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Propan-1-ol




Hier seit: 13.12.2011
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Verfasst am: 19/12/2011, 16:31  Titel:  Extraktion von Blattfarbstoffen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo bin vorhin auf der Suche nach Extraktionen aus Pflanzen auf folgenden Link gestoßen:

 http://www.doktor-schaffrath.de/Extraktion%20von%20Blattfarbstoffen.pdf

Was ist im letzen Schritt (also um aus dem Ethanol-Blattfarbengemisch die reine Blattfarbe zu bekommen) mit Chromatographie gemeint, bzw. wie stelle ich die im Labor ohne große Mittel an?

Und welcher Stoff, bzw. welche Stoffe sind/ist für die Blattfarbe überhaupt verantwortlich? Liege ich mit Chlorophyll richtig?

vielen vielen dank für antworten Smile
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Nico



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Verfasst am: 19/12/2011, 16:57  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Also mein Lieber, benutze bitte mal Google. Wink
Wikipedia und viele andere Seiten erklären Chromatographie sehr gut und mit Chlorophyll, bzw. einigen anderen sog. Xanthophyllen liegst Du richtig - für Genaueres solltest Du aber bitte auch Google heranziehen.
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Propan-1-ol




Hier seit: 13.12.2011
Beiträge: 114

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Verfasst am: 19/12/2011, 17:38  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Okay danke Smile Das Chlorophyll der Blattfarbstoff ist, ist mir erst nach Senden dieses Themas aufgefallen ^^. Gut dann ab zur selbstrecherche Very Happy

Hab jetzt etwas gesucht, und ich finde keine Antwort wie ich durch Chromatografie (weiß schonmal das es irgendwas mit der Farbtrennung zu tun hat) das Chlorophyll vom Ethanol trennen kann. Und wie ich so eine Chromatografie möglichst einfach anstelle.

Tut mir leid für meine Unwissenheit Embarassed und vielen dank für antworten Smile
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Bleiente




Hier seit: 19.07.2011
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Verfasst am: 19/12/2011, 22:10  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Bei diesen Fragen stehen den Profis hier sicher die Haare zu Berge. Lies mal in Wikipedia die Artikel zur Chromatografie durch (Säulenchromatographie). Da versteht man als Laie zumindest das Prinzip. Die benötigte stationäre Phase (Kieselgel) scheint immens teuer zu sein. Nicht umsonst wird von vielen hier die Destillation zum Trennen bevorzugt.
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Glaskocher




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Verfasst am: 19/12/2011, 22:19  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ich empfehle mal die Seiten von Axel Schunk und Professor Blume als verläßliche Quellen für gute Experimente und Erklärungen zum Thema. Man muß nur ein "bisschen" suchen, weil das Angebot groß ist. Auch mit "Experiment Chromatographie" in der Suchmaschine kommen viele interessante Treffer.
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Phenolphthalein




Hier seit: 02.11.2011
Beiträge: 697

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Verfasst am: 19/12/2011, 22:30  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Propan-1-ol hat geschrieben:

das Chlorophyll vom Ethanol trennen kann.

Ehm offen stehen lassen? Ethanol verdunstet.

Hab Anleitung für Chlorophyll btw :

Festphase: Cellulose-DC Platte wird 10 min bei 100grad celsius aktiviert und mit einer Lösung aus 5 ml Speiseöl (Livio) und 95 ml aceton imprägniert und nochmal bei 100grad getrocknet

Fließmittel: Ethanol 105:Aceton 37,5: Wasser 15: Speiseöl 5 (ob Vol. oder m weiss ich leider nciht, müsste Vol. sein) mischen und schütteln, über Nacht stehen lassen, die obere Phase abtrennen und als Fließmittel verwenden.

Kammer: Gurkenglas mit Fließmittel füllen und verschliessen, nach 2-3 Stunden Platte reinstellen, sodass sie unten etwas! in die Lösung ragt.

Also du schneidest deine Pflanze (ca. 2g) und zerreibst sie mit Na2CO3 (Spatelspitze) und Sand, danach gibts du
5ml Aceton dazu und reibst weitere 3 min., bis die Farbe extrahiert ist (ändert sich nich mehr, wird nicht dunkler).
Von diesem Extrakt trägst du ein paar Tropfen (1-3, kleine!) auf deine Platte auf und eben von einer anderen, bekannten Pflanze, wo garantiert Chlorophyll drin ist und auch bekannt wie viele Arten. ( Neben einander).

Diese Platte stellst du in die Kammer und wartest, bis das Fließmittel knapp vor dem oberem Rand ist, dann brichst du ab und holst die Platte raus und trocknest sie an der Luft.

Vergleiche die zurückgelegten Strecken der Substanzen. (Gleich weit bei gleicher Submenge---->gleiche Sub)

Evtl. könntest du die Festphase aus Papier nehmen, jedoch eher dickem Papier ( sone Art Filterpapier?), anstatt Cellulose-DC.

Hoffe das hilft dir weiter


daumenrauf
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Propan-1-ol




Hier seit: 13.12.2011
Beiträge: 114

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Verfasst am: 19/12/2011, 22:57  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Danke für die Antworten Smile

@ Phenolphthalein

könnte ich also auch etwas Spiritus auf die Blätter geben, das ganze wird geschwenkt, dann es durch einen ?Faltenfilter? (bitte erklärung was dat is ^^) in ein Probenglas geleert. Probenglas verschließen udn kalt stellen (damit meinen die Vermutlich Kühlschrankkalt oder?) und dann kann ich das Gemisch einfach offen stehen lassen bis das Ethanol verdampft ist?

vielen dank für antworten Smile
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eule




Hier seit: 18.11.2009
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Wohnort: Bargebuhr
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Verfasst am: 19/12/2011, 23:04  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

 Faltenfilter

warum nicht eben das ethanol im vakuum abdestillieren?
aber offen stehenlassen dürfte natürlich auch gehen, dauert ggf aber eher etwas lange
_________________
Glauben ist exakt solange etwas Gutes, wie es die Angabe einer Wahrscheinlichkeitsabschätzung bezeichnet!

Wahnsinnig mag zutreffen, aber mein wahnsinn hat methode.

Schämen sollten sich die Menschen, die sich gedankenlos der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst. (A. Einstein)
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Nico



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Verfasst am: 19/12/2011, 23:37  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Also C3H7OH, so langsam nervt es wirklich. Du kannst gerne was nachfragen, aber bitte ergoogle Dir Begriffe wie "Faltenfilter" o.ä selber. !
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Propan-1-ol




Hier seit: 13.12.2011
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Verfasst am: 20/12/2011, 16:24  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

danke

@ NIco ja werde ich in zukunft machen, sry.

@ eule weil ich wie gesagt kaum equipment habe Smile
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Chemark



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Verfasst am: 20/12/2011, 20:19  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Phenolphthalein hat geschrieben:
Festphase: Cellulose-DC Platte wird 10 min bei 100grad celsius aktiviert und mit einer Lösung aus 5 ml Speiseöl (Livio) und 95 ml aceton imprägniert und nochmal bei 100grad getrocknet



Da reicht eigentlich für den anfang auch ein einfaches stück weißes Filterpapier. Bei meinen ersten Chromatografieversuchen hat das auch wunderbar funktioniert und ganz am anfang muss man sich noch nicht unbedingt perfekte dinger zurechbauen...
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