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ChemDoc



Alter: 65
Hier seit: 19.07.2008
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Verfasst am: 16/2/2013, 15:05  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Aus dem bisherigen Beiträgen muss ich entnehmen, dass Fette vor allem als "Dichtmasse" für schlecht sitzende Schliffe verwendet werden. Ordentlich passende Schliffe werden eingeschliffen. Habe mir für diese Zwecke extra Schleifpulver bis zur 1.200 Körnung besorgt. Man ist überrascht, welch positive Auswirkungen eine solche Therapie auf Passgenauigkeit, Dichtheit und Fettverbrauch hat. Wenn man dann noch beachtet vom Schliff maximal das obere Drittel zu fetten, dann hat man keine (oder viel weniger) Probleme mit dem Herauslösen von Stoffen aus dem Fett.

Anmerkung: Selbst Schliffe der gleichen Produktion sind häufig überraschend schlecht passend.
Über die Passung von Schiffteilen verschiedener Firmen braucht man wohl nichts zu sagen.
Das Schleifen selbst ist schnell in weniger als einer Minute erledigt. Danach empfielt sich eine Kennzeichnung der zusammengehörigen Teile.
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Paracelsus




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Verfasst am: 16/2/2013, 18:03  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Statt Schlifffett kann man bei vielen Anwendungen auch 1 (!) Tropfen H2SO4 benutzen.
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Verfasst am: 6/3/2013, 04:12  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Na ja.
Bei der Anwendung vom C freien Schlifffett ist halt der große Vorteil später bei der Analytik/NMR...
Da hat man seinen genauen Peak der nicht im Bereich deiner Produkte liegt...

Bei Vaseline wäre ich mir da dann auch nicht sicher bzw der Peak liegt dann mitten in deinem Produktbereich etc..
Das ist im Hobbylabor natürlich mehr oder weniger egal...
Da kein NMR vorhanden Wink
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Entropie

Was ist ein Superuser?


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Verfasst am: 6/3/2013, 16:24  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

allphysist hat geschrieben:
@Obtanium, sehr guter Tip, habe mir gleich eine Tube Silikonfett bei Amazon bestellt!


Das Baysilone-Schliff-Fett habe ich früher viel benutzt, ist aber ziemlich klebrig an den Fingern und zähflüssig.

Zitat:

Ansonsten sind Teflonband und Kapsenbergschmiere die Mittel der Wahl.


Ich kann PTFE-Hülsen empfehlen, wenngleich zumindest die dünnen schon bei Grobvakuum nicht
besonders dicht sind. Mit dickeren PTFE-Hülsen habe ich das noch nicht ausprobiert.
Ansonsten gibt es noch wasserlösliches BASF-Schliff-Fett "Buddeberg", wenn leichte Entfernbarkeit
ohne Verwendung von Lösungsmitteln wie Dichlormethan/Ether wichtig ist.
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