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the-brain



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Verfasst am: 11/11/2004, 18:28  Titel:  Alkohol selbst herstellen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Also, meine Idee war folgende. Ich setzte in einer Flasche Alkohol an, Wasser Zucker Hefe und fange das entstandene CO2 auf.

Kann man dann an der Menge des entstandenen CO2 aussagen, wieviel Alkohl entstanden ist. Es geht mir jetzt nicht um die Rechnerei, sondern um den Vorgang. Wird wird der ganz Zucker in CO2 und Ethanol um gewandelt, oder wird ein teil für Zellaufbau der Zellen gebraucht.

Und ne Reaktionsgleichung von Zucker zu Alkohl wäre auch ganz schön.

Gruß Axel
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s1R



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Verfasst am: 11/11/2004, 19:08  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Wenn man von Glucose ausgeht sieht die Reaktionsgleichung folgendermaßen aus:
C6H12O6 --Hefe--> 2 CO2 + 2 C2H5OH

s1R
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DW




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Verfasst am: 11/11/2004, 19:16  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Für den Zellaufbau würde ich nicht mit soviel Kohlenstoffverlust rechnen, denn die Zellen werden wohl nicht sonderlich gut wachsen, wenn Du ihnen keine weiteren Nährstoffquellen anbietest (vor allem Stickstoff).
Das möchte man ja aber beim "Brauen" auch eigentlich nicht.

mfg
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Desinfector




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Verfasst am: 12/11/2004, 00:30  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

die hefe benötigt doch auch mineralsalze um effektiv zu wachsen.
also quasi dünger...
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DW




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Verfasst am: 12/11/2004, 02:54  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ja klar. Die Zellen brauchen "Dünger". Und hier vor allem Stickstoff (Aminosäuren-/Enzymsynthese) und Phophat (Energiespeicherung). Und wenn man dies (und andere Stoffe wie z.B Sauerstoff macht sich noch ganz gut Laughing ) nicht "zufüttert", dann wächst auch nichts Wink
Nach dem Motto : "Woher nehmen wenn nicht stehlen?!"

Aber mal direkt @ Topic: Wenn Du den Alkoholgehalt nur mit Hilfe der entstandenen Menge Kohlendioxid bestimmen willst, dann ist diese Messung sicherlich mit einem (grösseren) Fehler behaftet. Am Anfag ist ja von allem noch genügend da (auch Sauerstoff) und die Hefe wird den Zucker eher komplett zu Kohlendioxid "veratmen" und halt weniger Ethanol produzieren. Wenn der Sauerstoff erstmal raus ist, dann startet auch die "Brauerei". Smile

mfg
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the-brain



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Verfasst am: 15/11/2004, 22:30  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Du hast recht, an den Sauerstoff, der sich ncoh im Gefäss, oder gelöst im Wasser befindet hab ich gar nciht gedacht. Naja, ich werde es einfach mal ausprobieren. Allerdings fehlt mir im Moment noch ein passender Gummi-Lochstopfen.
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DW




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Verfasst am: 15/11/2004, 22:37  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Den gelösten Sauerstoff bekommt man gut mit Argon raus. (Wenn man den durchs Gefäss blubbern lässt.) Evtl. geht auch Stickstoff.
Wirst Du aber wahrscheinlich beides nicht zur Hand haben.

@Stopfen: Daran sollte es ja nun wirklich nicht scheiter, oder?

mfg
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Morienus




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Verfasst am: 15/11/2004, 22:42  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Allerdings fehlt mir im Moment noch ein passender Gummi-Lochstopfen.

Frag mal Desinfector, ich glaub, der hat mal solche Dinger hergestellt.
 http://www.versuchschemie.de/viewtopic.php?t=1413&highlight=stopfen
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Gruß, Morienus
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Desinfector




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Verfasst am: 15/11/2004, 22:42  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

zur not tuts im gärballon auch ein wattepfropfen
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Desinfector




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Verfasst am: 15/11/2004, 22:44  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

diese stopfen passen gut auf normale trinkflaschen.
für nen gärballon wirds wohl zu klein.

oder was für ein gefäss hast du?
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the-brain



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Verfasst am: 15/11/2004, 23:04  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Huch, auf ne soviele Antworten war ich jetzt aber nicht gefasst, habt wohl nichts zu tun im Moment.

Da kenn ich Abhilfe:

 Zurücklehnen und die Gedanken schweifen lassen Smile

Eine meiner Liebingsseiten, stand schon mal hier irgenwo.

Der Lochstopfen ist kein Problem, ich kenn nen kleinen Laborladen in der Nähe, ist aber zur Zeit ein bisschen kalt fürs Mopped fahren Mad .

Gruß Axel Razz Razz Razz (ich liebe diese Seite) bravo umarm
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Desinfector




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Verfasst am: 15/11/2004, 23:07  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

mann da liebt aber einer smilies...
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LaplacescherDaemon




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Verfasst am: 15/11/2004, 23:57  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

In einem biologischen Praktikum hab ich mal Stopfen aus Klopapier gerollt. Die sind erstaunlich gut. Wenn du noch einen Strohhalm in die Mitte reindrehst, hast du deinen Lochstopfen. Falls der Stopfen absolut luftdicht sein soll, kannst du ihn ja noch mit Wachs versiegeln.
(Es sollte möglichst kein weiches, sondern das billige, harte Klopapier sein.)
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Desinfector




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Verfasst am: 16/11/2004, 18:24  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

tipp, um gute stopfen selbst zu bauen, wenn man kautschukmassen und kunstharze (es geht für harz aber auch ton) verfügbar hat:

einen stumpfen kegel hat man relativ schnell besorgt: ein kornglas vergiessen (ergibt schon einen fertigen stopfen ohne loch wenn das innere halt passt) oder einen kegel aus styropor im bastel-laden besorgen. da gibts auch brauchbare grössen. gewünschte grösse herausarbeiten. den rohling mit nem heissen stab (z.B. nagel) achsial durchlöchern und den nagel darin erkalten lassen. danach kann man selbigen relativ gut herausziehen.
unsaubere stellen (es wird gerne mal rauh) mit wachs überziehen.
der rohling ist jetzt fertig zum tonverguss. entsprechend ton herum"drappieren" und härten lassen - auch in der durchführung.
den rohling danach herausraspeln. eben schnee produzieren. dank der wachs-schicht bekommt man das ding aber normalerweise ganz heraus.
diese tonform kann man nun zum verguss für kautschukmassen nehmen.


die wachs-klopapier variante ist auch ne gute idee. aber wie ist das mit höheren temperaturen? da tropft doch bestimmt wachs raus oder?
verbunden mit "meinen" kautschukmassen wär das doch bestimmt ein materialersparnis. da werde ich nochmal basteln gehen...


bei mir in der Fa. fällt immer resteweise ein gewisses kunstharz an, das nehme ich allerdings anstelle von ton, den ich früher genommen hatte.
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