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Uranylnitrat




Hier seit: 15.08.2011
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Verfasst am: 5/7/2012, 19:51  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Das ist aber nichts neues...
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Pok




Hier seit: 26.04.2010
Beiträge: 596

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Verfasst am: 5/7/2012, 22:11  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Vermutet wurde es schon lange. Ozon-artiger Geruch usw. usw....alles genau beschrieben. Aber erst jetzt ist es endlich bewiesen. Ich finde das äußerst interessant. Shocked Shocked Shocked

Soweit ich weiß, ist bereits längere Zeit bewiesen, dass elementares Calcium im Stinkspat vorkommt. Geile Sache!

Das alles durch die Kraft der Radioaktivität! zauber

Jetzt kann man endlich auch ohne zu bescheißen Stinkspat in seine Elementesammlung als Ersatz für reines Fluor aufnehmen Laughing ....

So wenig Fluor ist da offenbar auch gar nicht drin....in alten Berichten liest man, dass in Bergwerken mit hohem Stinkspat-Gehalt den Bergleuten teilweise so schlecht vom Ozon-/Fluor-Gestank wurde, dass sie erbrechen mussten!

"Schon die mineralogischen Werke zu Anfang des vorigen Jahrhunderts erwähnen den merkwürdigen Geruch, den dieser dunkclviolblaue Flußspat beim mechanischen Zerkleinern von sich gibt und der sich im ungelüfteten Schacht zu solcher Intensität steigert, daß die Arbeiter von Übelkeit befallen wurden." Zitat aus derselben Zeitschrift von vor ca. 100 Jahren....hat lange gedauert bis zum Beweis.
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Peter




Hier seit: 30.12.2006
Beiträge: 2839

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Verfasst am: 6/7/2012, 00:21  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Etwas verwunderlich ist es schon, dass es so lange gedauert hat um das Vorhandensein von Fluor im Stinkspat zu nachzuweisen. Habe mir mal den Artikel in der Angewandten durchgelesen (Es ist auch schön, dass nach wie vor auf Deutsch publiziert wird Wink ). Alles was die Münchner gemacht haben ist ein hochaufgelöstes Festkörper 19F-NMR. Das Singulett des F2 ist zwar winzig im Vergleich zu den Signalen des F-, aber schön zu sehen
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Rettet den Wald, esst mehr Spechte!

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Entropie

Was ist ein Superuser?


Hier seit: 19.09.2005
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Verfasst am: 6/7/2012, 15:04  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Berzelius hat geschrieben:
Zitat:
Chemisches Element: Erstmals elementares Fluor nachgewiesen

Das Element Fluor kommt entgegen bisherigen Annahmen doch frei in der Natur vor. Im sogenannten Stinkspat, einem Fluorit-Mineral, haben Forscher erstmals winzige Mengen des reaktionsfreudigsten aller chemischen Elemente entdeckt. Jörn Schmedt auf der Günne von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und seinen Kollegen gelang es, elementares Fluor in dem Mineral nachzuweisen.

Wie die Wissenschaftlerim Fachmagazin "Angewandte Chemie" berichten, entsteht das Fluor durch winzige Uraneinschlüsse, deren Strahlung das Fluorit-Mineral zersetzt. Diese Reaktion erkläre auch, warum der Stinkspat so stechend rieche, wenn man ihn zerschneide oder anbohre: Das aggressive Fluorgas entweiche dann aus den Einschlüssen.


 http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/chemie-element-fluor-erstmals-elementar-nachgewiesen-a-842807.html
Arrow


Das ist wenig erstaunlich, da durch die rad. Einschlüsse genug Energie (Strahlung im MeV-Bereich) vorhanden ist.
Um F2 freizustzen reichen hingegen schon wenige eV. Mich wundert insofern etwas, dass vorher noch niemand den Nachweis
erbringen konnte.
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organicfan




Hier seit: 08.06.2010
Beiträge: 691

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Verfasst am: 6/7/2012, 16:48  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Interesannt, gehört hatte ich davon aber dass es wirklich elementar war, wusste ich jetzt nicht.
Weiss einer wo man Stinkspat einzelln, d.h. nicht 5kg aus dem I-net bekommen kann ?
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" Stickstoff ist sehr stabil und will sich nicht binden, ein Edelgas eben. " - Aus Adrian Dingle: Wie man aus 92 Elementen ein ganzes Universum macht
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Uranylnitrat




Hier seit: 15.08.2011
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Verfasst am: 6/7/2012, 18:32  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Gibt es manchmal als kleines stück bei ebay
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Kohlenstoffkarbid




Hier seit: 06.07.2007
Beiträge: 868
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Verfasst am: 6/7/2012, 22:48  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Die Violette Farbe in Fluoriten kommt von elementaren Kalzium. Die Gegenwart von diesem deutet zwangsweise auf elementares Fluor hin. Dunklere Fluorite enthalten mehr davon. Stinkspat ist das Extrem.

Viele der schwarzen Fluorite von Wölsendorf sind Stinkspat. Vor allem, wenn Bruchflächen und Kristallflächen besonders rauh sind.
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Die Natur ist voll Gefahren! Giftige und berauschende Pflanzen und gefährliche Tiere lauern überall. Tod und Abhängigkeit sind die Folgen von Natur. Jeden Tag sterben viele Menschen. Daher bin ich dafür Besitz, Verwendung, Überlassung und Inverkehrbringen von Natur jeglicher Art zu verbieten und diese gewissenlosen Naturschützer hinter Gittern zu bringen.
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