۞ Versuchschemie.de :: - Röntgenstrahlung und Ozon bei Teslaspulenbetrieb
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napalm-death




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Verfasst am: 23/3/2008, 01:09  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@Addi, so toll deine experimente ja ausschauen, aber hast du denn keine angst vor den nebenwirkungen, wie röntgenbremsstrahlung, röntgenstrahlung, ozon und uv-strahlung ?
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Peter
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Verfasst am: 23/3/2008, 01:49  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ist ja eine lustige Sammlung, Addi. Very Happy

Napalm Death hat geschrieben:
aber hast du denn keine angst vor den nebenwirkungen, wie röntgenbremsstrahlung, röntgenstrahlung, ozon und uv-strahlung ?

Entsteht bei Teslaspulen wirklich Röntgenstrahlung in nenneswerten Mengen? Rolling Eyes
Naja, wenn ich so sehe, wie lässig in meinen Krankenhaus die Röntgen-Schwestern und teilweise auch die Ärzte mit X-rays umgehen, habe ich in letzer Zeit etwas den Respekt gegenüber dieser Strahlung verloren.

Einmal war ich im OP und habe zugeschaut, wie ein Herzschrittmacher implantiert wird. Während des Eingriffes wird für vllt. 10-15 Minuten der Patient dauerhaft mit Röntgen bestrahlt und man kann an einem Monitor live miterleben, wie die Elektrode durch eine Vene langsam direkt bis zu Herzen geschoben wird, um dort in der Herzwand festgeschraubt zu werden. Nach einer Stunde taten mir die Schultern ziemlich weh, so eine Bleiweste kann verdammt schwer werden. Wink
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Verfasst am: 23/3/2008, 05:23  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Entsteht bei Teslaspulen wirklich Röntgenstrahlung in nenneswerten Mengen?

Kanns mir gut vorstellen. Und hab auf Wiki auch sowas gelesen. Ne "antike" Röntgenröhre funktioniert ja so, dass beschleunigte Elektronen auf eine Wolframelektrode geschleudert werden. Dies geschieht zwar im Vakuum, aber abgesehen davon ist das fast genauso, wie das was die Spule macht. Angeblich ist die Strahlungsemission besonders hoch, wenn die Streamer auf Metall treffen, wege der abrupten Abbremsung und des größeren Stromflusses.
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crazzyman2526



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Verfasst am: 23/3/2008, 11:09  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Das ist eben nicht genauso, sondern etwas völlig anderes, wenn die Elektronen sich im Vakuum bewegen. Und eine Wolframelektrode ist ebenfalls etwas spezielles. Glaubt ihr, dass man extra Hochvakuumröhren bauen würde, wenn es auch viel einfacher ginge? Großer Stromfluss? Wir reden hier vom mA Bereich, dafür von sehr hohen Spannungen.
Also mich konnte bisher noch niemand wirklich von dieser Röntgenstrahlungssache überzeugen...
Ozon etc. muss man halt schauen, aber wenn man für ausreichende Belüftung sorgt (was spätestens dann gegeben ist, wenn man die Spule draußen betreibt Wink ), dann geht das schon.
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Stefan
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Verfasst am: 23/3/2008, 11:39  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Bei Teslaspulen kann niemals Röntgenstrahlung entstehen. Röntgenstrahlung entsteht (aus Hochspannung) nur im Hochvakuum unter sehr spezifischen Bedingungen.
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Verfasst am: 23/3/2008, 12:29  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Großer Stromfluss?

Ich sagte "größer". Das sollte nicht groß heißen, weil großen Stromfluss hat man zB (auch) beim Lichtbogenschweißen(wo bestimmt keine Röntgenstrahlung auftritt). Das beeinflusst ja weniger das Energieniveau der Strahlung, sondern mehr die Menge an Strahlen. Ich sagte nur größer, weil eine höre Strahlenbelastung ja bei höherem Stromfluss gegeben wäre. (so ein Anfänger bin ich dann doch nicht^^)
Nagut, dass die Elektronen in der Luft weitaus mehr abgebrems oder überhaupt abgebremst werden, und im Vakuum nicht, das ist sicher sehr einleuchtend und spricht wohl gegen die Annahme von Röntgenstrahlung.
Wenn das wirklich so ist, dann bin ich wohl mal wieder auf ne Falschmeldung reingefallen. Wobei ich auch gehört habe, dass Blitze ebenfalls Röntgenstrahlen emittieren.
Vielleicht liegt das einfach daran, dass das Auftreten von Röntgestrahlung überbewertet wird. Möglicherweise entwickelt sich so aus "einer messbaren Strahlung nahe dem Röntgenbereich" schnell das Gerücht von "gefährlichen Mengen an Röntgenstrahlen".

Auf jeden Fall sollte man, wenn sich das wirklich als ein vollkommenes Gerücht heraustellt, das aus den Berichten in Wikipedia und co streichen, sonst fallen noch mehr drauf rein. Aber dafür brauchts mehr Beweise schätze ich.
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crazzyman2526



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Verfasst am: 23/3/2008, 12:48  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Naja, es ist ja nicht falsch zu sagen, dass da eventuell minimale Mengen Röntgenstrahlung entstehen, aber ich denke wie gesagt nicht das da was nenneswertes bei rumkommt (wie Stefan ja auch bestätigt hat).
Achja, Blitze in der Natur sind da doch nochmal was anderes, das bei Blitzen Röntgenstrahlung entsteht hat aber glaueb ich andere Ursachen. Siehe dazu  das hier (ich bin nicht mehr hunderprozentig sicher, aber in der Mitte des Videos ging es darum.
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brom




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Verfasst am: 23/3/2008, 14:35  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Das sind tolle Fotos von deinen Teslaspulen im Einsatz!
Ich glaube nicht, dass davon eine größere Gefahr ausgeht.
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versuchschemie
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Verfasst am: 23/3/2008, 14:49  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
ich bin nicht mehr hunderprozentig sicher, aber in der Mitte des Videos ging es darum.


Danke, aber irgendwie hift mir das jetzt gerade nicht so viel weiter. Das Einzige, was da in Richtung Röntgen geht ist die kosmische Strahlung, die er anspricht, aber die ist ja Auslöser für den Blitz und wird nicht von ihm freigesetzt.
Hab jetzt noch n paar weitere Artike über Blitze durchgelesen. Gewitter haben eigentlich eine zu geringe Feldstärke, um überhaupt Funkenentladungen über so große Distanzen hervorzurufen. Ich bin dann auf den Runnaway-Brakedown gestoßen, (http://en.wikipedia.org/wiki/Runaway_breakdown) aber:
"the breakdown regions can occur only on a scale of fifty meters or more"
und so viel schafft die Spule dann doch eher nicht.
Sieht wohl ganz so aus, als wäre die Röntgenthese somit unhaltbar, oder wenigstens der Vergleich mit einem Blitz nicht sinnvoll. Sad
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Verfasst am: 23/3/2008, 15:09  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ich denke ebenfalls, dass es schlecht haltbar ist, denn wenn eine Blitzentladung keine nennenswerte Mengen Röntgenstrahlen produziert (die messbare Strahlung erzeugt den Blitz ja erst), dann sollte es eine Teslaspule wohl auch nicht können. Ja ich weiß, zwischen beiden Entladungsarten besteht ein Unterschied, aber wenn etwas so energiereiches wie ein Blitz keine nennenswerten mengen Röntgenstrahlung erzeugt, dann werden es wohl auch nicht die Entladungen der Spule können. So zumindest mal meine Schlussfolgerung (und wenn ich dich richtig verstanden habe auch deine).
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Addi



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Verfasst am: 23/3/2008, 15:29  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ich bin mir 100%ig sicher, dass da keine Röntgenstrahlung entsteht...

Zum Ersten braucht man eine bestimmte Spannung, wenn ich mich recht erinnene waren dass mindestens 30-40kV, die ist im Primärkreis nicht gegeben (ich benutze 6300V / 10.000V) und zum zweiten müssen die Elektronen ja auch wieder irgendwie abgebremst werden, und das wird bei Streamern wohl kaum die Luft machen. Außerdem sind bei den Entladungen im Sekundärkreis die elektronen quasi zählbar, so niedrig dürfte der Strom sein (wenn man mal von den Pulsen absieht und das ganze als quasi CW betrachtet)

Das Einzige, was an gefährlicher Strahlung entsteht sind rauhe Mengen UV-Strahlung der Funkenstrecke und der Entladungen.
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Verfasst am: 23/3/2008, 15:41  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Ich denke ebenfalls, dass es schlecht haltbar ist, denn wenn eine Blitzentladung keine nennenswerte Mengen Röntgenstrahlen produziert (die messbare Strahlung erzeugt den Blitz ja erst), dann sollte es eine Teslaspule wohl auch nicht können.


Also ich meinte, dass der Beitrag von Quarks & co wenig mit unserem Problem zu tun hat, weil die kosmische Strahlung ja nicht vom Blitz kommt.
Dass ein Blitz Röntgenstrahlung und sogar Gammastrahlung (im MeV-Bereich) produziert scheint jedoch erwiesen zu sein(es existieren Messungen dazu), aber und jetzt kommts, das hat auch mit unserem Problem nichts gemein, weil die Strahlung nur vom Leitblitz produziert wird, und zur Ausbildung eines Leitblitzes scheint es Distanzen von >50m zu brauchen.
Der Hauptblitz, die eigentliche Funkenentladung ist angeblich nicht oder kaum für die Emission an Röntgenstrahlen verantwortlich. (Normaler Stromfluss, ohne dass Runaway-Elektronen auftreten)

Also im Ganzen scheinen wir wohl darin übereinzustimmen, dass die Spule doch keine Röntgenstrahlen produziert. Ich glaub ich bin dann auch mal still, hab genug mit Blitzen rumgespammt.
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Verfasst am: 23/3/2008, 17:34  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Es gibts da noch einen gravierenden Unterschied:

Ein Blitz ist Gleichspannung, ich hab hochfrequente Wechselspannungen.

Aber genug zu dem Thema, wir sind etwas OT....
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napalm-death




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Verfasst am: 24/3/2008, 00:58  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

bleibt nur noch die frage zu klären, wieviel ozon denn nun ensteht!?
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Mantis
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Verfasst am: 24/3/2008, 10:48  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Wo wir jetzt bei Ozon sind ... weiß jemand von euch, wie man Ozon quantitativ bestimmen kann?
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