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robirot




Hier seit: 14.05.2012
Beiträge: 128

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Verfasst am: 24/6/2012, 03:14  Titel:  Suche Rührhülse Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hi

Ich suche eine Rührhülse NS29 und passenden Rührer für mein Rührwerk. Wo bekomme ich die am besten oder hat vll sogar noch jemand eine?

Rühwerk ist ein Heidolph RZR 2000
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Final Destillation



Alter: 21
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Verfasst am: 25/6/2012, 18:18  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Also es gibt verschiedene Hülsen und Rührer. Am gebräuchlichsten sind welche mit 6mm-Welle (ferner auch mit 10mm).

Da gibt es zum einen die klassischen KPG-Hülsen (KPG=Kerngezogenes/geschliffenes Präzisionsgleitlager) aus Glas.
- in hoher/schmaler Bauform
- in eingesenkter Bauform
- in eingesenkter Bauform mit Kühlmantel
Die muss man schmieren, z.B. mit Silicon oder Ricinus-Öl (o. ggf. mit Vaseline in Glycerin).

Und welche mit PTFE-Lager und PTFE- bzw. Glas-Welle. Die sind supi, wartungsarm aber schweinemäßig teuer. Die muss man nicht schmieren.
Hier gibts auch mehrere Bauformen:
- zum einen die quickfitartigen, die ne recht kurze Silicon/PTFE-Führung haben
- welche mit schraubbarem Lager
- welche mit arrethierbarem Lager und Tauschbarer Hülse

-

Bei den Rührwellen gibts auch verschiedene Lösungen:
- Unterscheidung nach Wellendurchmesser (6- oder 10mm)
- Unterscheidung nach Schlifflänge/abstand und Kolbengröße (meist 250ml-6000ml)
- Unterscheidung nach Rührblattbefestigungen (Gabel, Nase, Schraubblatt, Spreizflügel, Impeller etc.)

Am günstigsten kommst du m.E.n. mit ner hohen KPG-6mm-Hülse in NS29 mit ner Welle für nen Literkolben und und Nasen-Befestigung.


MfG TC
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Glaskocher




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Verfasst am: 25/6/2012, 22:56  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Mit etwas Geschick lassen sich auch sogenannte "Talerrührer" aus AR-Glasstäben selber machen. Dazu wird das Ende vom Stab so lange in der Brennerflamme erhitzt, bis sich ein Klumpen Glas von min. 1cm Durchmesser gebildet hat. Der wird dann zwischen zwei Holzklötzen (stinkt verbrannt) platt gedrückt. Jetzt wird knapp dahinter der Stab erhitzt und mit einer Pinzette gebogen, daß der Taler wie auf der "Kelle" vom Hokeyschläger sitzt. Zuletzt wird der bearbeitete Bereich großzügig mit der leuchtenden Flamme eingerußt, um die Spannungen zu mildern. Das andere Ende wird auf die gewünschte Länge geschnitten und in der Flamme geglättet (rund geschmolzen).

Als Rührführung kann ein Glasrohr dienen, das ca. 1mm größeren Innendurchmesser hat als die Welle. Ein Stück Gummischlauch mit Innendurchmesser = Wellendicke wird so darauf gezogen, daß oben nur ein kutzes Stück an der Welle anliegt. Mit Glycerin oder Paraffinöl schmieren und sehr gerade aufbauen, verträgt nur moderate Drehzahlen. Früher (vor 1980) waren derartige Rührverschlüsse mit Schliffkern ein Standard-Bauteil. Sie wurden recht rasch von KPG-Rührern verdrängt.


PS: KPG wird auch mit Kalibriertes Präzisions Glasrohr übersetzt.
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meganie




Hier seit: 28.01.2012
Beiträge: 278

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Verfasst am: 26/6/2012, 00:01  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
KPG-Rührer (von Kerngezogenes Präzisions-Glasgerät)


Quelle: Wikipedia Very Happy
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2-Propanon



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Verfasst am: 26/6/2012, 16:30  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ihr habt dem Ärmsten jetzt mehrfach erklärt, was das Gerät ist, aber nicht, wo man eins herbekommt, was die Ursprungsfrage war O_o Was es ist weiß er glaube ich schon.

@OP: Ebay, Handelskontor Freitag, jeder Laborversand (recht teuer, aber Auswahl) und vllt. bei Laboranto.
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robirot




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Verfasst am: 27/6/2012, 20:36  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Danke, was in KPG Rührer ist, ist mir schon klar, wobei die Ausführungen von Final Destilation echt genial sind. Danke dafür.

2-Propanon da gucke ich mal.

n Rührer selbst bauen ist nicht das Problem, jedoch möchte ich einen Aufsatz haben der es mir ermöglicht auch im Vakuum zu arbeiten, deswegen wirdswohl n fertiger werden
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Java-shake



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Verfasst am: 28/6/2012, 18:34  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Für Vacuum sind Siedesteinchen (z.B Zeolithe) vielleicht besser geeignet.

Bleikugeln werden auch als alternarief verwendet bei der Destillation. Aber, Blei hat einen niedrigen Schmelzpunkt 327,5°C und kann Probleme verursachen.

Ein Pasteurpipet von Silikon ist vielleicht ein Alternativ, gefüllt mit eisernen Nägeln (sie Bild).

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PTFE wird für kommerzielle Zwecke genutzt. Aber, Ich weiß nicht, was es magnetisches Metall ist dabei?
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2-Propanon



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Verfasst am: 29/6/2012, 15:04  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Fallsman noch ganz klassisch an das Vakuum herangehen will, so sind Siedesteine ungeeignet, da diese nach kurzer Zeit die gebundene Luft abgegeben haben, sich vollsaugen und nicht mehr als Dampfkeim fungieren. Da wäre also Siedekapillare angesagt. Aber ein ausreichend schnelles Rühren und vorsichtiges anlegen von Vakuum (langsam!, und erst das Vakuum, dann die Hitze!) ist der bessere Weg.
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Java-shake



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Verfasst am: 29/6/2012, 16:20  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@2-propanon: genau! In bestimmten Destillationen wird langsam in die Flüssigkeit Luft geblasen, das geht richtig mit Kapillaren.
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