El-Aurian

Alter: 30
Hier seit: 05.10.2005
Beiträge: 372
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Zitat: Einfach die Seiten in einem neuen Tab geöffnet und die Beiträge in die "Quickie-Box" kopiert, ist wirklich nicht schwer.
Für mich schon, ich habe keine Ahnung wovon du redest.
Zitat: Wenn ich nichts genaues weiß, dann halte ich mich nicht mit sowas auf, sondern mache Dinge, von denen ich etwas verstehe."
Ach, wir drehen uns im Kreis, wenn ich nichts genaues weiß, kann ich auch nicht wirklich genaues darüber verstehen. Und somit wären wir wieder am Anfangspunkt: Es macht weder Sinn, von einer Nichtexistenz, oder einer Existenz eines höheren Wesens auszugehen, wie es Sinn macht.
Zitat: Zum Beispiel die Pantheisten verehren die Welt selbst als Gott, da wäre es doch bekloppt zu sagen, Gott existiere nicht, das würde ja bedeuten, man bestreite die Existenz der Welt.
Nein, die Pantheisten sagen nicht, die Welt=Gott, sondern Gott steckt in allen Dingen. Das ist ein ziemlicher Unterschied, wenn man es genau nimmt, aber auf keinen Fall dasselbe. Deswegen kann ich nich so argumentieren, dass ich damit die Existenz der Welt in Frage stelle. Aber es geht beim Idealismus und Materialismus nicht um die Gegenwärtigkeit, sondern darum, wie alles entstanden ist, bzw, folgt daraus, wie die Welt eigentlich um mich existiert.
Zitat: Bei einer solchen Vorstellung ist es nichts wirklich besonderes, die Existenz eines solchen Wesens abzustreiten oder wenigstens stark anzuzweifeln.
So darf man das auch nicht sehen, das sind Sinnbilder bzw. Metapher, die die Menschen sich erschaffen haben. Aber allein aus der Zweifelhaftigkeit dieses Sinnbild, das ja selbst wie ich zugeben muß, sehr abstrakt ist, die Existenz Gottes in Frage zu stellen, halte ich doch für kein gutes Argument, sorry.
Zitat: dann wäre die Frage nach der Existenz unsinnig, entweder, er ist existent definiert, oder nicht, da gibt es ja keinen Spielraum.
Richtig.
Zitat: M.A. nach ist das ein Scheinproblem. Die Antwort lautet: Klar könnte er, aber danach wäre er nicht mehr allmächtig. So doof wird er also nicht sein das zu tun.
Nein, es ist eben nicht so einfach. Es geht ja nicht um die Frage, ob er es tun würde, wen er es könnte, sondern was die Konsequenz daraus wäre, wenn er es könnte oder wenn er es nicht könnte. Das Problem, was sich daraus ergiebt, ist dann in beiden Fällen (er kann es und er kann es nicht), dass er nicht allmächtig ist. Und wenn er nicht allmächtig ist, kann er kein göttliches Wesen sein. In einem Satz läßt sich das sicher nicht lösen. Es ist hier weniger ein philosophisches, sondern viel mehr ein logisches Problem (was ja ein Teilgebiet der Philosophie darstellt), also ein sogenanntes Paradoxon. Davon gibt es noch viel mehr, aber ich habe das hier als Beispiel dafür gebracht, um die Logik ein wenig ins Spiel zu bringen. Denn Atheisten bringen oder brachten dieses Paradoxon gerne, um die Existenz Gottes logisch zu widerlegen: aus einem simplen Widerspruch ins sich selbst wird die Existenz Gottes in Frage gestellt. Trotzdem könnte man behaupten, Gott ist zwar nicht (völlig) allmächtig, aber doch existent, oder anders, Gott ist zwar nicht allmächtig, aber doch so mächtig, dass wir ihn uns nicht vorstellen können.
Zitat: Es gibt übrigens keine "Religionen". Das ist ein Sammelbegriff für Anschauungen/Traditionen/Moralvorstellungen die teilweise extrem unterschiedlich sind.
Das mag man sich so vorstellen, aber die Aussage, es gibt keine Religionen, halte ich für kompletten Unsinn. Dann gäbe es nämlich auch keine Religionswissenschaft.
Zitat: Der Islam ist viel weltlicher und politischer als Christen- und Judentum jemals waren.
Auch das wage ich zu bezweifeln, es kommt hierbei sehr drauf an, aus welchem Blickwinkel man das betrachtet.
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