Hartmut


Alter: 47
Hier seit: 04.02.2004
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Wohnort: D - Regensburg

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Zitat: um meine Muskeldefinition zu erhöhen probiere ich momentan eine ketogene Diät (KG = 70 Kg, 182 cm).
Ich beschränke mich auf 50 g langkettige Kohlenhydrate pro Tag und ein Kaloriendefizit gegenüber dem Tagesbedarf von etwa 30 %. Um einem Muskelabbau vorzubeugen werden von mir leichte begleitende Geräteübungen durchgeführt mit wenig Gewicht.
Um mit dem hohen Stickstoffaufkommen (wg. Eiweiss) im Körper fertig zu werden trinke ich 50 % mehr (2,5 Liter).
Die Frage ist nun wie lange es dauert (ob überhaupt) bis man eine Ketoazidose bekommt. Ein lebensbedrohliches Koma aufgrund einer Hypoglykämie wäre wohl äußerst ungünstig.
Einerseits würde ich das auch gern mal wissen und lade Dich herzlich dazu ein, eine Zeit lang unser rapportierendes Versuchskaninchen zu sein. Halte uns also gern auf dem Laufenden, wenn Du willst.
Andererseits ...
Zitat: Um mit dem hohen Stickstoffaufkommen (wg. Eiweiss) im Körper fertig zu werden trinke ich 50 % mehr (2,5 Liter).
... kommt mir das zu wenig vor, auch auf den frühen April bezogen, aus dem das Posting stammt.
Ein Übersteigen des Löslichkeitsproduktes der Harnsäure in den Nieren würde ich nicht riskieren wollen - 2,5 Liter Trinken halte ich für zu wenig, selbst, wenn es nur isotonisches Wasser wäre.
Ich weiß, daß dieses Vorbeuge-Trinken lästig ist, vor allem, wenn man deswegen auch noch nachts aufwacht. Wenn man das aber beherzigt, sollte man eine Ketoazidose vermeiden können, es sei denn, man schluckt säckeweise chinesisches Milchpulver. Wenn Du durchaus Angst vor einem Notfall hast, frag vielleicht Deinen Arzt nach speziellen Aceton-Prüfröhrchen, in die man hineinbläst. Daß Du aber aus kosmetischen Gründen die letzten Gramm Fett wegbekommen willst, halte ich nicht für klug.
Atropinsulfat hat geschrieben: Ich finde es geil wenn das Unterhautfettgewebe so extrem dünn ist, dass man überall am Körper die Adern durchdrücken sieht....
Ein bischen selbstverliebt bist Du aber zufällig nicht., oder?
Na gut, damit wechseln wir praktisch das Thema und reden über Ästhetik. Die ja bekanntlich Geschmackssache ist. Mir persönlich würde das nicht gefallen. Den Fehler begehen auch viele Exemplare älteren Semesters. Daß man mit zunehmenden Lebensjahrzehnten leichter Fett ansetzt, ist neben der gesundheitlichen ja auch eine ästhetische Frage. In der Jugend ist man fast grundsätzlich schön, auch wenn man bischen zu dick oder zu dürr ist. Als erwachsener Mann sollte man sich vielleicht einfach mal fragen, welchen Phänotyp man denn überhaupt darstellen will. Manche hungern und sporteln sich panikartig das Fett weg, um attraktiver zu werden. Und dann? Sind sie spindeldürr, mit zerfurchtem Knittergesicht und leidendem Gesichtsausdruck. Ich erinnere nur an den zeitweise abgemagerten Joschka Fischer, der hatte das geradezu kultiviert. Dieses Häufchen Elend, das er da war, fanden viele sicher noch unattraktiver als seine frühere Erscheinung als Hefekloß. Wenn ein dicker erwachsener Mann extrem abnimmt, läuft er Gefahr, seine Ausstrahlung von Männlichkeit zu verlieren. Aus dem Kloß ist dann ein Knochen geworden. Beides kann und wird nicht als gesunder und attktraktiver Körper angesehen, beides wirkt wohl auf die meisten Frauen gleichermaßen unerotisch. Wenn Du Dir selber als "Adern-Bündel" wie ein Exponat aus der Körperwelten-Austellung gefällst, mußt Du mir echt die Frau zeigen, die auf sowas steht. 
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_________________ Oh, daß die Deutschen ihre wahren Kräfte kennen und ihren Fleiß höheren Zielen zuwendeten; sie würden nicht mehr Menschen, sie würden Götter sein, denn göttlich ist der Geist dieses Volkes!
Giordano Bruno
Noch ein paar gute Taten, gegen unseren Willen an uns vollbracht, und wir sind erledigt.
Arno Plack, Heildelberger Philosoph 1930 - 2012
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