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MasterOfDisaster
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Verfasst am: 6/3/2010, 03:01  Titel:  Messer sind Werkzeuge ! Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hier mal was nettes am Rande und um ein weiteres Mal zu beweisen, das unsere Politiker und Behörden sich vor Langeweile gegenseitig mit Schwachsinn überbieten:  http://www.messerforum.net/initiative/pages/zielsetzung.php

Besonders lesenswert sind die  Fragen & Antworten an die "Waffenrechts-Repräsentanten" von CDU und SPD, die eine uneinheitliche Interpretation der Gesetzeslage ergaben. Wohlgemerkt - der Gesetze, die diese Leute selbst initiiert haben !

Wieder einmal zeigt sich deutlich, wie in Deutschland die linke Hand keine Ahnung davon hat, was die rechte Hand tut.
Mit Sicherheit kann man nur noch sagen, das es keine Rechtssicherheit gibt.


P.S.: ich bin zwar kein Messerfetischist, aber bis zum Verbot dieser Teile habe ich zum Grillen immer ganz gerne ein Butterfly-Messer mitgenommen. Hatte den Vorteil, das man das Messer in die Hosentasche stecken konnte ohne sich dabei Sorgen um die Nachkommenschaft machen zu müssen. Versuch das mal mit einem Fleischmesser aus der Küche....
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Interessenvereinigung Naturwissenschaft und Technik IVNT e.V.
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Uranylacetat



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Verfasst am: 6/3/2010, 03:37  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@MasterOfDisaster;

tja; cool bleiben - net uffregen, nur wundern - ! Razz

Wie soll man sich mit den"unfähigen" Politikern noch unterhalten und sachlich argumentieren; wenn diese 1. absolut keine Ahnung von der jeweiligen Materie haben; 2. von den falschen Leuten beraten werden und 3. nur bis zur nächsten Wahl "denken" - darüber hinaus nicht mehr? kratz

Es muss wohl erst wieder so richtig "krachen"; damit die Damen und Herren "Volksvertreter" überhaupt mal "wach" werden! traurig Sofern die überhaupt aus´m "gut dotierten" Tiefschlaf jemals wieder aufwachen...

Und richtig: Messer sind "praktische" Werkzeuge! Wink
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BJ68



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Verfasst am: 6/3/2010, 09:11  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Der Witz an der Sache ist eigentlich, dass dieses Führungsverbot sich gegen eine bestimmte Klientel richten soll. Blöderweise (oder eher Guterweise) kann das so nicht ins Gesetz geschrieben werden, daher diese Umschreibung und damit diese polizeiliche Allmacht, denn das sollte man nicht vergessen das wenn die Polizei ein Führungsverbot annimmt das Messer eingezogen wird.

Btw. ich frage mich immer noch was den Unterschied in der Gefährlichkeit ausmacht ob die Klinge 119 mm lang ist oder 121 mm? Okay, angenommen ich wiege 600 kg dann könnte u.U. meine Speckschicht ausreichen um mich vor Attacken mit einer Klinge unter 120 cm zu schützen.....


Wenn ich als Pfadfinder unterwegs bin werde ich auch zukünftig mein Messer am Gürtel mit einer Klingenlänge von 150 mm dabei haben, einfach deshalb weil ich der Meinung bin dass ich nicht zu der Zielgruppe gehöre gegen die sich das Gesetz richten soll. Falls ein Hilfsbeamter der Staatsanwaltschaft etwas anderes meint, werde ich den Rechtsweg beim erstenmal ausschöpfen, beim zweiten mal könnte es sein, das das Messer als eines der größten Zäpfchen in die Medizingeschichte eingeht. Manche Gesetze sind zum brechen da......


Btw. noch heftiger aus finanzieller Sicht war das Verbot der Butterfly-Messer. Ein Freund von mir Messersammler, hatte solche Teile aus Titan gefertigt gesammelt. Hinzu kam noch dass diese von Messerschmieden die einen Namen haben gefertigt worden sind und daher in einer Preisklasse von $250 aufwärts lagen. Da der §40 WaffG (Verbotene Gegenstände) keine Ausnahme kennt musste mein Kumpel die Teile loswerden und hat sie (natürlich unter Preis) ins Ausland vekauft.....da frage ich mich so langsam was sich unser Gesetzgeber so einbildet und mit welchem Recht diese (sorry tut mir leid anders kann ich es nicht mehr ausdrücken, da ich mich auch schon länger mit dem WaffG beschäftige) Arschlöcher meinen Leuten ihr Eigentum entziehen zu können, das man massive Verluste einfährt.



Btw. wer richtig meiner Meinung nach mal was zum kotzen haben möchte, das erfüllt den Zweck:
 http://www.messerforum.net/initiative/media/diverses/1606961.pdf

Nur soviel dazu, einer unserer Partnerstämme war in der Nähe von Dresden und dort wurde mir mitgeteilt was man unter dem Begriff "in den Randstein beißen" zu verstehen hat aus dieser Sicht und als jemand der mit zu der Zeit recht langen Haaren in das Jagdschema der dieses "Hobby" betreibenden Herren passte empfinde ich da einige Passagen als Hohn, wenn ich es höflich ausdrücken möchte. Was hilft mir bitte das ganze Gewaltmonopol des Staates, wenn sich Arschlöcher entscheiden mich in den Randstein beißen zu lassen? Was bringt mir die ganze Bestrafung der Täter (mal abgesehen vom Maß der Strafe), wenn ich keine Zähne mehr im Mund habe? Was bringt mir das Anrecht auf Schmerzensgeld, wenn die Täter selber von HartzIV und damit immer am nichtpfändbaren Existenzminium? Wie heißt es in Bayern, einem Nackertem, kann man nicht in die Taschen greifen. Sorry, lieber Herr Ströbele, so sehr ich auch Ihre Meinung bei anderen Sachen teile (Gebt den Hanf frei), in dem Fall unterscheiden sich unsere Meinungen total und nein mein Recht auf Selbstverteidigung unter Umständen auch mit Hilfmitteln lasse ich mich von Euch nicht nehmen, denn wie wäre es, stellt doch mal Euren Personenschutz ein oder warum soll für Euch ein indirektes bewaffnetes Selbstverteidigungsrecht gelten und für andere Bürger die sich auch unter Umständen im Raster von gewaltbereiten Personen befinden nicht?


BJ68
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opferkunde




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Verfasst am: 6/3/2010, 09:45  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Das ist auch so ein Ding, über das man sich häufiger aufregen kann.

Früher konnte man noch eine Hand-Axt im Auto liegen haben, wenn man mal einen schönen Baumpilz sieht, den abhacken und der Frau zur Überraschung für Bastellein mitbringen.
Heute wird einen die Axt abgenommen, kommt man in eine Kontrolle. Schließlich sind Messer und Äxste seit kurzem im Auto verboten.

Ähnlich ist es mit dem Kettensägenschein, kostet über 100€, beinhaltet 5 Dinge die man beim Sägen wissen muss. Vor wenigen Jahren wusste man es noch ohne Schein. Und wenn man eh bei jemanden im Revier sägt und mit den befreundet ist, nein ohne Schein geht heute nichts mehr. Obwohl es die Sägen in jedem Baumarkt gibt und man sich und Andere sonstwie und sonstwo verstümmeln kann.
Nein geht man in ein Revier, braucht man den Schein.
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Triphenylmethanol



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Verfasst am: 6/3/2010, 10:29  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Jop. Is ne reine Schikane.
Auch wenn ich oft im Wald zu tun hab (Forstarbeit bei nem bekannten Förster in der Gegend), so begehe ich rein rechtlich gesehen eine Straftat, wenn ich mein Messer von meiner Wohnung zu meinem Arbeitsplatz kutschiere. Andererseits fühlt man sich spät abends wenn man wieder richtung heimat fährt, denn sollten böse buben meinen, dass man einen ausrauben muss und sie mich mit einem messerchenb edrohen, so kann ich getrost sagen: Das ist doch kein Messer. DAS ist ein Messer (Smith & Wesson Search an Rescue mit 26,5cm Klinge).
Laughing
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ChemDoc



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Verfasst am: 6/3/2010, 11:13  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Politiker, Bürokraten und Beamte sind 100%tig austauschbar - natürlich nur innerhalb der Species. Wer heute Verteidigungsminster ist ist morgen Arbeitsminister und übermorgen Innenminister.
Der neu in den Bundestag gewählte Abgeordnete wird nach zünftiger Gehirnwäsche in die Masse der Abnicker eingegliedert. Der so angepasste Neue ist nun für den Bürokraten- und Lobbyistenstaat in eine funktionierende Marionette transformiert und nun ein geeignetes Mitglied der Abnickergemeinde.
Der Wähler stellt so regelmässig fest, dass der Gewählte nicht mehr für das Versprochene einsteht und trifft die einzig sinnvolle Massnahme: er tritt in die Partei der Nichtwähler ein.
Ach hätten wir doch den Mumm der Franzosen und deren Denkweise. Dann würden wir den Abgeordneten schlichtweg mal die Grundversorgung (Wasser, Strom, Nahrungsmittel und Bezüge) kappen damit die merken, dass es da noch ein Volk gibt und nicht nur ein Wolkenkuckusheim mit rosabebrillten Pseudovolksvertretern, deren Haupttätigkeit durch Ablenkung auf Nebenschauplätze und Sicherung der eigenen Pfründe besteht.
Anstelle klarer gesetzlicher Vorgaben werden vorhandene Unzulänglichkeiten durch immer neue Erweiterungen noch unverständlicher gemacht.
Es hat niemand den Schneid, den Gesetzeswust mal richtig zu entsorgen - sprich in den Müll zu werfen und neu zu überdenken.
Keine Regierung hat es je geschafft z. B. ein sinnvolles und bezahlbares Gesundheitssystem noch ein gerechtes Steuersystem zu schaffen. Unausgegorene Bestimmungen werden den Bürokraten übergedrückt mit dem Verweis "da macht mal". Und wie die machen: noch mehr zentnerweise Verordnungen, die sie selbst nicht mehr verstehen. Es entsteht ein Bürokratie- und Beamtentum als Selbstläufer, das dem System letztendlich alle Kraft aussaugt, sodass schliesslich die Erde nicht durch eine Supernova sondern durch Überblähung dieses Apparates stirbt.
Dabei schützt den Bürger auch nicht das Vakuum hinter der Stirn von Bürokraten - sie haben doch ihre Verordnungen an die es sich strikt zu halten gilt. Eigenes Gedankengut ist da nur störend. Wen wunderts, dass diese Strukturen und "Denkweisen?" so einfach auf die Systeme der Polizei übertragbar sind. Es hat ja auch viele Vorteile nicht eigenhirnig arbeiten zu müssen und sich hinter einem Wust von Dienstanweisungen verstecken zu können. Wenn man dann noch zum Toilettengang die Dienstwaffe mitnimmt, nicht für ungesetzliche Handlungen persönlich haftbar gemacht wird, dann hat man ein Superego und ist unangreifbar - schliesslich kann man sich immer noch in der Klicke verstecken.
Nach dem Exkurs, wie Überflüssiges entsteht, kann man dem Waffengesetz (wie vielen anderen auch) die Nutzlosigkeit bescheinigen.
Ist es doch ein Gesetz, das diejenigen, die es angehen sollte, nicht die Bohne kümmert. Oder glaubt denn jemand ernstlich, dass ein Gauner sich daran hält? Ausserdem ist es ziemlich belanglos, ob man mit einem Federmesser, einer Machete einem Küchenmesser oder einem Skalpell abgestochen wird. Kleine Messer sind da viel gefährlicher. Sie leichter zu "handeln" und damit der Beamte es versteht: man kann leichter jemanden zu Tode verbringen. Und wie praktisch sind da erst Schraubendreher und Stöckelabsätze.
Nur in der Hand eines Ungeübten führt ein kleines Messers zu einer Verlängerung des Todeskampfes des Opfers und ist allein aus humanitären Gründen schon deshalb abzulehnen.

Besonders letztere Beispiele zeigen die Unsinnigkeit der Bestimmungen. Und stört die Beamten der Baseballschläger im Kofferraum, dann muss der nächste eben mit dem Schraubschlüssel erschlagen werden.
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MasterOfDisaster
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Verfasst am: 6/3/2010, 12:41  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ich gehe mal eben nachschauen, ob der 40 cm Drehmomentschlüssel noch im Auto liegt....Man kann die Radmuttern gar nicht oft genug nachziehen ! Mr. Green

Und danach hole ich mir im Supermarkt eines dieser schönen großen, scheinbar legalen Klappmesser für das nächste Grillen (ca. 22 cm Gesamtlänge, für 3,99 €)

Das wird dann natürlich nur im Sommer im Picknickkorb geführt, um mein berechtigtes Interesse zu bestätigen.
Wenn mir dann die Polizei blöde kommt, kann ich sie wenigstens gleich zu nem Steak und nem Bier einladen.
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Zitronensäure



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Verfasst am: 6/3/2010, 12:53  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Wenn ihr eucch so aufregt lache ich eigentlich recht gerne

Nun ja ich wohn in ÖSTERREICH da hab ich mir letztens am Nikolausmarkt ein Butterfly gekauft, es ist bei uns überhaupt kein problem chems zu kriegen, letztens konz. H2SO4 in der apo bekommen etc.


Ihr regt euch dauernd ur auf, zieht doch um nach österreich, ist nicht so weit weg und es gibt ja bei uns nicht nur berge also müsst ihr nicht erst 3000 Höhenmeter zum wohnort machen.
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Triphenylmethanol



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Verfasst am: 6/3/2010, 13:03  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

i mag aber die berge Wink
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BJ68



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Verfasst am: 6/3/2010, 14:57  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitronensäure hat geschrieben:
Wenn ihr eucch so aufregt lache ich eigentlich recht gerne

Nun ja ich wohn in ÖSTERREICH da hab ich mir letztens am Nikolausmarkt ein Butterfly gekauft, es ist bei uns überhaupt kein problem chems zu kriegen, letztens konz. H2SO4 in der apo bekommen etc.


Ihr regt euch dauernd ur auf, zieht doch um nach österreich, ist nicht so weit weg und es gibt ja bei uns nicht nur berge also müsst ihr nicht erst 3000 Höhenmeter zum wohnort machen.




Warts nur ab.....zu Euch kommt der Scheiß auch noch........oder probiere doch mal in so ca. einem halben bis einem Jahr Radikalunkrautvernichter auf Chloratbasis zu bekommen?



Auf  http://www.messerforum.net/initiative/pages/kommentare/schaerferes-waffg--drucksache-166961.php findet sich eine Erwiederung auf das Grüne Pamphlet....


Btw. da hier auch Schweizer mit lesen: Inwiefern ist es für einen Ausländer mit Ausländerausweis B möglich etwas Schießendes legal zu erwerben und auch damit zu schießen?



BJ68
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Atomisator




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Verfasst am: 6/3/2010, 15:11  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Btw. da hier auch Schweizer mit lesen: Inwiefern ist es für einen Ausländer mit Ausländerausweis B möglich etwas Schießendes legal zu erwerben und auch damit zu schießen?


Das ist nur mit dem Ausweis C möglich. Ausserdem sind Bürger einiger Staten vom Erwerb ausgeschlossen.
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Iodchlorid



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Verfasst am: 6/3/2010, 15:16  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Besonders fazinierend finde ich ja auch, dass Messer mit einer Klingenlänge ab 12cm in D verboten sind, Macheten (!) aber als Werkzeug gelten und man die somit mitführen darf!
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Caesiumhydroxid



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Verfasst am: 6/3/2010, 15:27  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Wie sind denn Macheten definiert? Könnte man also einfach ein Messer mit einer 20cm-Klinge als Minimachete verkaufen? Interessiert mich nur, da mir das alles etwas hohl vorkommt Confused
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Wirehead



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Verfasst am: 6/3/2010, 15:51  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Eine schöne einhand klappsäge (für astwerk) wie man sie im baumarkt bekommt sollte auf keiner bahnreise/autofahrt fehlen... Man weis ja nie wann man mal nen ast sägen muss...
Man sollte es vieleicht sogar zur Pflicht machen in der Öffentlichkeit ein Messer zu tragen, falls man von einem Rudel Politiker angegriffen wird.


Zuletzt bearbeitet von Wirehead am 6/3/2010, 15:55, insgesamt einmal bearbeitet
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versor




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Wohnort: Franken
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Verfasst am: 6/3/2010, 15:54  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Macheten (!) aber als Werkzeug gelten und man die somit mitführen darf!


Macheten fallen unter das Führungsverbot laut Waffengesetz , da sie unter die Definition von "Hieb und Stoßwaffen" fallen. Es gibt zwar die Ausnahme bei gewissen Messerarten, das man sie zur Berufsausführung ihrem Anwendungszweck entsprechend führen darf, aber bei Macheten fällt mir da nur der Urwald ein.... ich denke, wenn du abends durch die Stadt läufst und die Polizei eine Machete bei dir findet bekommst du große Probleme
Und da es aufgrund des schwammig definierten Gesetzes im ermessen der Polizei bzw. StA liegt ob es einem Führungsverbot unterliegt oder nicht ziehst du immer den kürzeren, was die Erfahrung in anderen Bereichen ja zur genüge gezeigt hat.

Das gleiche gilt für Äxte, "Klappsägen" und Co. .Wenn du im Garten , auf einer Baustelle oder im Wald damit hantierst ist es vermutlich O.K.
Aber beim Spazierengehen in der Stadt, in der Bahn oder vor Discotheken würde ich mich nicht damit erwischen lassen. Denn quasi alles womit du Menschen durch Hiebe oder Stoß Verletzen kannst ,fällt unter den neuen Paragraphen, ausgenommen es hat einen den Örtlichkeiten entsprechenden nachweisbaren adäquaten Verwendungszweck wie z.B. ein Spazierstock mit Metallknauf sollte noch legal sein....
_________________
carpe noctem


Zuletzt bearbeitet von versor am 6/3/2010, 16:12, insgesamt 9-mal bearbeitet
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