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newtoolsmith




Hier seit: 07.01.2007
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Verfasst am: 11/3/2012, 19:27  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

CD-ROM-LAUFWERK hat geschrieben:
...andere haben schon anfang des 20. Jh. messungen nahe dem absoluten nullpunkt gemacht, mit einer genauigkeiten/präzision, dass sie 0,005K messen konnten...


Wuppdiie!

Das glaube ich im Leben nicht. Die Jungs haben vielleicht Messgeräte gehabt mit 0,005K Auflösung - ob da aber Offset drauf ist oder Nichtlinearität ist nochmal was ganz anderes.

Aber einiges kann man ja berechnen. So werden die Matheleute wohl errechnet haben, wo der Siedepunkt von Sauerstoff liegt, die Physiker testen und sagen: stimmt!

Man kann dann aber nur vermuten und glauben, dass das wirklich so ist. Das tun wir eigentlich immer.

Beispiel:

In unserem Kalibrierlabor haben wir besagtes DKD Pt100 Vergleichsnormal. Auch die Elektronik dahinter ist kalibriert.

Wenn das Ding nun 20,000°C anzeigt dann glauben wir das. Wir wissen es aber nicht und werden es auch nie wissen.

Wir wissen aber, dass die mögliche Abweichung so klein ist, dass man es ruhig glauben kann.


Gut geraten ist besser als schlecht gemessen!


Und bei Typ-K und -200°C misst man keine Millivolt sondern Mikrovolt. Da hat man schnell mal das Fernsehprogramm vom Nachbarn gemessen - aber nicht die Temperatur.

Hört sich jetzt etwas miesmacherisch an, ist aber mein täglicher Kampf (wobei wir da extra Messtechniker dafür haben, mein Kernjob ist ja nur "Knopf drücken").
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...endlich Ingenieur!
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Neptunium




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Verfasst am: 12/3/2012, 10:28  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

[quote="newtoolsmith"]
Zitat:

Und bei Typ-K und -200°C misst man keine Millivolt sondern Mikrovolt


Ja, schon Mikrovolt: allerding 5891 davon - gegen ein gleichartiges Thermoelement bei 0°C.
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newtoolsmith




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Verfasst am: 14/3/2012, 22:33  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Das ist völlig korrekt.

Jedoch beträgt die Spannungsabweichung pro Grad nur ein paar Mikrovolt und die muss man genau bis zur Anzeige kriegen.

Dass die Thermospannung absolut betrachtet sogar mehrere Millivolt beträgt ist klar. Aber die Feinheiten - und die sollen ja gemessen werden - sind um Größenordnungen kleiner.
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ChemDoc



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Verfasst am: 16/3/2012, 20:42  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Mit dieser selbstgebastelten Maschine wird 1 Liter flüssiger Stickstoff bei einem
Energieverbrauch von 8,5KWh hergestellt:
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 http://benkrasnow.blogspot.com/2008/08/diy-liquid-nitrogen-generator.html
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Acrakatau




Hier seit: 09.01.2011
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Verfasst am: 17/3/2012, 13:04  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Das Problem hierbei ist nur woher bekommt man so ein Cryo-Kopf mit passendem Kühlkompressor.
Denn wenn man mal ein Gerät hat, das -200°C schafft ist der Rest kein großes Problem mehr.


Noch was zu deinem Test:
Du hast ja die Temperatur der Luft gemessen und diese war sehr klein. Das muss ja dann aber auch heißen
das für die 50K unterschied der Wärmetransport durch den Metallhahn reichte, um die Luft vor zu kühlen.
Wen da jetzt nicht noch andere größere Effekte mitspielen, denke ich das die vorkühlung der Luft
durch einen größeren Wasserwärmetauscher warscheinlich dann auch gehen müsste.
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Berzelius




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Verfasst am: 17/3/2012, 17:38  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Acrakatau hat geschrieben:
Das Problem hierbei ist nur woher bekommt man so ein Cryo-Kopf mit passendem Kühlkompressor.
Denn wenn man mal ein Gerät hat, das -200°C schafft ist der Rest kein großes Problem mehr.


Noch was zu deinem Test:
Du hast ja die Temperatur der Luft gemessen und diese war sehr klein. Das muss ja dann aber auch heißen
das für die 50K unterschied der Wärmetransport durch den Metallhahn reichte, um die Luft vor zu kühlen.
Wen da jetzt nicht noch andere größere Effekte mitspielen, denke ich das die vorkühlung der Luft
durch einen größeren Wasserwärmetauscher warscheinlich dann auch gehen müsste.


Hi Leute,
aus den USA, gebraucht und auf Ebay. Die Hersteller reagieren erst gar nicht auf Anfragen wegen dem Kauf von 1 Stück oder so. Kostet allerdings einige hundert bis tausend Euro. Und kriegt man nur, wenn man Glück hat. Hab gesucht und einen solchen Kühlkopf gebraucht für 1300 Dollar gesehen. Muss man allerdings noch ausbauen.
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CD-ROM-LAUFWERK




Hier seit: 08.09.2003
Beiträge: 6365

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Verfasst am: 17/3/2012, 19:42  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

dann kauft euch so einen, bastelt noch eine kühlung wie auf dem bild um die heiße seite zu kühlen, eine entsprechende entfeuchtung der ansaugluft und dann zeigt es hier
aber bitte nicht noch mehr so theoretisches gerede um diese geräte.
sie sind unglaublich teuer und aufwändig zu betreiben, genau das will ich nicht

ich nutze eine bestehende druckluft infrastruktur und werde, falls es klappt, sowohl viel als auch schnell luft verflüssigen können
man könnte zb. auch günstig einen hochdruckkompressor ersteigern, dann hätte man kaum noch probleme mit dem wärmetauscher sowie noch besser vorgetrockente druckluft
 zb. sowas
mit 300 bar kann man schon mal eben auf einen schlag 70K differenz erzeugen und das bei entsprechend geringem volumenstrom
für den hohen preis dieses kühlkopfes hat man da direkt ein ganz anderes kaliber von anlage Wink
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