۞ Versuchschemie.de :: - kann ich aus Fe3O4, Fe2O3 herstellen?
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Alumni




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Verfasst am: 6/7/2010, 00:17  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitronensäure hat geschrieben:

Oder die viel viel elegantere Methode ^^

Einfach das F3O4 an der luft ein bissi glühen ^^ oder wie lang glaubt ihr wird das FeO dem Sauerstoff beim sauerstoff-sein zuguggen ?^^


Quelle?

Laut Howi (S. 1138) läuft beim Glühen die Reaktion in umgekehrter Richtung:

3 Fe2O3 -> 2 Fe3O4 + 1/2 O2
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Christian



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Verfasst am: 6/7/2010, 01:41  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Für Thermit reicht Fe3O4 allemal. Ich hab mal eine Mischung angesetzt aus eben jenem und groben Kügelchen aus Alufolie (Durchmesser zwischen etwa 3 und 10 mm, ne ganz schöne Arbeit, die zu machen...).
War dem Vernehmen nach mindestens genauso heftig wie ein Thermit aus Fe2O3 und Al-Pulver und Grieß.
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Angucken und genießen!

in diesem Sinne, Christian
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CD-ROM-LAUFWERK




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Verfasst am: 6/7/2010, 14:09  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Alumni hat geschrieben:
Laut Howi (S. 1138) läuft beim Glühen die Reaktion in umgekehrter Richtung:

3 Fe2O3 -> 2 Fe3O4 + 1/2 O2

wenn man schwarzes eisenoxid mit dem brenner erhitzt wandelt es sich tatsächlich in rotes um
so habe ich es schon oft bei arbeiten mit thermit erlebt
das kann auch jeder mit einem brenner selber probieren Wink

für thermit ist das schwarze oxid aufgrund des höheren eisenanteils übrigens besser geeignet, als das rote Wink
es sei denn, man möchte eine möglichst hohe termeratur erreichen, dann ist natürlich das rote besser
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Alumni




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Verfasst am: 6/7/2010, 15:18  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Anscheinend ist Hämatit unter Normalbedingungen das einzige stabile Eisenoxid. Wenn man sich das Phasendiagramm Fe/O2 ansieht (G. Ketteler, W. Weiss, W. Ranke, and R. Schlögl. Phys. Chem. Chem. Phys. 3, 1114, 2001), so verschiebt sich das Stabilitätsgebiet mit zunehmender Temperatur allerdings zugunsten des Magnetits.

Ich interpretiere die Ergebnisse nunmehr wie folgt:

1. Magnetit ist bei Raumtemperatur nur metastabil.
2. Beim Erhitzen bis ca. 600C stellt sich das thermodynamische Gleichgewicht ein, und es bildet sich Hämatit.
3. Beim stärkeren Erhitzen (laut Howi ab ca. 1200C) wandelt sich das Hämatit wieder in das dann zunehmend bevorzugte Magnetit um.

Natürlich spielt der O2-Partialdruck eine Rolle. Im "Vakuum" soll der Zerfall laut Howi bereits ab 1000C beginnen.
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Zitronensäure



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Verfasst am: 6/7/2010, 16:37  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Alumni^^ wenn du schon bei mir die Quelle bekritelst.. das interessiert niemanden bei einem solchen Topic ^^
ich sage dir, praktische Erfahrung geht weit über das wissen von Büchern.
Bei uns im Berger Ananalytisches Arbeitsbuch... gibts bei der Sulfattrennung folgende Reaktionsgleichung:
BaSO4 + Na2CO3 = BaCO3 + Na2SO4

Das geht nid ^^ auch wie man es dreht und wendet, da reagiert nur so ein kleiner teil ^^

Und was das Fe2O3 betrifft ^^, unter Luftentzug könnte es passiern das Fe3O4 entsteht... aber sicher nid unter normalbedingungen...

Hast du in deinem Leben schon mal eine Eisengravi gemacht ? Wink
Spätestens beim Glühen dürfte dir auffallen, das dir nur Fe3O4 entsteht, wenn du zu wenig heizt und dem Tiegel keine Luft gibst ^^

Außerdem, welches glaubst du ist in der Natur stabiler ? Fe2+ oder Fe3+ ? Wink

Liebe grüße,
Citrus
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BeCl2 ist die Zuckerseite meines Lebens.
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Alumni




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Verfasst am: 6/7/2010, 20:42  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

1. Wieso soll der Soda-Pottasche-Aufschluß nicht funktionieren, wie er im Jander-Blasius auf S.132 beschrieben ist? Bei genügendem Überschuß von Soda wird das Gleichgewicht auf die rechte Seite verlagert. Habt Ihr auch die genauen Reaktionsbedingungen eingehalten wie dort im Kleingedruckten angegeben? Man muß anschließend den Schmelzkuchen mit Wasser auslaugen, um das Natriumsulfat zu entfernen, bevor man das Bariumcarbonat in Salzsäure löst, sonst verläuft natürlich die Reaktion sofort zurück.

2. G.-O. Müller Band III schreibt auf S. 341 zur gravimetrischen Bestimmung von Eisen: "Die Glühtemperatur soll 700C nicht übersteigen, da sich sonst FeO.Fe2O3 bildet."

3. Laut Howi S. 1126 sind die wichtigsten Eisenerze: Magnetit, Roteisenstein, Spateisenstein, Pyrit. Also kommt Eisen in der Natur sowohl zwei- als auch dreiwertig vor.
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CD-ROM-LAUFWERK




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Verfasst am: 6/7/2010, 22:11  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Alumni^^ wenn du schon bei mir die Quelle bekritelst.. das interessiert niemanden bei einem solchen Topic ^^
ich sage dir, praktische Erfahrung geht weit über das wissen von Büchern.

mein gott - was für eine schreibweise
und dazu auchnoch der sachverhalt
vor lauter ^^ kann man den text schon nichtmehr lesen (hohes augenkrebsrisiko!)


er hat ein post über dir ziemlich genau beschrieben (auchnoch mit quellenangabe!) was man mit dem auge beobachtet, wenn man eisenoxid erhitzt
und offensichtlich bildet sich rotes eisenoxid zwischen 600 und 1200°C, danach zerfällt es wieder
da genau diese temperaturen auch mit dem brenner ect. erreicht werden, sollte das thema geklärt sein

davon abgesehen funktioniert der aufschluss von BaSO4 mit Na2CO3 problemlos Rolling Eyes
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chicken




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Verfasst am: 7/7/2010, 00:09  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Der Sodaauszug bei Bariumsulfat funktioniert wirklich sehr gut.
Hab ehrlich gesagt noch keinen Stoff gehabt, bei dem ich das Anion damit nicht in Lösung bekommen hab.
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