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Wirehead



Alter: 16
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Verfasst am: 29/2/2012, 00:42  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Der Kühler funktioniert meiner Meinung nach nur gut wenn man ihn nicht gerade mit Überschall schnellem Dampf beaufschlagt. Das mit den 10kW Heizleistung würde ich mir an dieser Stelle nochmal überlegen.
Hat dein Kegelsitz einen Anschlag? Nicht das er ineinander rutsch bei Erwärmung. Bei den Temperaturen stell ich mir das blöd vor den nach dem abkühlen wieder auseinander zu polken. Ich denke mir mal du machst da auch Graphit, Nickel oder MoS2 drauf damit der trennbar bleibt?
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...enthält 72% des empfohlenen Tagesbedarfs an natürlichem Asbest.

Die Bitterkeit schlechter Qualität hält noch lange an, wenn die Süße des Preises längst verflogen ist...
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Dreiring




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Verfasst am: 29/2/2012, 01:01  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ich spüre den Augenkrebs förmlich wachsen....

Aber mal zum Thema:
Bedenken hätte ich bei längerem destillieren ohne Kühler, da sich die komplette Destille aufheizen könnte. Daher halte ich den Kühler durchaus für sinnvoll. Mal abgesehen davon, dass er einfach top aussieht. Ob man da allerdings gleich mit 10 kW rangehen sollte...
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Mantis
Moderatoren helfen, wo sie können.



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Verfasst am: 29/2/2012, 01:14  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ich habe cookkf88 seine beiden Beiträge gelöscht. Dieses "Dahingeschmiere" ist wirklich eine Frechheit.
@newtoolsmith: Wenn du schon eine Stahldestille baust, warum dann nicht gleich mit einer Destillierblase, wo dein gesamtes Quecksilber auf einmal destilliert werden könnte? Wenn es nur um jeweils 1kg geht, wäre doch auch Glas kein Problem.
Hier noch eine Dolumentation dazu:
 http://www.versuchschemie.de/topic,6464,-Destillation+von+Quecksilber+zu+Reinigungszwecken.html
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Entropie

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Verfasst am: 29/2/2012, 01:40  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Organikus hat geschrieben:
cookkf88 hat geschrieben:
Hey-könnte-mann-so-auch-durch-alu-dest.-um-quecksilberamalgan-zumachen?
ps-wie-kann-ich-nen-neuen-block-öffnen


cook k f 88 mit 8 posts fragt nach amalgam =)


Hoffentlich ist es nicht wieder der "Karl May (oder Münchhausen) der Chemieforen", der mich mit diesem
Thema nämlich auch schon mal belästigt hatte. Angeblich wäre er wegen etwas Aluminium in Hg angeklagt
worden hiess es damals und ich sollte ihm bei der Verteidigung behilflich sein. In Wirklichkeit war alles völlig
frei erfunden und an anderer Stelle hatte uns der Herr ebenfalls mit Märchen zum Narren gehalten.

Traurig an der Sache ist, dass der Unsinn hier jetzt öffentlich gepostet wird und eventuelle behördliche Mitleser
gleich Missbrauch bei ganz anderen, ordentlichen Bürgern vermuten und leichtfertig verfolgen, wenn sie
solche Märchen hier lesen.
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newtoolsmith




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Verfasst am: 29/2/2012, 15:58  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Mantis hat geschrieben:
...warum dann nicht gleich mit einer Destillierblase, wo dein gesamtes Quecksilber auf einmal destilliert werden könnte?...


Das wäre doch etwas zu viel des Guten...

Es lässt sich jedoch der Kühler durch die Ermeto-Verschraubung abtrennen und an einen größeren Behälter montieren.

Ihr werdet sehen. Heute Abend geht es weiter.

Felix Flohqual hat geschrieben:
Die Schweissnähte sehen fast professionell aus, das kann nicht jeder so.


Nur fast? Ich geh jetzt erstmal weinen. Crying or Very sad
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newtoolsmith




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Verfasst am: 29/2/2012, 19:41  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

So, weiter gehts:

In ein Stück Blech erstmal sechs Löcher gebohrt.

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Dann ein paar schnelle Schnitte mit dem Plasmaschneider.

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Auf der Drehe etwas rund gemacht - unnötig, sieht aber besser aus.

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Dann ans Unterteil geschweißt.

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Dem Oberteil noch drei Führungsröhrchen angeheftet - etwas unscharf. Nicht so einfach, die Dinger winklig dran zu bekommen an den unförmigen Klöpperboden...

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Und ein Rohr als Auslass oben dran, das von außen und von innen verschweißt wurde.

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Im Ganzen sieht es dann so aus:

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Ob die Federn wirklich die richtigen sind, weiß ich noch nicht. Es werden wohl etwas stärkere werden. Wegen unterschiedlicher Wärmeausdehnung sind sie aber notwendig.

An die Schrauben kommen noch Flügelmuttern mit Never-Seez. Muss ich erst besorgen.

Die Langlöcher des Bajonetts werden per Feile auf Passform getrimmt. War ja nur mit dem Plasma vorgeschnitten.



Soweit so gut. Es darf wieder geläppt werden...
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newtoolsmith




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Verfasst am: 29/2/2012, 20:08  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Gerade habe ich beschlossen, dass ans Oberteil noch eine Füllöffnung gehört.

Und zwar VOR dem Läppen...

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Die Verschraubung wird mit einem Dummy verschlossen.
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Felix Flohqual



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Verfasst am: 29/2/2012, 21:07  Titel:  Empfindlich? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

newtoolsmith hat geschrieben:


Felix Flohqual hat geschrieben:
Die Schweissnähte sehen fast professionell aus, das kann nicht jeder so.


Nur fast? Ich geh jetzt erstmal weinen. Crying or Very sad



Gelernt ist gelernt, das sieht man. Handwerklich gehobene Mittelklasse, aber konstruktiv? Bin wirklich gespannt, wie das Ding funktioniert. Wozu ein abnehmbarer Deckel (Helm)? Eine kleine Gasflasche aus Stahl, die rohrförmigen Sauerstoff-Flaschen vom Baumarkt, kann man auch mit dreckigem Quecksilber füllen. Dann mit einer Verschraubung ein längeres gekrümmtes Stahlrohr dran und fertig ist die Destille. Wird der absteigende Schenkel direkt in kaltes Wasser gesteckt, dann erübrigt sich der Kühler. Oder ein Stahlrohr unten zuschweissen, mit Hg füllen, mit einer Manschette für einen Auto-Auspuff und einem Reduzierstück ein gebogenes Stahlrohr anschliessen und dessen Ende in eine Flasche stecken, die in einen Eimer mit kaltem Wasser getaucht ist.
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newtoolsmith




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Verfasst am: 29/2/2012, 21:25  Titel:  Re: Empfindlich? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Felix Flohqual hat geschrieben:
... Wird der absteigende Schenkel direkt in kaltes Wasser gesteckt, dann erübrigt sich der Kühler...


...und man geht nicht über Los sondern direkt ins Krankenhaus - wenn nämlich durch einen Temperaturabfall Wasser in die Destille gesaugt wird und dort spontan verdampft.


Abgesehen davon hast du Recht. Man hätte das viel einfacher machen können. Wäre mir aber ZU einfach gewesen. Liegt am Basteltrieb bei den Ingenieuren...


Jedenfalls nach einer Stunde fast fertig geläppt. Eine Ecke fehlt noch.

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Der fertige Teil muss also so weit runter geläppt werden, dass auch das "Tal" erwischt wird.

Tja, mit den µ hat man nur Ärger...
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newtoolsmith




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Verfasst am: 2/3/2012, 09:14  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Gestern habe ich nur mal die Apparatur zusammengeschraubt. Nichts spektakuläres.

Sieht soweit gut aus.

Bis abends war dann mal aufräumen angesagt - man sieht schon wieder einen kleinen Teil der Werkbank...

Irgendwo habe ich noch einen Bunsenbrenner, der aber wohl auf Erdgas läuft. Mal sehen, ob ich den an Propan ans Laufen kriege. Hätte den Vorteil, dass der einen ordentlichen Fuß hat.
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rhodium




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Verfasst am: 2/3/2012, 16:21  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

mal so in die menge frag:

Sind in den Schweisselektroden Metalle drin die Amalgame bilden können und somit Probleme machen könnten?
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Entropie

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Verfasst am: 2/3/2012, 17:05  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

newtoolsmith hat geschrieben:

Irgendwo habe ich noch einen Bunsenbrenner, der aber wohl auf Erdgas läuft. Mal sehen, ob ich den an Propan ans Laufen kriege. Hätte den Vorteil, dass der einen ordentlichen Fuß hat.


Vorsicht, die Düsen sind anders! Bei Bunsen-/Teclubrennern muss man deshalb ein passendes Modell für Propan
nehmen oder man müsste die Düse austauschen. Sonst gibt es unter Umständen scheinbar Probleme mit zu grossen Flammen.
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newtoolsmith




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Verfasst am: 3/3/2012, 20:58  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Die Düse drehe ich neu. Ich habe Platinenbohrer in 0,2mm/0,3mm/... 1mm.

Damit bohre ich mal eine kleine Düse und kann mich dann hochtasten.

Da laut Avogadro immer gleichviele Molekyle im Norm-Gasvolumen stecken, braucht man für Propan mehr Verbrennungsluft als für Methan. Es steckt nunmal mehr C und H drin. Deshalb muss die Düse kleiner sein oder die Geometrie des Kamins so, dass mehr Luft angesaugt wird.

Das Lambda muss halt passen, im zweifelsfalle Luftüberschuss.

Düse lässt sich leichter anpassen...


Die Schweißstäbe - da ich mit WIG geschweißt habe sind das keine Elektroden in dem Sinne - sind niedriglegiert, genau wie der Grundwerkstoff auch. Ist also neben Fe noch C, Mn Al und Si, sowie Spuren von P, S, N, Cu, Cr, Ni, Nb, V, Ti, Mo vorhanden.

Kritisch wäre Al, das ist aber in Nitriden fest gebunden und wird extra deswegen zugesetzt um Stickstoff zu binden.
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newtoolsmith




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Verfasst am: 5/3/2012, 00:18  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Heute fielen drei identischeTeilchen von meiner Drehmaschine.

Es sind drei Schrauben mit großem gerändelten Kopf und Innengewinde. Sind also eigentlich Muttern.

Das M8 Innengewinde sitzt im Schaft von 11,9mm Außendurchmesser, welchselbiger die Feder führt.

Gerändelt hatte ich schon lange nicht mehr, ist aber sehr gut geworden.

Bilder gibts wahrswcheinlich morgen.

Die 250ml PE Weithalsflaschen sind auch da. Literflaschen haben sich irgendwie nicht so bewährt...
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MasterOfDisaster




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Verfasst am: 5/3/2012, 01:24  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Kurze Frage am Rande: was für eine Drehmaschine verwendest Du ? Interessiere mich z.Zt. nämlich sehr für's Drehen.
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"Hobbyislamchemikerterroristen rühren ultragiftigen Hochbrisanznuklearsprengstoff nach Anleitungen aus dem Dark-Internet und Geheim-Chemiebüchern multimegatonnenzentnerweise in der Badewanne und im Swimmingpool an und konsumieren nebenher selbstlaborierte Rauchhaschwahngiftspritzen" -- Obtainium
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