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Kohlenstoffkarbid




Hier seit: 06.07.2007
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Verfasst am: 21/8/2008, 09:51  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo,
Zitat:
Leider sind die Kohleelektroden aus dem Schreibwarenladen nicht das Wahre, sie geben dichten weißen "Ruß" ab und setzen damit den Reflektor zu. Von dem Wachsgestank beim Vorglühen ganz zu schweigen


Ideal sind se nicht, aber dafür sind sie schnell zu bekommen, wenn man schnell mal welche braucht. Echte Elektrokohle oder auch nur irgendwas großes aus Graphit bekommt man inzwischen nur noch sehr selten oder sehr viel oder sehr teuer.

Zitat:
Hast du mal versucht, die Leistung durch einen Dimmer im Primärkreis zu steuern?


Ein Dimmer mit ner Leistung zwischen 1,4 und 4,4 KVA zu bekommen ist recht kostspielig (Es sei denn man nimmt elektronische, aber die scheiden für meine Versuche sowieso aus, da Elektronik gerade gut auf Rückschläge durch Induktivitäten reagiert).

Zitat:
schon irgendwelche ideen was ihr damit chemisch gesehen anfangen wollt?


Einen Hochtemperaturofen möcht ich mal bauen, aber zurzeit hat ein andres Projekt (Funkeninduktor V2) vorrang.
Gruß
CC
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Wenn es so weitergeht wie bisher, dann zeigt dieser Film unsere Zukunft:

 http://de.wikipedia.org/wiki/Idiocracy
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Xyrofl



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Verfasst am: 21/8/2008, 12:03  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:

Ideal sind se nicht, aber dafür sind sie schnell zu bekommen, wenn man schnell mal welche braucht. Echte Elektrokohle oder auch nur irgendwas großes aus Graphit bekommt man inzwischen nur noch sehr selten oder sehr viel oder sehr teuer.

Aus genau dem Grund benutze ich sie.
Zitat:
schon irgendwelche ideen was ihr damit chemisch gesehen anfangen wollt?


Chemisch kann ich mit dem Aufbau so nichts anfangen, er dient ja nur der Lichterzeugung. Man könnte zwar manche radikalische Reaktionen damit beschleunigen, aber das ist ziemlich unpraktisch, da kann man besser eine richtige UV-Lampe benutzen.
Ansonsten kann man mit den Elektroden gut Wassergas herstellen, aber was will man damit?
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Und jetzt das Kinderlied:

Drah di net um oh oh oh
schau schau der Komissar geht um oh oh oh
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die Lebenslust bring di um
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CD-ROM-LAUFWERK




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Verfasst am: 21/8/2008, 13:56  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

 Hier gibt es doch günstig elektroden...?
oder ist euch das immernoch zu teuer?
die dinger1 halten ne ganze weile und so eine packung bekommt man nicht so schnell leer...
das kupfer kann man rel. einfach abfriemeln

1 am besten die dicksten kaufen denn die A zahl stimmt nur bedingt, die 400A dinger glühen auch mal eben bei 200A - aber aufpassen dass die dann noch in die halterung passen
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User Nr. 255
Es ist kein Mensch, es ist kein Tier, es ist ein Panzergrenadier!
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Sugarcake




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Verfasst am: 21/8/2008, 13:59  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Xyrofl hat geschrieben:

Ansonsten kann man mit den Elektroden gut Wassergas herstellen, aber was will man damit?


Wie machst Du denn das? Würde mich interessieren. Mit Wasserglas kann man nämlich eine Menge anfangen! Zum Beispiel kannst du damit Kieselgel für die Chromatographie herstellen, oder einen chemischen Garten basteln, oder sogar Aerogel herstellen. Feuerfeste Farbe, verschiedene Sillikate, Farben für Glas, Glaskleber, und und und. Exclamation
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Xyrofl



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Verfasst am: 21/8/2008, 14:27  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:

Wie machst Du denn das? Würde mich interessieren. Mit Wasserglas kann man nämlich eine Menge anfangen!

Lol!
Wassergas nicht Wasserglas. Wassergas ist das Gas, was durch die Redution von Wasser mit Kohlenstoff entsteht. Also ein Gemsich aus Kohlenstoffmono-/di-oxid, Wasserstoff und noch ein paar anderen Dingen.
Durch die gewaltige Hitze des Lichtbogens entsteht das Zeug einfach unter Wasser, dabei werden allerdings die Elektroden abgefressen.
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CPU-Dioxid
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Verfasst am: 21/8/2008, 14:29  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@ Sugarcake: Er spricht von Wassergas, nicht Wasserglas.

Wasserglas erzeugt man durch Lösen von Siliziumoxid (Im Wesentlichen Sand) in alkalischer Schmelze (NaOH o.ä.)

Wassergas (auch bekannt als Synthesegas) besteht aus CO und H2. Es entsteht bei der Reaktion von sehr stark erhitzter Kohle mit Wasser - daher Wassergas.


Grüße, David


Edit: Xyrofl war schneller... Smile
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Sugarcake




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Verfasst am: 21/8/2008, 14:45  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Xyrofl hat geschrieben:
Zitat:

Wie machst Du denn das? Würde mich interessieren. Mit Wasserglas kann man nämlich eine Menge anfangen!

Lol!
Wassergas nicht Wasserglas.



Ups, hab das "l" überlesen. Embarassed
Aber Wasserglas ginge ja auch wegen den hohen Temperaturen, wenn man sich einen Lichtbogenofen bastelt.
Ansonsten finde ich diese Kohlebogenlampe unheimlich faszinierend. Vielleicht könnte man damit auch irgendwie Stickoxide herstellen, um Salpetersäure zu produzieren.
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Xyrofl



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Verfasst am: 21/8/2008, 14:52  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:

Ansonsten finde ich diese Kohlebogenlampe unheimlich faszinierend. Vielleicht könnte man damit auch irgendwie Stickoxide herstellen, um Salpetersäure zu produzieren


Auf jedenfall riecht sie merklich nach Ozon, wobei ich mir nicht sicher bin, ob das von der Entladung selbst oder von der enormen UV-Strahlung kommt.
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Kyanol




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Verfasst am: 21/8/2008, 15:07  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Xyrofl hat geschrieben:
Auf jedenfall riecht sie merklich nach Ozon, wobei ich mir nicht sicher bin, ob das von der Entladung selbst oder von der enormen UV-Strahlung kommt.

Die Dissoziationsenergie von O2 = 498 kJ/mol müßte, ich bin jetzt zu faul
nachzurechnen, mit den 243 nm eines UV-C-Epromlöschgeräts zu kriegen sein.

Sugarcake hat geschrieben:

Die thermodynamisch stabilste Stickstoffverbindung ist N2, der wegen der enormen Wärme
aus dem Stickstoffoxid wieder gebildet wird.
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Sugarcake




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Verfasst am: 21/8/2008, 15:08  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Xyrofl hat geschrieben:
Zitat:

Wie machst Du denn das? Würde mich interessieren. Mit Wasserglas kann man nämlich eine Menge anfangen!

Lol!
Wassergas nicht Wasserglas.



Ups, hab das "l" dazugelesen. Embarassed
Aber Wasserglas ginge ja auch wegen den hohen Temperaturen, wenn man sich einen Lichtbogenofen bastelt.
Ansonsten finde ich diese Kohlebogenlampe unheimlich faszinierend. Vielleicht könnte man damit auch irgendwie Stickoxide herstellen, um Salpetersäure zu produzieren.
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Xyrofl



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Verfasst am: 21/8/2008, 15:42  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:

Die Dissoziationsenergie von O2 = 498 kJ/mol müßte, ich bin jetzt zu faul
nachzurechnen, mit den 243 nm eines UV-C-Epromlöschgeräts zu kriegen sein.

Hm laut Wikipedia ist das ganz knapp zu wenig, es wird von Wellenlängen unter 242nm gesprochen.
Wikipedia hat geschrieben:
Dieser Vorgang der Spaltung von Sauerstoff-Molekülen durch energiereiche UV-C-Strahlung mit einer Wellenlänge von < 0,242 µm wird als Photodissoziation bezeichnet.

 http://de.wikipedia.org/wiki/Ozon
Um eine O=O - Doppelbindung zu spalten bräuchte man 5,162 eV. Die Quanten der Löschlampe haben bei einer Frequenz von 243nm eine Energie, bzw Masse von 5,106eV.
Wenn deine Lampe völlig monochromatisch und brilliant arbeitet(theoretisch), dann kann sie den Sauerstoff (im Ruhezustand) nicht mit einzelnen Quanten knacken, sonst schon.
Wie funktioniert so ein Epromlöschgerät überhaupt und sind die teuer?
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Verfasst am: 21/8/2008, 17:14  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Xyrofl hat geschrieben:
Hm laut Wikipedia ist das ganz knapp zu wenig, es wird von Wellenlängen unter 242nm gesprochen.

Ich habe gerade mein Gedächtnis aufgefrischt. Die relevanten Wellenlängen einer Hg-Lampe sind
254 nm und 189 nm.

 http://members.misty.com/don/uvbulb.html

Zum Eprom-Löschen:

 http://hc-ddr.hucki.net/lc80/applikationen2.pdf
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Xyrofl



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Verfasst am: 21/8/2008, 18:22  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Ich habe gerade mein Gedächtnis aufgefrischt. Die relevanten Wellenlängen einer Hg-Lampe sind
254 nm und 189 nm.

 http://members.misty.com/don/uvbulb.html


184,9? - Enorm, ich kannte diese Linie des Hg-Dampfes noch garnicht, hätte nicht gedacht, dass Hg-Dampflampen so tief runter kommen.
Scheinbar ist diese Wellenlänge aber nicht die erwünschte, wie hier erwähnt wird:
Zitat:
These will erase EPROMs, but again, EPROMs may not like the extra-short wavelength. If anyone out there actually knows how safe or unsafe really short wave UV such as 184.9 nM is to EPROMs, please let me know!

Soweit ich weiß kommt so hochfrequentes Licht selbst durch Quarzglas nicht mehr so leicht durch, wenn dieses nicht künstlich hergestellt und extra greinigt ist. Warscheinlich wird es recht schwierig, eine Lampe zu bekommen, die wirklich große Mengen dieser Linie abgibt. Ozonisatoren sind immer so verdammt teuer.
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Verfasst am: 21/8/2008, 18:36  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Xyrofl hat geschrieben:
184,9?

Ich kämpfe gerade mit einem neuen Notebook und als Blindschreiber mit einem ungewohnten Tastaturlayout.
Warum kann nicht der Hersteller gleiches Tastaturlayout bei Mobil- und Desktopgerät verwenden?
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Verfasst am: 21/8/2008, 19:50  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:

Ich kämpfe gerade mit einem neuen Notebook und als Blindschreiber mit einem ungewohnten Tastaturlayout.

Ob mit Tippfehler oder ohne, die Wellenlänge, bzw -kürze ist erstaunlich. Ich habe hier ein Dokument gefunden in dem gesagt wird, die "Effizienz" der 185er Linie sei 6-8%, was ja eigentlich garnicht wenig ist.
 http://www.umex.de/uv_el.de/uv_el-d.de/Word_UV_EL/Veroeff/UVKA04-2-2%20Fassler.pdf
Theoretsich sollte also eine üblich Quecksilber Niederdrucklampe ausreichen, um merkliche Mengen Ozon zu erzeugen, aber blöderweise sind die meisten heutzutage gefiltert.
Ferner filtert selbst undotiertes Glas diese Strahlung ziemlich stark. Selbst die in dem Dokument gewählten Quarzgläser lassen nur 50% der Strahlung hindurch, womit die Effizienz auf 3-4% schrumpft.
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