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Kohlenstoffkarbid




Hier seit: 06.07.2007
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Verfasst am: 15/6/2008, 17:41  Titel:  Kohlebogenlampe Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo,
hier mal zwei nette Videos einer Kohlebogenlampe.

Zwischen zwei Graphitstiften springt ein elektrischer Funke und erhitzt den Graphit. Funke und Graphit sorgen zusammen für ein helles Licht. (Betrieben wird diese Lampe mit 44 Volt und 100 Ampere,...also 4400 Watt Smile ).

Zuerst die Lampe hinter 5er Schweißglas bei Sonne aufn Balkon.
 http://de.youtube.com/watch?v=5mtQcIOqITA

Dann das ganze hinter 12er Schweißglas....selbe Bedingung. Hier sieht man den eigentlichen Funken.
 http://de.youtube.com/watch?v=igq3saNn2Z8
Gruß
CC
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facer91




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Verfasst am: 15/6/2008, 17:47  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Da freut sich dein Strom versorger
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Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.


Albert Einstein
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Kohlenstoffkarbid




Hier seit: 06.07.2007
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Verfasst am: 15/6/2008, 18:05  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo,
ja, das stimmt..... der Verbrauch ist nicht ohne. Aber auf die Zeit gerechnet sinds vielleicht 1-2 Euro im Monat mehrkosten durch meine Versuche.
Gruß
CC
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sc4rfac3



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Verfasst am: 15/6/2008, 18:05  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Cool!
Hast du die Lampe mit einem Schweisstrafo betrieben?
Interessant wäre ein Video bei Nacht, das zeigt, wie stark die Umgegend ausgeleuchtet wird.
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"Die Herrscher führen Kriege zu ihrem Vergnügen/
ihre Droge ist die Macht uns zu belügen/
sind sie im Rausch müssen Tausende sterben/
sie lassen sich von niemandem den Spass verderben"
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Kohlenstoffkarbid




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Verfasst am: 15/6/2008, 18:16  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo,
nein, solch fertiggeräten trau ich nicht für sowas. Ich habe mir nen großen Trafo besorgt, und dann noch zwei Drosseln als Strombegrenzung (Wichtig, damit wirklich sofort die volle Leistung zur Verfügung steht, und nicht erst hochgeregelt werden muss). Das ganze mit nem Drehspulmessgerät für den Eingang ausgestattet und noch nen paar Schalter für die verschiedenen Leistungsstufen.

Wiegt aber auch 60 Kilo und musste somit in zwei Teilen gebaut werden. Teil 1 ist der Trafo in einem Gehäuse mit dem Instrument. Wiegt mit Gehäuse ca 40 Kilo. Teil nr 2 sind die Drosseln mit Steuerung in einem Gehäuse. Das wiegt über 20 Kilo. Mit diesem Teil nr 2 (Vorschaltgerät) kann ich beliebige großtrafos ab 1,4 KV begrenzen.

Die sachen hab ich übrigens noch draußen stehen, weil ich genau das selbe gedacht habe (Nachtvideo).
Gruß
CC
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brom




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Verfasst am: 15/6/2008, 18:26  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Sehr schön. Hast du dann vor dir Chems herzustellen, für die du den Lichtbogen brauchst oder ist das einfach nur interessehalber?
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versuchschemie
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Kohlenstoffkarbid




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Verfasst am: 15/6/2008, 18:36  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo,
es ist ein doppelter Zweck. Ich möchte die Heizkapazität des Lichtbogens herrausfinden für einen hochtemperatur-Schmelzversuch, den ich plane und da ist natürlich auch das interesse an der Lampe selber.
Gruß
CC
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Kohlenstoffkarbid




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Verfasst am: 15/6/2008, 22:09  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo,
hier noch eine Dunkelaufnahme.

Ganz bei Nacht lass ich lieber bleiben. Hier wohnen zu viele Leute, die zu viele Fragen stellen könnten Smile .
(Es sieht schon so ziemlich witzig aus, wenn der ganze Balkon im flackernden brilliant weißen Licht erstrahlt.)
 http://de.youtube.com/watch?v=pPvRSDR9Mww

Hier das verbrauchte Material von 10 Minuten efektiver Brenndauer in höchstens 40 Sekunden langen Teilen:
Image
4 Kontaktdrähte, die durch die langen Versuche heiß wurden und kokelten. Die Isolation ist nun recht reiner Kohlenstoff. Einige Teile des Kupferdrahtes sind sogar geschmolzen. Dazu noch ca 5 mm Elektrodenlänge (Was sehr wenig ist).

Gruß
CC
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13simi45



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Verfasst am: 15/6/2008, 22:59  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ich mach das Gleiche nur mit Bleistiftminen und 12V 1A und ich hätte nie gedacht das ein Lichtbogen mit 12V so Hell sein kann!! Der leuchtet mein ganzes Zimmer aus Very Happy .
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Du bist Deutschland !
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Kohlenstoffkarbid




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Verfasst am: 16/6/2008, 08:36  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo,
aber bloß nicht ungeschützt in die Quelle schauen. Das Licht macht sehr schnell sehr viel Schaden. Ideal sind Schweißbrillen, am besten mit nem Faktor von mindestens 7. Wenn man nicht direkt reinsieht kanns zur not noch ne 5er tun. Aber die taugt nichts fürs Beobachten!

Die paar Euro (Unter 5) sollte einem das Augenlicht wert sein. Außerdem sieht man so viel mehr und so nebenbei erfüllt solch eine Brille eine Schutzfunktion vor Splittern, falls der Graphit doch mal platzt und glühende Stücke wegfliegen (Mir flog ein 4 cm großes teils gelb glühendes Stück beim Glühen (Entfernen von Wachs u.ä.) vor der eigentlichen Nutzung übers Balkongeländer davon).
Gruß
CC
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Xyrofl



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Verfasst am: 21/8/2008, 00:31  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Heyho ich hab jetzt auch eine Kohlebogenlampe. Sie läuft zwar nur mit einem normalen Aldi-Schweißwandler, aber dafür hat sie einen hölzernen Elektrodenhalter und einen noblen Reflektor, den ich aus einem recht nutzlosen Küchengerät improvisiert habe.
Image

Das Ding flasht richtig und leuchet den ganzen Gang aus.
Image

Und die dicken Kohleelektroden glühen noch richtig lange nach. Hier sieht man auch schön die Wirkung des Reflektors. (auch wenn er nicht ganz parabelförmig ist)
Image

Erstaunt hat mich die unheimlich heiße Lichtfarbe, im Vergleich zu einer Halogenbirne schneidet die Kohlelampe weit besser ab und wirkt viel reinweißer.
Laut Wikipedia stammt der Großteil des Lichtes von den Elektroden und die sind ~3500°C heiß. Der Lichtbogen ist noch weitaus heißer und gibt zusätzlich Licht durch Zusammenstöße der Elektronen mit den Luftmolekülen ab.
Leider sind die Kohleelektroden aus dem Schreibwarenladen nicht das Wahre, sie geben dichten weißen "Ruß" ab und setzen damit den Reflektor zu. Von dem Wachsgestank beim Vorglühen ganz zu schweigen.

Hier ein Video dazu man sieht teilweise schön den Qualm ins Bild wehen.
 http://de.youtube.com/watch?v=NJ4e84ZOsSk
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Und jetzt das Kinderlied:

Drah di net um oh oh oh
schau schau der Komissar geht um oh oh oh
er wird di anschaun und du weißt warum
die Lebenslust bring di um
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crazyman




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Verfasst am: 21/8/2008, 00:51  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Wow sieht toll aus! Kannst du den Strahl auch bündeln oder so? Ist das Ding für den dauerbetrieb geeignet? (Trafo, automatische Kohlezuführung?)
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Xyrofl



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Verfasst am: 21/8/2008, 01:11  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Wow sieht toll aus! Ein paar weiter Bilder zum Aufbau wären ganz interessant

Da kann man nicht viel mehr zu zeigen, Die Elektrodenhalter sind einfach nur in die Holzpfähle geschraubte Gewindestangen, auf die die Graphitkörper aufgeschraubt werden.
Der Reflektor ist etwas komplizierter befestigt. Das kann man aber nicht mehr gut zeigen. Also am hintersten der drei Balken(dem längsten) ist eine Art Küchensieb festgenagelt, dass als Fassung für den Reflektor dient. Dieser ist durch einfache Schweißpunkte daran befestigt. diese Punkte sind zusätzlich mit etwas Klebeband überklebt. Hat mich am Anfang ziemlich gewundert, dass es hält aber es sitzt echt gut.
Der Rest ist einfach nur verschraubtes und verleimtes Holz, aber das sieht man ja.
Die Bedienung ist denkbar leicht: Man dreht die Elektrodenhalter solange, bis sich die Spitzen der Kohleelektroden berühren, dann schaltet man den Strom ein und bingo - fiat lux . Das Ganze geht dann so lange, bis die Elektroden verbraucht sind und der Lichtbogen abreißt, oder man den Strom wieder abschaltet. Wenn die Elektoden zu kurz werden kann der gesammte Gewindestab der Halterung abschmelzen.

Zitat:
Kannst du den Strahl auch bündeln oder so? Ist das Ding für den dauerbetrieb geeignet? (Trafo, automatische Kohlezuführung?)


Bündeln ist leider schwer, weil ich keine guten Linsen habe und der Strahl eine miserable Form hat, was einerseits an dem unprofessionellen Reflektor liegt und andererseits daran, dass die Elektroden alles vollqualmen, bis man oben nurnoch eine grauweiße Oberfläche anstatt eines Spiegels hat.
Dauerbetrieb ist auch nicht, weil die Konstruktion sehr simpel ist. Und ich vermute auch, dass der Schweißtrafo das nicht gerne hat.
Es ist also leider keine brauchbare Alternative zu Glühbirnen Idea oder Leuchtsoffröhren.
Macht aber trotzdem Spass.
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Und jetzt das Kinderlied:

Drah di net um oh oh oh
schau schau der Komissar geht um oh oh oh
er wird di anschaun und du weißt warum
die Lebenslust bring di um
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Chemieknolle



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Verfasst am: 21/8/2008, 01:25  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

hey! echt cooles gerät, was du da bzw. ihr da zusammengeschustert habt Wink
schon irgendwelche ideen was ihr damit chemisch gesehen anfangen wollt?
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HipHopper: Geißel der Menschheit...
Das Leben ist scheiße, aber hey, die Grafik ist
geil auch: ===>  http://www.youtube.com/watch?v=i5uEZPU5faY&feature=related
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ChemDoc



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Verfasst am: 21/8/2008, 09:09  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Kohlenstoffkarbid hat geschrieben:

Ich habe mir nen großen Trafo besorgt, ....Das ganze mit nem Drehspulmessgerät für den Eingang ausgestattet und noch nen paar Schalter für die verschiedenen Leistungsstufen.

Wiegt aber auch 60 Kilo und musste somit in zwei Teilen gebaut werden.

Teil 1 ist der Trafo in einem Gehäuse mit dem Instrument. Wiegt mit Gehäuse ca 40 Kilo. Teil nr 2 sind die Drosseln mit Steuerung in einem Gehäuse. Das wiegt über 20 Kilo. Mit diesem Teil nr 2 (Vorschaltgerät) kann ich beliebige großtrafos ab 1,4 KV begrenzen.

Gruß
CC


Hast du mal versucht, die Leistung durch einen Dimmer im Primärkreis zu steuern?
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Der Trend geht immer mehr zum Zweitbuch
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