Prüfröhrchen zu seiner eigenen Sicherheit mitführen zu dürfen.
Schliesslich liegen die Hinterlassenschaften von Adolf ja noch tonnenweise in der Ostsee herum.
Den Fischern geht häufiger solch ein Geschenk als "Beifang" ins Netz.


*aus ähnlichen Gründen wird demnächst auch der private Besitz von Messgeräten zur Messung der
Radioaktivität und Taschenrechnern zur Verifizierung unserer eigenen Überschuldung verboten werden uebermuetig
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Chemark



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Verfasst am: 17/3/2012, 11:12  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

ChemDoc hat geschrieben:
*aus ähnlichen Gründen wird demnächst auch der private Besitz von Messgeräten zur Messung der
Radioaktivität und Taschenrechnern zur Verifizierung unserer eigenen Überschuldung verboten werden uebermuetig


Ich weiß, das geht jetzt etwas am Thema vorbei, aber mir fällt dazu eine Geschichte ein, die in meinem Heimatdorf passiert ist.
In der Nähe hatten wir ein Kernkraftwerk, weshalb in einigen Feuerwehren in der Umgebung ein Messwagen für Radioaktivität stationiert wurde. Eine von diesen Feuerwehren war die in meinem Heimatdorf.
Diese Stationierungszeit fiel genau auf den Unfall in Tschernobyl. Es hätte damit also Problemlos getestet werden können, wie stark die Strahlenbelastung bei uns wirklich war.
Aber genau das wurde verboten. Wenn jemand dieses Fahrzeug auch nur bewegt hätte, hätte es gewaltig ärger gegeben.
So abwegig sehe ich es nicht, dass irgendwann einmal wirklich der Besitz/Einsatz von Messgeräten reguliert wird o.Ä. ... es wäre zumindest nicht das erste Mal.
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Organikus



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Verfasst am: 17/3/2012, 11:26  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Chemark hat geschrieben:
Aber genau das wurde verboten. Wenn jemand dieses Fahrzeug auch nur bewegt hätte, hätte es gewaltig ärger gegeben.


Sieht man dem Fahrzeug irgendwie an das es was mit Radioaktivität zu tun hat? Gibt es irgendwelche besonderen Verschleissteile??

Vielleicht wollte man keine Panik schüren oder teuere Spazierfahrten verhindern?
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Chemark



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Verfasst am: 17/3/2012, 12:00  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Man kann von außen erkennen, was das für ein Fahrzeug ist. Ein Messwagen sieht natürlich anders aus als ein Löschwagen. (Schon in dem allerersten Lehrgang werden wir damit gequält, dass wir alle genormten Fahrzeuge mit der Ausrüstung und Menge des transportierten Wassers auswendig lernen müssen... jeder der also irgendwas mit Feuerwehr zu tun hat, kann dir sagen, dass du einen Messwagen vor dir hast. Und die Dinger sind nicht gerade häufig. Das ist zumindest heute der stand. Wie das damals aussah, weiß ich nicht genau)

Der Grund dafür war vermutlich, dass eine Panik verhindert werden sollte, aber ich finde das ist die falsche Methode.
(Verschleiß wird es nicht gewesen sein. Soetwas würde dann einfach als Übung bezeichnet werden und die müssen mehrmals pro Jahr gemacht werden. da sind dann alle froh, dass das überhaupt jemand macht)
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Neptunium




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Verfasst am: 17/3/2012, 21:56  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Man muss differenzieren:
Der damals zuständige Minister Friedrich Zimmermann, bekannt als "der bleifreie Friederich", hat sich äußerst ungeschickt geäußert und verhalten. Dafür hat er mit der Abgabe des Bereichs Kernenergie an das neue BMU die politische Konsequenz erhalten. Sicher gab es weiter unten weitere Ungeschicklichkeiten, man sollte diese aber irgendwann mal als Geschichte abhaken.

Ob die Meßfahrt was genutzt hätte, wage ich zu bezweifeln. Ohne die Ausstattung des Fahrzeugs zu kennen, bin ich mir doch sicher, daß kein Gerät zur Unterscheidung der Nuklide in der Luft vorhanden war. Die bloße Messung der Gammadosis oder vielleicht auch noch der Summe der Betastrahler läßt in dieser Konstellation (Unfall mit unbekanntem Verlauf in großer Entfernung) keinerlei Rückschluss auf die Strahlenbelastung zu. Es ist ein sehr großer Unterschied ob ich z.B. 1000 Bequerel Jod oder Cäsium einatme.
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Organikus



Alter: 28
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Verfasst am: 17/3/2012, 23:04  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Neptunium hat geschrieben:
Ob die Meßfahrt was genutzt hätte, wage ich zu bezweifeln. Ohne die Ausstattung des Fahrzeugs zu kennen, bin ich mir doch sicher, daß kein Gerät zur Unterscheidung der Nuklide in der Luft vorhanden war. Die bloße Messung der Gammadosis oder vielleicht auch noch der Summe der Betastrahler läßt in dieser Konstellation (Unfall mit unbekanntem Verlauf in großer Entfernung) keinerlei Rückschluss auf die Strahlenbelastung zu. Es ist ein sehr großer Unterschied ob ich z.B. 1000 Bequerel Jod oder Cäsium einatme.

In wiefern? Das Jod reichert sich in der Schilddrüse an was zu Krebs führt?
Caesium reichert sich auch an strahlt aber viel länger was ebenso zu Krebs führt?
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Hartmut
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Verfasst am: 18/3/2012, 12:15  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Kampfstoffe in Prüfröhrchen ??? ??? ??? kratz
Ich beschreibe mal kurz, wie ich mir deren Einsatz auf dem Gefechtsfeld gerade vorstelle: aaalso ... man rennt gebückt und unter dem Feuerschutz der Kameraden über das Gefechtsfeld zu einem gegnerischen Soldaten und zwingt diesen unter Androhung eines empfindlichen Übels, so ein Röhrchen in den Mund zu nehmen und daran zu saugen. Der Effekt: Feind fällt tot um. Geniale Erfindung! Wink

Im vorliegenden Fall wäre ich echt neugierig, wer hier eigentlich bekloppter ist: der "Fachlehrer" oder der Journalist. Zur Erleichterung der täglichen Arbeit verfügt der Journalist vermutlich über eine Software zum Generieren suggestiver Wortpaare für maximal reißerische Artikelüberschriften. Dann könnte dies aber eine völlig veraltete Version aus der Zeit von Windows 95 sein, wenn sie für das Wort "Opa" das Wort "Krieg" als Treffer ausspuckt. Denn die Zeit bleibt nicht stehen und wer jemals chemische Kampfmittel der Wehrmacht "mit heim genommen" haben könnte, müßte heute wohl mindestens 87 Jahre alt sein und bei einem angenommenen mittleren Generationsabstand von 20 Jahren damit mindestens Ur-Uropa.

Zwischen den Zeilen lesen wir, daß es heute nichts ausmacht, wenn ein Chemielehrer auf Kriegsfuß mit ganz simpler Mathematik steht, und ebenso, daß es für seinen Job genügt, nicht mehr von Chemie zu verstehen, als er den Kindern aus dem Chemiebuch vorliest. Kampfmittelräumdienste, Berufsfeuerwehren, Ordnungsämter und die Polizei nutzen freilich die günstige Gelegenheit, uns mal wieder eindrucksvoll ihre Unverzichtbarkeit und Existenzberechtigung zu Lasten unserer Steuergelder zu demonstrieren. Nur gut, daß eine große Opera Dramatica nicht immer auch ein Orchester braucht. Eintritt bezahlt haben wir freilich alle. Wie dankbar sind wir dann doch jedesmal, daß sie wieder mal unseren Arsch gerettet haben, wenn sie vor dem Fall des Vorhangs in friedvollem Es-Dur den obligatorischen Schlußvers der Arie singen, daß zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung bestanden habe. Danke Jungs, daß mein sauer verdientes Geld bei Euch so sinnvoll eingesetzt wird!
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Oh, daß die Deutschen ihre wahren Kräfte kennen und ihren Fleiß höheren Zielen zuwendeten; sie würden nicht mehr Menschen, sie würden Götter sein, denn göttlich ist der Geist dieses Volkes!
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Peter




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Verfasst am: 18/3/2012, 12:31  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Was ich mich frage:

Was war in den Röhrchen überhaupt drinn bzw. mit welcher Nachweißreaktion kann man "Kampfstoffe" überhaupt einigermaßen selektiv im Schützgraben nachweißen?

Für Kampfstoffe, deren Wirkung einfach auf ihrer hohen Reaktivität beruht, wie zb. Chlor, Phosgen oder Lost gibt es da sicherlich ein paar einfache "onepot" Nachweißreaktionen. Aber wie sieht es zb. mit den Stoffen aus der Klasse der Acetylcholinesterase-Hemmer aus?
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eule




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Verfasst am: 18/3/2012, 14:13  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

aus alten kriegsüberbleibseln aus der eigenen familie kenne ich auch son zeug. da gabs drei sorten röhrchen, die kampfstoffe anzeigen sollten und natürlich lagen gasmaske und filterdosen sowie kleine säckchen mit absorber zum befüllen der filter mit im kasten. ob das alles noch im ursprungszustand war weiß ich nicht, aber auf alldem waren schöne große totenkopfmarkierungen Very Happy
was die prüfröhrchen angeht, so waren die mit auch bei schlechter sicht gut erkennbaren graphischen zeichen markiert, an beschriftungen erinnere ich mich nur von den filterfüllungen.
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Glauben ist exakt solange etwas Gutes, wie es die Angabe einer Wahrscheinlichkeitsabschätzung bezeichnet!

Wahnsinnig mag zutreffen, aber mein wahnsinn hat methode.

Schämen sollten sich die Menschen, die sich gedankenlos der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst. (A. Einstein)
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Entropie

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Verfasst am: 19/3/2012, 02:15  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

ChemDoc hat geschrieben:
Augenscheinlich möchten gewisse Kreise nicht durch mündige Bürger überprüft werden*.


Ich glaube, dass hier mal wieder die übliche norddeutsche Chemikalienhysterie am Werk war.
Ein Chemielehrer sollte eigentlich wissen, was ein Drägerröhrchen ist oder wenigstens in der
Lage sein, die Beschriftungen korrekt zu interpretieren, anstatt die allseits beliebten Behörden des
Landes SH einzuschalten, welche um jedes Gramm beliebiger Chemikalien Giga-Terz zu verzuanstalten
pflegen.

Ich fürchte, Opa und das Enkelkind werden leider noch viel Aufregung und Ärger deshalb haben, weil
die Justiz diese Sache bestimmt noch auf die Spitze treiben wird. Vermutlich wird es um diese, vermutlich
von der Bundeswehr entsorgten Röhrchen noch ein Verfahren geben, um Opa dadurch, dass es diesen
Abfall vor 40 Jahren mitnahm, juristisch einen Strick zu drehen, da es gewisse Konstrukte durchaus möglich
machen, eine Verjährung in so einem Fall ggf. auszuschliessen, indem man argumentierte, dass eine Tat
wie Unterschlagung wegen nicht-Rückgabe der Röhrchen Tag für Tag fortbestand... Sad
Deutschland hat auch sonst keine Probleme, wenn ich mir ansehe, wie früher bei der Bundeswehr zum Teil
Geld verschwendet wurde und neuwertige Dinge entsorgt wurden, damit der Lagerbestand vorschriftsmässig
war... Im Dienst ist Steuergeldverschwendung jedoch nicht strafbar und die Politik sorgt dafür, dass es dabei
bleibt. Deshalb bleiben solche Lagerbestands-Experten usw., die ggf. Millionensummen Steuergelder
im wahrsten Sinne des Wortes in den Sand setzen, unbehelligt, während Opa für abgelaufene Pfennigsartikel
bestimmt noch einen Strafbefehl oder ein Strafverfahren bekommen wird Sad .
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MasterOfDisaster




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Verfasst am: 19/3/2012, 13:10  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hm, bezüglich des Vorwurfs der Unterschlagung oder Diebstahl: wenn die Röhrchen zum Zeitpunkt der Mitnahme durch den Opa schon über ihrem Verfallsdatum waren, dürften sie doch offiziell nichts mehr wert gewesen sein. Mir ist schon klar, daß die Dinger dann offiziell immer noch Eigentum der Bundeswehrmacht waren, aber ob deswegen dann noch Jemand ein Strafverfahren anzettelt ?

Nicht wenige Ex-Bundeswehrler haben zuhause die eine oder andere Patrone, wenn nicht noch größere Kaliber an Munition, als Souvenir rumstehen. Werden die jetzt dann auch alle durchsucht und standrechtlich erschossen ?
So quasi unter dem Motto "Kampf bis zur um die letzte(n) Patrone(n)" ?
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eule




Hier seit: 18.11.2009
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Wohnort: Bargebuhr
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Verfasst am: 19/3/2012, 14:05  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

na hoffentlich gibts da nicht noch ein verfahren wegen diebstahl an der reichswehrmacht und somit schuldhaftigkeit am verlorenen krieg. Wink
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