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Tetraethylborat



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Verfasst am: 18/2/2012, 19:16  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Die lila Kristalle sehen sehr nach Alaun aus. Chromalaun hat eine ähnliche Farbe, verwittert allerdings (werden weiß an der oberfläche). Die grünen Nadeln sehen nach Eisen(II)-sulfat aus, das stellenweise oxidiert ist.
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granit




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Verfasst am: 18/2/2012, 22:17  Titel:  Mineralien und Salze Antworten mit ZitatNach untenNach oben

sind ja was unterschiedliches. Minerale sind fast unlößlich in Wasser...zumindest denke ich die meisten davon. Naja es gibt sicher ausnahmen, wie Gips usw. Aber Amethyst ist, wie Du schion sagst, ein Quarz, sozusagen eingefärbt durch Eisen möchte ich behaupten.
Hier handelt es sich aber definitif um Salze, weil ich die abgebildeten Kristalle aus einer wässrigen Lösung nach Verdunsten des Wassers im Glas hatte. Also kein Halbedelstein wie der Amethyst einer ist;-)
Was genau ist denn Alaun eigentlich...habe den begriff nie gehört bevor ich mich jetzt mal im Netz kundig machen wollte. Wir haben früher auch Salzkristalle im Chemieunterricht gezüchtet, aber da fiel nie das Wort Alaune. Soweit ich jetzt weiß, sind dies Kristalle, die verschiedene Farben aufweisen können. Genau genommen ist es aber das Doppelsalz aus Kalium und Aluminium...Kaliumaluminiumsulfat. Aber irgendwie denke ich,daß es eine Art Oberbegriff für verschiedene Salze ist. Kann mir das einer mal kurz und verständlich erklären?
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ChemistL




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Verfasst am: 24/2/2012, 22:57  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Coffein extrahiert aus schwarzem Tee...

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Tetraethylborat



Alter: 22
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Verfasst am: 26/2/2012, 20:27  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Üblicherweise nennt man mit Alaun Kaliumaluminiumsulfat. Das eignet sich wunderbar zur Kristallzucht und ist auch in praktisch allen "Kristallzucht-Kosmos" Sets enthalten. Man kann es sehr leicht färben, entweder mit Lebensmittelfarbe, Eierfarbe oder natürlich mit anderen Salzen, die farbig sind, aber nicht mit dem Alaun reagieren. Kupfersulfat, Eisensulfat, Chromalaun wären hier geeignet.
Mehr findest du darüber, wenn du mal etwas googelst unter "Kristallzuch+Alaun"
Gruß, Tetraethylborat
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lemmi



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Verfasst am: 26/2/2012, 23:37  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Unter dem Begriff Alaune verstand man zumindest früher (und in vielen auch nicht besonders alten Büchern findet man es noch so) ein Doppelsalz aus einem einwertigen (meist Kalium oder Ammonium) und einem dreiwertigen Kation mit Sulfat als Anion. Diese Salze kristallisieren alle isomorph im selben System (kubisch), in der Regel als Oktaeder, und beinhalten 12 mol Kristallwasser. Zum Beispiel:

KAl(SO4)2 x 12 H2O = Kalialaun ("der" Alaun)
NH4Al(SO4)2 x 12 H2O = Ammoniumalaun
KCr(SO4)2 x 12 H2O = Chromalaun
NH4Fe(SO4)2 x 12 H2O = Eisenalaun (Ammoniumeisen-III-sulfat)

Alaune sind gegen Verwitterung ziemlich stabil. Hier mal ein Foto von einem Chromalaun-Kalialaun-Mischkristall der ca 3 cm Durchmesser hat und den ich vor 30 Jahren gezogen habe. Seitdem liegt er offen an der Luft im Setzkasten und ich staube ihn hin und wieder mal ab:

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Er sieht fast schwarz aus, ist im durchfallenden Licht aber tief violett.

Grüße

lemmi
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Uranylacetat



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Verfasst am: 26/2/2012, 23:54  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Das ist ja schönes Prachtexemplar! Wink Tja @lemmi, da hattest Du damals mehr "Geduld und Glück" gehabt als ich....
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"Der einfachste Versuch, den man selbst gemacht hat, ist besser als der schönste, den man nur sieht." (Michael Faraday 1791-1867)

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TStift



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Verfasst am: 27/2/2012, 09:10  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Der Chromalaun (-Kalialaun Gemisch) ist ein seltsam Ding. Ich habe zwei Stück, aus der selben Lösung in fast identischer Größe und fast gleichem Alter. Einer ist inzwischen schneeweiss verwittert, der andere frisch wie aus der Lösung.
Warum das so ist?...............................ich weiss es nicht.

Im übrigen möchte ich der Behauptung dass man Kalialaun fast beliebig mit anderen farbigen Salzen mischen kann um es einzufärben widersprechen.
Ich habe es mehr zufällig probiert eine Kalialaun Lösung mit Nickelsulfat leicht grün zu färben. Das Kalialaun kristallisierte farblos aus. Nicht die Spur von Grün.
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CD-ROM-LAUFWERK




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Verfasst am: 27/2/2012, 15:00  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Ich habe es mehr zufällig probiert eine Kalialaun Lösung mit Nickelsulfat leicht grün zu färben. Das Kalialaun kristallisierte farblos aus. Nicht die Spur von Grün.

danke, ich habe schon gedacht, langsames auskristallisieren ist zum reinigen nicht mehr zu gebrauchen Wink
hier schreiben alle vom einfachen einfärben, dabei sollte man nicht vergessen dass ihr hier kristalle züchtet
diese wachsen normal auchnoch sehr langsam und sind daher besonders rein
in diesem zusammenhang wunter mich also, dass sowas wie lebensmittelfarbe mit ins kristallgitter "eingebaut" wird
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CFXT




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Verfasst am: 23/3/2012, 15:22  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Cyanwasserstoff hat geschrieben:
ich habe mal KCLO3 ausgefällt.
solch herrlichen Blättchen.. die größte war fast 1 cm groß
es tut echt weh sowas zu mörsern

mmh villeicht kann man KCLO3 zur Kristallzucht missbrauchen


Ich finde Kupfersulfat gibt immernoch die schönsten und größten Kristalle ab Very Happy
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Türkeireise



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Verfasst am: 7/5/2012, 19:24  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

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Ein Reagenzglas mit diverse Kristalle, war mal ein Versuch was Ich vor ca. 18 Monate durchgeführt habe.
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pst69de



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Verfasst am: 13/5/2012, 11:45  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Auch mal ein paar Kristalle von mir ...
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Glaubersalz, Na2SO4.10 H2O aus Abfällen aufbereitet (daher auch die Verunreinigung Rolling Eyes ), geeignet als PCM mit FP 32°C.
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lemmi



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Verfasst am: 13/5/2012, 22:28  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hübsch - aber was ist ein PCM?
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Uranylacetat



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Verfasst am: 13/5/2012, 22:50  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Sehr hübsche Glaubersalz-Kristalle; doch was ist ein PCM?
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pst69de



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Verfasst am: 13/5/2012, 23:37  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

PCM = Phase Change Material ... Materialien, welche durch einen Phasenübergang (hier fest-flüssig) thermische Energie speichern können. Natriumacetattrihydrat ist wohl das bekannteste Beispiel der Salzhydrate (Kristallwassersalze), die sich im eigenen Kristallwasser lösen.
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Peter




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Verfasst am: 14/5/2012, 01:15  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

pst69de hat geschrieben:

Glaubersalz, Na2SO4*10H2O aus Abfällen aufbereitet (daher auch die Verunreinigung Rolling Eyes ), geeignet als PCM mit FP 32°C.

Gut dass du das mit der Aufbereitung aus "Abfall" erwähnt hast. Na2SO4*10H2O kristallisiert selbst aus den dreckigsten Lösungen recht gerne in Form großer, wohl ausgebildeter Kristalle aus....recht genügsamer Stoff könnte man meinen.

Weist du zufällig wie hoch die Enthalpie bei dem Phasenübergang Decahydrat ---> Lösung ist? Wenn man bedenkt, wie extrem günstig dieser Stoff ist, könnte ich mir vorstellen zb. die Temperatur in einen kleinen Gewächshaus damit "abzupuffern"....oder Ähnliches. Rolling Eyes
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