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ChemistL




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Verfasst am: 2/6/2012, 22:27  Titel:  Suche Phosphor (rot) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo,
für ein paar Versuche benötige ich kleine Mengen roten Phosphor. (Ethyliodid, vielleicht PCl3)
Es ist mir bewusst, dass dieser Stoff wahrscheinlich unter großer Überwachung steht.
Aber kann man den im Internet irgendwo noch kaufen ohne gleich Besuch zu bekommen?

Gruß
Chemistl
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Uranylacetat



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Verfasst am: 2/6/2012, 23:11  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Roter Phosphor gehört "noch" zu den Soffen, für die noch keine besondere Identitätsfeststellung erforderlich ist; lediglich der Verwendungszweck sollte plausibel sein. Das ist bei Dir der Fall.

Schaust Du mal hier: Abgabe von Gefahrstoffen im Kundenverkehr

Der bessere Weg ist also die Apotheke, für kleine Mengen zwar recht teuer.

Roter Phosphor ist hygroskopisch. da lohnen sich größere Mengen ohnehin nicht. Meiner war damals ne richtig rote Pampe geworden.
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"Der einfachste Versuch, den man selbst gemacht hat, ist besser als der schönste, den man nur sieht." (Michael Faraday 1791-1867)

Alles ist Chemie, sofern man es nur "probiret". (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832)

„Dosis sola facit venenum.“ (Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus 1493-1541)

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Entropie

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Verfasst am: 3/6/2012, 02:26  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Uranylacetat hat geschrieben:
Roter Phosphor gehört "noch" zu den Soffen, für die noch keine besondere Identitätsfeststellung erforderlich ist; lediglich der Verwendungszweck sollte plausibel sein. Das ist bei Dir der Fall.


Er unterliegt allerdings (neuerdings sogar doppelt) auch in Deutschland einem Monitoring
(neuerdings Drogen, ansonsten auch wegen "Oxidationsverbrechen").
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Uranylacetat



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Verfasst am: 3/6/2012, 11:55  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@Entropie hat leider recht. So ein Mist... Rolling Eyes

Und selbst die Landesapothekerkammern empfehlen mittlerweile ihren Mitgliedern, bei "verdächtigen" Mengen den Käufer / Besteller beim LKA oder BKA zu denunzieren - äääh zu melden....
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Entropie

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Verfasst am: 4/6/2012, 03:22  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Uranylacetat hat geschrieben:
@Entropie hat leider recht. So ein Mist... Rolling Eyes


Ja, leider. Eigentlich ist das gar nicht zu verstehen, denn der ist so harmlos, dass er an jeder Streichholzschachtel in der
Westentasche aussen klebt, solange man damit nicht ein paar ganze wenige höchst leichtsinnige bis unsinnige Dinge
macht. Absurd auch, dass man 100 Milligramm wie 1000 Tonnen reguliert.

Zitat:

Und selbst die Landesapothekerkammern empfehlen mittlerweile ihren Mitgliedern, bei "verdächtigen" Mengen den Käufer / Besteller beim LKA oder BKA zu denunzieren - äääh zu melden....


Die sind doch immer ganz vorne dabei und haben schon in den 1980er Jahren dem Fortschritt mit Abgabeverweigerungen für KNO3
im Weg gestanden und meine Arbeit beinahe erfolgreich behindert und torpediert. Endergebnis war, dass die Entwicklung, die ich als Jugendlicher gemacht hatte, viele Jahre später von einem anderen Forscher in Nature publiziert wurde, der deshalb heute als
Professor an der George Washington University lehrt. Eigentlich wollte ich das mal bearbeiten und publizieren, aber dazu kam
es dann nicht mehr früh genug, da ich in der Zwischenzeit mit sinnlosesten akademischen Übungen, Spielereien und
von vornherein als sinnlos erkennbaren Aufgaben für lange Zeit beschäftigt wurde...

Jetzt legt man mit all der neuen Paranoia in Zusammenwirken mit anderen Dingen schon wieder zahlreiche meiner neusten
Entwicklungen lahm Sad . Ich bin nur mal gespannt, ob ich damit trotz all dieser Schikanen als erster fertig bin oder ob man
mir auch wieder in Taiwan, den USA, Japan oder China kurz zuvorkommt wie in der letzten Zeit...
Aber Hauptsache, völlig überzogene Sicherheitsmassnahmen werden in Deutschland auf unsere Kosten als
Wissenschaftler erzwungen und wir und die zigtausend Beschäftigten in der Produktion können uns dann arbeitslos melden...
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