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Türkeireise



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Wohnort: Oldenburg
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Verfasst am: 24/12/2009, 13:44  Titel:  Chemischer Garten einmal anders Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Chemikalien:

Kaliumhexacyanoferrat(II) (Gelbes Blutlaugensalz)
Nickel(II)-sulfat
Eisen(II)-sulfat
Kupfer(II)-sulfat
Cobalt(II)-chlorid


Geräte:

600ml Becherglas
Pinzette
Feinwaage
Spatel
Petrischale klein
Petrischale groß


Sicherheitshinweise:

Cobalt(II)-chlorid und Nickel(II)-sulfat sind giftig, umweltgefährlich, außerdem KREBSERREGEND
Eisen(II)-sulfat und Kupfer(II)-sulfat sind gesundheitsschädlich und umweltgefährlich.

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Durchführung:

In das 600ml Becherglas werden 400ml dest. Wasser gegeben.
Danach wiegt man 7,5g Kaliumhexacyanoferrat(II) ab.

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7,5g Kaliumhexacyanoferrat(II) werden im Becherglas unter guten umrühren gelöst.
Anschließend werden mit einer Pinzette verschiedende Schwermetallsalzkristalle in die große Petrischale gegeben.

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Nun werden die Schwermetallsalzkristalle vorsichtig in die Kaliumhexacyanoferrat(II)lösung gegeben. Es wachsen schöne "Pflanzen".

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Erklärung:

Sobald man die Schwermetallsalze in die Kaliumhexacyanoferrat(II)lösung gibt, entsteht an ihrer Oberfläche eine dünne Schicht aus unlöslichen Hexacyanoferrat, die eine semipermeable (halbdurchlässige) Membran bildet.
Die kleinen Wassermoleküle können die Membran passieren. Die großen Salzmoleküle hingegen nicht.
Die eindringenden Wassermoleküle erzeugen einen immer größeren Druck, sodass die Membran irgendwann reißt und Salzlösung austritt, die sofort wieder einen unlösliche Schicht ausbildet. Dieser Vorgang wiederholt sich immer wieder aufs Neue, sodass dann eine Art Schlauch entsteht. Der Grund weshalb die Gebilde bei starker Lichteinwirkung besonders gut wachsen, sind die Wärmeströmungen im Wasser.


Entsorgung:

Der Chemischer Garten kommt zu den Schwermetallabfällen.






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