guitar_player
Hier seit: 10.11.2007
Beiträge: 723
Wohnort: Österreich

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Geräte:
pneumatische Wanne (oder ein großes Becherglas)
ein kleines, und ein größeres Reagenzglas
Brenner
durchgebohrter Stopfen
ein gerade und ein gebogenes Glasrohr
even. als Hilfe kleine Schlauchstücke
Stativ
250ml Becherglas
Chemikalien:
Natriumhydroxid
wasserfreies Natriumacetat
Sicherheitshinweise:
Natriumhydroxid ist stark ätzend. Das entstehende Methan ist hochentzündlich.
Durchführung:
Man baut folgende Apparatur auf:
In einer Reibschale zerkleinert und vermischt man einen Spatel Natriumacetat und zwei Spatel Natriumhydroxid (am besten verwendet man im vorhinein schon NaOH-Perlen).
So sieht das dann aus:
Dieses Pulver gibt man in das Reagenzglas im Stativ und erhitzt es bei kleiner Flamme mit dem Brenner. Sofort beginnt eine Gasentwicklung. Den Anfang kann man noch verwerfen, da er nur aus Luft besteht. Nach ein paar Sekunden kann man alles zusammensetzten, sodass das Gas pneumatisch im Reagenzglas aufgefangen wird. Es hat noch den Nebeneffekt, dass das Gas so gewaschen wird.
Wenn das Reagenzglas gefüllt ist, lüftet man die Apparatur (damit beim Abkühlen das Wasser nicht ins RG zurücksteigt, und es zerspringt). Danach stellt den Brenner ab, hebt das RG im Becherglas etwas, hält den Daumen auf die Öffnung, nimmt es aus dem Wasser und zündet es an. Es ist Methan entstanden.
Erklärung:
Das Natriumsalz der Essigsäure zerfällt beim erhitzen unter Decarboxylierung in Methan und Kohlenstoffdioxid, wobei letzteres durch das beigemischte Natriumhydroxid unter Carbonatbildung gebunden wird:
CH3COONa + NaOH --> CH4 + Na2CO3
Entsorgung:
Das Pulver wird neutralisiert und in den Ausguss gegeben.
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Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt.
Das ist wahrscheinlich auch der Grund,
dass sich so wenige Leute damit beschäftigen. |
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