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Micha2



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Verfasst am: 10/2/2009, 00:06  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Jakob hat geschrieben:
Ich finde Metal und Klassik ergänzen sich wirklich gut...

Wohl wahr!!! Am deutlichsten erkennt man die Gemeinsamkeiten beim ProgRock/ProgMetal:
In diesem Genre wimmelt es nur so von Zitaten der Klassiker/Romantiker.
Ich möchte da nur an die Interpretation von Emerson, Lake & Palmer: Pictures at an Exhibition erinnern:
 Bilder einer Ausstellung
Oder an einige Werke von "Dream Theater" etc, oftmals mit klassischem Orchester eingespielt und aufgeführt (Oktavarium)...
Im Gegenzug an die 12 Cellisten vom "Berliner Symphonieorchester", die sich mit (Prog)Rockstücken beschäftigen, oder an den Klassik-Gitaristen John Williams, der sich mit Sky auf die Progrockschiene begab:
 Sky

Dazu könnte man noch etliche Beispiele anführen. Man sollte halt keine Berührungsängste zeigen.

Selbst im "House, Techno, Hiphop und Industrial" gibt es ernst zunehmende Musiker!
Es muss einem ja nicht alles gefallen, aber gute Musiker erkennt man trotzdem sofort Cool
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Zuletzt bearbeitet von Micha2 am 10/2/2009, 06:59, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Maler



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Verfasst am: 10/2/2009, 00:20  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Micha2 hat geschrieben:

Oder an einige Werke von "Dream Theater" etc, oftmals mit klassischem Orchester eingespielt und aufgeführt (Oktavarium)...


Die Musik ist so lang toll, bis der Sänger anfängt zu singen. Ich kann einfach diese hohe Stimme nicht ausstehen. Habe zwar selber zwei Alben von denen, aber die Stimme macht die schöne Musik kaputt, finde ich.
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Methylars



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Verfasst am: 10/2/2009, 00:32  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Die Musik ist so lang toll, bis der Sänger anfängt zu singen.


...und ich dachte immer das lautet:"Die Show ist nicht vorbei solange die Dicke Frau noch nicht gesungen hat...!" Wink

Letztlich ist es doch so ,daß vieles in der modernen Musik aus der Klassik stammt und mit anderen kulturellen ,musikalischen Einflüssen zu unseren heutigen Stilen beigetragen haben.
Insofern kann man da eigentlich keine allgemeingültige Aussage treffen.
B.G.

Lars
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"O magnam stultitiam timoris, id ipsum, qoud verearis, ita cavere, ut, cum vitare fortasse potueris, ultro accersas et attrahas!"

 http://www.youtube.com/watch?v=t3DHSgiPyK8
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Micha2



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Verfasst am: 10/2/2009, 00:36  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Maler hat geschrieben:
Die Musik ist so lang toll, bis der Sänger anfängt zu singen. Ich kann einfach diese hohe Stimme nicht ausstehen. Habe zwar selber zwei Alben von denen, aber die Stimme macht die schöne Musik kaputt, finde ich.

Da stimme ich dir völlig zu!!!!!!!!!!!!!!!!
Entweder gelingt es einem, den Sänger völlig zu ignorieren, oder man hört sich halt:
 Liquid Tension Experiment an.
Auf den (fast 3-stündigen) Live-CDs/DVDs bzw. den Konzerten von DT beschränkt sich aber der Gesang auf ein erträgliches Maß!
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Maler



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Verfasst am: 10/2/2009, 00:55  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

daumenrauf Der Hammer:daumenrauf: DT ohne Gesang Smile . Das Projekt kannte ich noch gar nicht.
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Peter
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Verfasst am: 10/2/2009, 01:41  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Eine der wichtigsten Gemeinsamkeiten zwichen Metal und Klassik ist wohl die Komplexität der Lieder. Zwar trifft das bei weitem nicht auf alle Künstler und Lieder aus dem metallischen Bereich zu, aber im Vergleich zur normalen, kommerziellen Unterhaltungsmusik haben Metalsongs häufig ein vielschichtigen Aufbau. Oftmals ist der so verstrickt, das Nichtmetaller keine Melodie und sonstige Struktur in den Liedern erkennen können und diese Musik einfach als Krach abtun.

In diesem Punkt besonders faszinierend finde ich einige Lieder der Band Nile. Wenn man sie nur nebenbei dudeln lässt, klingen die Songs wie stupider "Voll auf die Fresse Deathmetal". Bei genauerem Hinhören erkennt man erst die vielen gegenläufigen Melodien und Riffs, welche den besonderen Reiz dieser Songs ausmacht.

Andere Meisterwerke, wie zb. das "At the heart of Winter" Album von Immortal kann man ohne weiteres mit einer gelungenen, mitreisenden Sinfonie vergleichen.
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Maler



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Verfasst am: 10/2/2009, 01:58  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Peter hat geschrieben:
Eine der wichtigsten Gemeinsamkeiten zwichen Metal und Klassik ist wohl die Komplexität der Lieder. Zwar trifft das bei weitem nicht auf alle Künstler und Lieder aus dem metallischen Bereich zu, aber im Vergleich zur normalen, kommerziellen Unterhaltungsmusik haben Metalsongs häufig ein vielschichtigen Aufbau. Oftmals ist der so verstrickt, das Nichtmetaller keine Melodie und sonstige Struktur in den Liedern erkennen können und diese Musik einfach als Krach abtun.


Wir verstehen uns Smile (solange wir nur schreiben, beim Reden musste ich da teilweise schon ein bisschen aufpassen Wink ) Ich finde es oft schade, dass andere gar nicht richtig hinhören, wenn man ihnen was vorspielt, weil sie dafür einfach nicht offen sind. Ich versuche es trotzdem immer wieder, meine Mitmenschen für diese Musik zu begeistern. Leider vergeblich.

Wie oben erwähnt, Nocte Obducta sind eine Band, die ich unbedingt weiter empfehlen kann, falls du die nicht kennst. Ebenso die Grabnebelfürsten. Hast du dir mal den Link in meiner Signatur angehört? Leider gibts von denen nur 3 oder 4 Songs auf Youtube. Von beiden Bands lohnt es sich auch mal die Texte zu lesen.


P.S.: At the heart of Winter lief gerade bei mir, bis ich in 'Liquid Tension Experiment' reingehört habe.
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Hartmut
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Verfasst am: 10/2/2009, 07:23  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Jakob hat geschrieben:
http://www.youtube.com/watch?v=rbTozgoj9OQ

Das ist ja großartig! Und man braucht gar nicht erst zu erfahren, daß es Finnen sind, die da spielen: man fühlt sich schon nach den ersten Takten in der nordischen Welt. Was sie spielen und wie sie spielen, damit verneigen sie sich auch deutlich hörbar vor "ihrem" Sibelius. Und wie als Bestätigung, daß mich mein Gehör nicht täuschte, las ich auf Wikipedia dann auch gleich, daß sie sich auf der Sibelius-Akademie in Helsinki kennengelernt haben. Razz

Nebenbei: obwohl ich von youtube-Links abgeraten habe, geht das hier von der Audio-Güte her stark in Ordnung.

Interessant ist der häufige Wechsel von Musikern mit professioneller Ausbildung in die populäre Musik unter Verzicht auf eine Karriere in Konzert und Oper. Es hat mit unterschiedlichen Anforderungen zu tun. Wer als Geiger, Cellist oder Sänger im klassischen Fach berühmt und reich werden will, muß schon zu den allerbesten gehören. Wer z.B. einer der zahlreichen Geiger oder Trompeter bei den Berliner Philharmonikern ist, dessen Name kennt kein Mensch. Würde er bei einer großen Rockband mitspielen, wäre er über Nacht ein Megastar samt Ohnmachtsanfällen kreischender Mädchen. Es ist wie im Sport: wer im Handball so gut ist, wie Podolski im Fußball, könnte von dessen Geld und Berühmtheit trotzdem nur träumen.

In der Klassik ist eine Besetzung nur aus Celli unüblich. Bei großen Komponisten sieht man aber oft, wie sie die "Aussagemöglichkeiten" der Instrumente enorm erweitert haben.  Schostakowitsch z.B. läßt das Cello oft im ganz hohen Diskant spielen. Das klingt gequält und man bekommt Gänsehaut. Er läßt Violinen und Bratschen also schweigen und läßt das Cello "denen ihren Job machen". Und als wohl größter Sinfoniker nach Beethoven kann man davon ausgehen, er hat seinen Grund gehabt und bei jeder Note genau gewußt, was er tut, in seinen atemberaubenden Streichquartetten genauso wie in den Sinfonien.
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Micha2



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Verfasst am: 10/2/2009, 07:58  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Nur mal so als Vorschlag...
Als Metal/Apocalyptica-Fan sollte man sich das mal anhören:  Antonín Dvořák
Als Klassik-Fan sollte man sich Apocalyptica reinziehen:  Apocalyptica

mit herzlichem Glück auf
Micha2
(wie immer völlig OT, da in der Chemie nichts wesentliches beizutragen ist)
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Maler



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Verfasst am: 10/2/2009, 14:29  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Bitte weitere solche Tipps, das ist großartig! Sehr toll finde ich auch, dass man das auf Wiki einfach so anhören und runterladen kann.
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sigurd
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Verfasst am: 10/2/2009, 15:10  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hartmut hat geschrieben:
Jakob hat geschrieben:
http://www.youtube.com/watch?v=rbTozgoj9OQ

Das ist ja großartig! Und man braucht gar nicht erst zu erfahren, daß es Finnen sind, die da spielen: man fühlt sich schon nach den ersten Takten in der nordischen Welt. Was sie spielen und wie sie spielen, damit verneigen sie sich auch deutlich hörbar vor "ihrem" Sibelius.

Im Original ist Nothing Else Matters von Metallica, falls Du das nicht gewusst haben solltest..  http://www.youtube.com/watch?v=bAsA00-5KoI (Ausschnitt vom Konzert mit dem Symphonieorchester San Franciscos, aus dem Jahr 1999)
Apocalyptica hab ich übrigens mal live gesehn, war klasse! Einziger Kritikpunkt waren die etwas zu lauten Drums, die die leiseren Celli-Töne leider überdeckt haben. Aber ansonsten wars top.

@Maler & Peter: Kann Euch da nur absolut zustimmen^^
Metal und Klassik haben aufgrund dessen, dass es teilweise extrem komplexe und nicht immer leicht zugängliche Musik ist, auch noch etwas anderes gemeinsam: beide werden, ohne jetzt zu sehr pauschalisieren zu wollen, hauptsächlich von intelligent(er)en Menschen gehört. Oder wie erklärt man sich sonst den überdurchschnittlich hohen Anteil an "Metalern" an Unis oder bei VC, um nur das mal als Beispiel zu nennen Wink

btw: Wo wir grad bei Celli sind: der in meiner Signatur verlinkte Song beginnt mit einem wunderschönen Cello-Part (begleitet von Klavier), und was dann folgt, ist eines der besten Metalcore-Lieder, die je geschrieben wurden.. Wink
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Jakob




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Verfasst am: 10/2/2009, 16:09  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

sigurd hat geschrieben:

Apocalyptica hab ich übrigens mal live gesehn, war klasse! Einziger Kritikpunkt waren die etwas zu lauten Drums, die die leiseren Celli-Töne leider überdeckt haben. Aber ansonsten wars top.


Ich hab die auch mal gesehen.. War eins der besten Konzerte die ich bisher gesehen haben. Zu meinem erstaunen (aber irgendwie auch logisch) waren etliche Dozenten der Musikhochschule Köln anwesend (war in Köln). Man konnte sie einfach erkennen, sie haben sich etwas aus der Menge der Metaller abgehoben Wink
Find ich gut, dass solche Leute, die eigentlich nur mit Klassik zu tun haben, auch mal über den Tellerrand schauen.

Es ist immernoch erstaunlich für mich, was sie für Töne aus ihren Celli heraus quetschen können Shocked

@Hartmut:
Ja, alles Schüler von Sibelius.. Sieht man ihnen auch an, wenn man sie spielen sieht. Es ist einfach großartig wie sie ihre Instrumente beherrschen, ich wage zu behaupten, dass es mit die besten Cellisten unserer Zeit sind.
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Hartmut
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Verfasst am: 10/2/2009, 19:51  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Maler hat geschrieben:
Bitte weitere solche Tipps, das ist großartig! Sehr toll finde ich auch, dass man das auf Wiki einfach so anhören und runterladen kann.

Du meinst den Link von Micha2 zu Dvoraks Cellokonzert auf Wikipedia. Genau! Und hoffentlich ist das kein Einzelfall. Das scheint auch eine professionelle Einspielung zu sein, es finden sich jedoch keinerlei Angaben dazu.

sigurd hat geschrieben:
Metal und Klassik haben aufgrund dessen, dass es teilweise extrem komplexe und nicht immer leicht zugängliche Musik ist, auch noch etwas anderes gemeinsam: beide werden, ohne jetzt zu sehr pauschalisieren zu wollen, hauptsächlich von intelligent(er)en Menschen gehört. Oder wie erklärt man sich sonst den überdurchschnittlich hohen Anteil an "Metalern" an Unis oder bei VC, um nur das mal als Beispiel zu nennen Wink

Ich glaube überhaupt nicht, daß eine Hinwendung zu Klassik oder komplexem Metal etwas mit Intelligenz zu tun hat. Vielmehr halte ich es für eine Frage ganz anderer Dinge. An erster Stelle steht sicher eine gewisse Musikalität. Musik ist neben Sprache, Gestik und Mimik eine menschliche Mitteilungsform. Und zwar wahrscheinlich diejenige mit dem größten emotionalen Potential. Wer Sprache versteht, der versteht jemanden, der zu ihm spricht. Wer lesen kann, auf den kann die Sprache der Poesie wirken. Und ein Komponist hat gelernt, seine Gefühle in ein Universum aus Tönen zu setzen. Und es gibt Menschen, die diese Sprache verstehen und welche, die sie nicht verstehen. Es gibt Menschen, die empfinden einen E-Dur-Dreiklang als befreiend, bei einem Septim-Intervall bekommen sie eine Gänsehaut, einen Tritonus empfinden sie als bedrohlich. Und es gibt Menschen, die empfinden bei all dem ... nichts. Ich würde sagen, eine Hinwendung zu Klassik, gutem Rock, Blues oder ähnlichem ist eine Begabung, ein emotionales Talent, Zeichen einer Persönlichkeit mit empfindsamen Antennen und einer großen bis gewaltigen Fantasie. Eine Beziehung zu Intelligenz oder Bildung würde ich hier nicht herstellen wollen.

Diesen Thread sollte man ähnlich machen, wie den Bezugsquellen-Thread, finde ich. Heißt, daß ich dann alle Funde ganz oben sauber aufliste.

Gefunden habe ich noch folgendes:
 http://www.columbia.edu/cu/cuo/audio.html
Das ist die Homepage des Columbia University Orchestra (nicht zu verwechseln mit dem  Columbia Symphony Orchestra!), die hier eine ganze Liste von Werken zum Download anbieten.
Achtung: Die Existenz solcher Schüler- und Studentenorchester ist eine ganz tolle Sache! Einem Anfänger-Hörer können solche Amateur-Aufführungen aber einen falschen Eindruck vom Werk vermitteln. Wenn vielleicht fehlerhaft, ohne Leidenschaft, in zu kleiner Besetzung oder in einem akustisch schlechten Saal gespielt wird. Man sollte sich dann bemühen, auch an andere Aufführungen des Werkes zu kommen.

Als weiteres habe ich gefunden:
einen langen Ausschnitt aus "Music for 18 Musicians" von  Steve Reich, einem der bekanntesten amerikanischen Komponisten. Und zwar auf dessen Homepage
 http://www.stevereich.com/
Man geht im Menü auf "MP3", das kleingedruckt neben "Multimedia" steht. Es ist ein Mitschnitt der Uraufführung von 1976. Mein Kommentar dazu: wer's mag, OK, meine Welt ist es nicht (langweilig). Es ist aber ein weiteres Beispiel, wie extrem vielgestaltig die Klassik ist, insbesondere im 20. und 21. Jahrhundert, würde man nach Steve Reich z.B. einen kurzen Einblick in die Klangwelt von  Lothar Voigtländer machen, wo man als Flash-Audio etwas hört, wenn man seine  Homepage aufruft (instrumental und elektronisch).

Den von Micha2 geposteten Link zu Dvoraks Cellokonzert würde ich mir unbedingt runterladen, die Aufnahme ist sehr gut!
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Verfasst am: 10/2/2009, 20:19  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Von Apocalyptica finde ich auch  Das hier sehr gut Smile
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Wörter sind sehr einfach. Wer kann machen, machen. Wer kann nicht machen, sprechen. Wer kann nicht sprechen, der schreiben

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crazzyman2526



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Verfasst am: 10/2/2009, 21:45  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Normalerweise höre ich eher Rock, sehr gerne auch mit ein paar Mittelalterkomponenten (seien es nun Instrumente oder auch die texte). Was nicht geht sind Techno (sorry guich Very Happy ) und Bushido-ich-bin-so-ein-böser-junge-räpp...

Als jemand, der nun auch schon ein paar Jährchen Klavier spielt, komme ich mit der klassischer Musik wöchentlich in Berührung Smile Denn ich spiele im Unterricht eigentlich nur klassische Musik (damit keine Missverständnisse auftreten: dass will ich auch so und mit Klassik ist nicht die Wiener Klassik gemeint, sondern KLassische Musik allgemein). An Epochen scheint mir die Romatik recht gut zu liegen. Hier gefallen mir die Stücke oft auf Anhieb und ich habe auch einen guten Zugang zu der Musik. Bach steht auch hoch im kurz, aber da ich früher sehr viel Bach gespielt habe, mahce ich da momentan nicht so viel.
Ich habe auch lange Jahre in einem, Achtung jetzt kommts: Kirchenchor gesungen. Das mag den meisten vielleicht seltsam vorkommen, aber da wir hier ja alle Leute sind, die nicht so ganz gewöhnliche Hobbys haben bitte ich auch hier um ein wenig Tolleranz und Verständnis Smile Aus dieser zeit stammt auch meine recht hohe Affinität zur Kirchenmusik, und natürlich vorallem zur Chormusik. Was ich Gegensatz dazu überhaupt nicht abhaben kann, dass sind Opern. Ich habe mir da schon ein paar wenige angeschaut und das läuft jedesmal gleich frustrierend ab: Erst ein guter bis sehr guter Anfangschor der Lsut auf mehr macht. Dann der Einbruch: Jetzt folgen 2 Stunden furchtbar langweilige schmalzige und uninteressante Tenor-Sopranarien. Dann nochmal ein Schlusschor der sicher auch ganz schön ist, den ich aber nicht mehr genießen kann, weil ich schon halb am schlafen bin vor Langeweile und Frustration...

Interessant ist dabei, dass ich vieles sehr gerne gesungen oder gespielt habe, aber ich mir die Musik fast nie oder selten anhöre. Bei Chormusik geht es noch, die höre ich mir noch gelegentlich an (Weihnachtsoratorium, der Messias und Veni Emmanuel gehören für mich zu Weihnachten wie der Tannenbaum und die Plätzchen; und wenn mal was in der Richtung im Deutschlandradio kommt und ich gerade eingeschaltet habe höre ich auch das). Aber Klaviermusik höre ich mir wirklich nie an... irgendwie seltsam, aber naja was will man machen. Mögen tu ich die Musik auf jedenfall... nur eben lieber gespielt als gehört Smile
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