Wer das nicht hinbekommt und das Zeug trotzdem benutzt, hat eh eine kurze Lebenserwartung und könnte genausogut an Rohrreiniger oder anderen Haushaltsüblichen Sachen draufgehen.
Sich mit HF in Jenseits zu Beförderung geht doch ein kleines bischen schneller als mit NaOH. Bei HF reicht dafür schon eine handtellergroße Verätzung - und zwar auch dann, wenn man direkt zum Wasserhahn gerannt ist. Derlei dokumentierte Fälle gibt es genug.
Zitat:
Hier sind wir wieder beim Thema Verantwortung vom einzelnen auf die Allgmeinheit abschieben. Die Leute müssen in der Lage sein, für sich selbst zu denken und fehlende Informationen ggf. zu beschaffen.
Du musst aber leider auch berücksichtigen, dass den meisten Selbstständigkeit aberzogen wurde. Mein Vater beispielsweise steht auf dem Standpunkt, die Politik hätte den Bürgern alles haarklein zu erklären (Gentechnik etc.). Sich selbst zu informieren lehnt er ab.
So blöd das ist, aber man muss heute Unselbstständigkeit, und die Unfähigkeit sich Informationen zu beschaffen (vor allem bei älteren Semestern) leider mit einberechnen. Den meisten wurde es schon so anerzogen.
Zitat:
Bezüglich der Antibiotika scheint es sich ja wohl zu rentieren, da man im Grunde bei jeder Kleinigkeit die man hat erstmal ein solches verschrieben bekommt (dabei sind es auch je nach Arzt immer andere Antibiotika bei gleicher Krankheit)
Dafür kannst du aber nicht die Pharmaindustrie verantwortlich machen. Die Ärzte verschreiben es, nicht die Industrie. Mal verschreiben es die Ärzte aus Dämlichkeit, und mal hat das aber auch gute Gründe.
Ich hatte bis vor zwei Wochen z.B. eine starke Bronchitis. Leider war mein Husten nicht "produktiv" genug, um die benötigten 10 mL Bronchialsekret für die Laboruntersuchungen zusammen zu bekommen. Eindeutig sagen liess sich nur, dass die Infektion bakterieller Natur war (Anhand der Sekretfarbe). Und da die Bronchitis schon recht heftig war, hat der Lungenfacharzt mir direkt zwei Antibiotika verschrieben. Nämlich deshalb, weil nicht alle Antibiotika gegen alle Bakterien wirksam sind (Stichworte: grampositiv/gramnegativ, Resistenzen etc.). Und da eine Laboruntersuchung ja nicht möglich war, er also auch nicht genau wissen konnte welche Art Bakterien sich da bei mir eingenistet hat, mussten harte Geschützte aufgefahren werden. Und das war genau die richtige Entscheidung, schon am übernächsten Tag war fast vollständig Ruhe.
Zitat:
das fängt ja schon bei Kopfschmerztabletten an; heute schmeißt man sich halt erstmal bei allem was nicht "normal" ist eine Tablette ein
Dafür kannst du ebenfalls nicht die Industrie verantwortlich machen. Kopfschmerztabletten gibt es rezeptfrei in jeder Apotheke. Es steht jedem frei welche zu nehmen oder nicht.
Du darfst auch bitte nicht vergessen, dass es sich viele heute jobtechnisch nicht mehr leisten können, krank zu sein, bzw. auf der Arbeit nur eingeschränkt leistungsfähig zu sein. Sich um jeden Preis arbeitsfähig zu medikamentieren (ähnlich dem "gesund"-spritzen bei Fussballern) ist zwar grenzwertig, aber leider der heutigen Arbeitswelt geschuldet.
Auch ich habe ständig eine Packung Ibuprofen 400 in der Tasche. Denn es gibt nichts schlimmeres, als zu Beginn der Nachtschicht bohrende Kopfschmerzen zu bekommen, und damit dann noch 8 Stunden unter großem Stress arbeiten zu müssen. Da kann man jetzt sagen geh mal zum Arzt, aber wofür? Ich weiß sehr genau, dass meine Beschwerden vom ständigen Stress kommen, da die Häufigkeit des Auftretens sich proportional zur Arbeitsmenge verhält. Dafür brauch ich keine 10 EUR zu bezahlen, um mir dass dann nochmal bestätigen zu lassen. Entrinnen kann ich dem aber trotzdem nicht, da ein Jobwechsel nicht ohne weiteres möglich ist. Und so geht es noch genug anderen.
Schuld daran ist aber ganz sicher nicht die Pharmaindustrie. In erster Linie ist mal jeder für sich selbst verantwortlich.
Zitat:
Dennoch erfüllen auch die Pharmaunternehmen mit dem was sie machen irgendwo eine gute Sache, auch wenn es sicherlich höchst moralisch und menschlich verwerflich ist, derart Egoistisch zu handeln.
Sorry wenn ich das jetzt mal so deutlich sage: aber auf welchem Stern lebt ihr eigentlich? Habe ich oben nicht schon genug Beispiele aufgezählt? Wo wären wir denn heute medizinisch ohne die Pharmaindustrie? Die Forschungsergebnisse aus staatlichen Instituten muss auch irgendwer praktisch in der Industrie umsetzen, und das geht nur mit Kohle. Es geht überall nur um Kohle, so ist das eben. Auch die Pharmaindustrie ist ein Wirtschaftszweig, und keine Ansammlung von Non-Profit-Organisationen.
Dafür kannst du aber nicht die Pharmaindustrie verantwortlich machen. Die Ärzte verschreiben es, nicht die Industrie. Mal verschreiben es die Ärzte aus Dämlichkeit, und mal hat das aber auch gute Gründe.
Die Ärzte werden von der Industrie oftmals dafür honoriert, das sie bestimmte Produkte verschreiben.
Genauso die Apotheker, die mit der "aut idem"-Regelung und den damit verbundenen Rabattverträgen gezwungen sind, bestimmte Arzneimittel abzugeben. Da nimmt dann plötzlich der Apotheker auch keine Rücksicht mehr auf eine Unverträglichkeit, die der Kunde mit dem angeblich gleichen Medikament bereits erlebt hat. Ich kenne mehrere solcher Fälle, in denen versucht wurde den Kunden ein ganz bestimmtes Medikament aufzudrängen, obwohl sie es deutlich schlechter vertragen haben als das Konkurrenzprodukt.
Was die Antibiotika angeht, so hast Du da offensichtlich eine eindrucksvolle positive Erfahrung gemacht. Hoffentlich hast Du auch daran gedacht, beide Packungen leerzufuttern um der Bildung von MRSA vorzubeugen...
An der Stelle ein kleiner Auszug aus dem Wiki-Artikel zu MRSA:
Zitat:
Dem Öl der Himalaya-Sorte von Oregano (Oreganum vulgare) wurden 2008 höchst wirksame Eigenschaften gegen MRSA nachgewiesen. In Studien zeigte es eine höhere Effektivität als 18 derzeit im Einsatz befindliche Medikamente. Zuvor waren antimikrobielle Wirkungen des Öls der mediterranen Sorte bekannt. In beiden Fällen ist Carvacrol der Haupt-Wirkstoff.[49][50]
In der klinischen Routine werden diese Stoffe angesichts noch nicht ausreichender Wirksamkeitsnachweise (Stand 2008) nicht eingesetzt.
MRSA ist ein stetig wachsendes Problem, dem bis jetzt immer noch zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird. Wenn, wie in dem oben zitierten Textabschnitt, bereits ein Wirkstoff bekannt ist, der 18 herkömmliche Medikamente in der Wirksamkeit übertrifft - sollte sich da nicht die Pharmaindustrie schnellstens mit der Entwicklung eines Medikaments auf dieser Basis beschäftigen ? Oder wird das durch eine simple Kosten-/Nutzen-Rechnung verhindert, während weiter zehntausende Menschen jährlich an Krankenhaus-Infektionen sterben, weil die herkömmliche Behandlung nicht mehr wirkt ?
_________________ "Hobbyislamchemikerterroristen rühren ultragiftigen Hochbrisanznuklearsprengstoff nach Anleitungen aus dem Dark-Internet und Geheim-Chemiebüchern multimegatonnenzentnerweise in der Badewanne und im Swimmingpool an und konsumieren nebenher selbstlaborierte Rauchhaschwahngiftspritzen" -- Obtainium
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bei alldem sollte wenistens am rande noch erwähnt werden, daß eine zu hygienische und vermeintlich besonders gesunde lebenswelt bei einem nennenswerten bevölkerungsanteil zu autoimmunerkrankungen führt. so manche wirklich quälende allergie, ja sogar einige richtig schlimme lebensbedrohende erkrankung steht in zumindest vermeintlichem zusammenhang mit zu geringen antigenbelastungen.
xakte beweise dafür sind derzeit noch selten, aber coinzidenzen bzw deren völliges fehlen (umgekehrtes gleichzeitiges auftreten) deuten gewisse schlüsse an.
folglich sollten im zuge der weitgehenden gängelung durch den staat auch gewisse hygieneprodukte wie hochpotente antiseptika wenn schon nicht nur auf rezept (das wäre sicher wieder eine übertreibung), aber immerhin auf die abgabe in apotheken beschränkt werden.
_________________ Glauben ist exakt solange etwas Gutes, wie es die Angabe einer Wahrscheinlichkeitsabschätzung bezeichnet!
Wahnsinnig mag zutreffen, aber mein wahnsinn hat methode.
Schämen sollten sich die Menschen, die sich gedankenlos der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst. (A. Einstein)
Ich gebe Dir ein Beispiel, wo in vielen Fällen mit dem Leid der Menschen Geld verdient wird: Dialyse.
Eine Heilung ist da wenn ich nicht sehr irre nur selten möglich, also wird eben versucht "die Lebensqualität der Menschen zu verbessern". Ich weiss von Fällen, wo die Lebensqualität genau soweit verbessert wird, das die Patienten noch von einer Dialysesitzung zur nächsten vegetieren können.
Oder lebenserhaltende Maßnahmen - inklusive Verabreichung von Aufbaupräparaten (!) - an terminal kranke oder vollständig demente Menschen. Welchen humanitären Sinn hat es in Deinen Augen, Menschen mit nicht mehr abheilenden Druckgeschwüren von monate-/jahrelanger Bettlägerigkeit und mit starken Schmerzen noch lebenserhaltende Medikamente zu verabreichen ?
Das ist pervers und hat mit Menschlichkeit nicht mehr das geringste zu tun ! Angetrieben wird so ein Verhalten gegenüber kranken Menschen sehr häufig von krankhaft ehrgeizigen Ärzten und der Pharmalobby im Hintergrund der ganzen Tragödie.
Dialysepatienten oder terminal Erkrankte solange es geht dahin vegetieren zu lassen hat überhaupt keinen Sinn. Daran ist aber nicht die Pharmaindustrie Schuld sondern der Umstand, das Sterbehilfe in Deutschland immernoch nicht legal ist.
Ihr müsst auch mal unterscheiden zwischen Ärzten, die Leistungen in Form von Medikamenten anfragen und den Unternehmen, die die Leistungen bereitstellen. Würden Ärzte obsolete/veraltete Medikamente nichtmehr anfragen, würden die Hersteller diese auch nicht mehr produzieren. Und wenn ich als Unternehmen ein Medikament im Programm habe das zwar veraltet ist, aber immernoch von tausenden überzeugten Ärzten eingesetzt wird, wäre ich als gewinnorientiertes Unternehmen schön blöd, es aus dem Programm zu nehmen.
Zitat:
Ich befürchte, wer versucht die Pharmaindustrie als Samariterorden in Schutz zu nehmen, hat noch nie einen Blick auf das Ende des Lebens in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung geworfen.
Ich nehme die Industrie nicht als Samariterorden in Schutz. Genau das versuche ich euch klarzumachen: die Pharmaindustrie kann kein Samariterorden sein. Das zeigt schon das Wörtchen "-industrie". Ihr basht hier völlig undifferenziert rum, werft Dinge durcheinander, und blendet alle positiven Leistungen völlig aus. Ich würde zu gerne wissen ob ihr genauso reagieren würdet, wenn euer 7jähriger Sohn an Masern stirbt, weil es keine Pharmaindustrie gibt, die einen Impfstoff hätte entwickeln können. Im Mittelalter waren Maserninfektionen die häufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen.
Ich will die Pharmaindustrie nicht völlig verteufeln, mir geht es darum, sie für einige Dinge zu kritisieren. Das halte ich für durchaus angebracht.
Zitat:
Dialysepatienten oder terminal Erkrankte solange es geht dahin vegetieren zu lassen hat überhaupt keinen Sinn. Daran ist aber nicht die Pharmaindustrie Schuld sondern der Umstand, das Sterbehilfe in Deutschland immernoch nicht legal ist.
Da stelle ich jetzt mal die Behauptung auf, das die Verdammung der Sterbehilfe auf unserer christlich geprägten Kultur und dem Einfluss der Pharmalobby beruht. Dann erst denke ich kommt die Mehrzahl der Ärzte als Gegner mit ins Spiel. Wobei ich mir bei der Mehrzahl nicht ganz sicher bin, dafür kenne ich persönlich zu wenige (vernünftige) Mediziner.
Zitat:
Und wenn ich als Unternehmen ein Medikament im Programm habe das zwar veraltet ist, aber immernoch von tausenden überzeugten Ärzten eingesetzt wird wäre ich als gewinnorientiertes Unternehmen schön blöd, es aus dem Programm zu nehmen.
Das ist einer der Punkte, an dem das Gesundheitwesen zu knabbern hat und wo die Pharmabranche stärker kontrolliert gehört. Immerhin muss es hier in erster Linie um das Wohl der Menschen gehen und dann erst um den Profit.
Zitat:
Ich würde zu gerne wissen ob ihr genauso reagieren würdet, wenn euer 7jähriger Sohn an Masern stirbt, weil es keine Pharmaindustrie gibt, die einen Impfstoff hätte entwickeln können.
Wir können nicht auf die Pharmaindustrie verzichten, das ist völlig klar. Aber wir müssen ihr stärker auf die Finger schauen und dürfen nicht vorbehaltlos jede Pille schlucken, die uns in die Hand gedrückt wird mit den Worten "davon dreimal täglich eine".
_________________ "Hobbyislamchemikerterroristen rühren ultragiftigen Hochbrisanznuklearsprengstoff nach Anleitungen aus dem Dark-Internet und Geheim-Chemiebüchern multimegatonnenzentnerweise in der Badewanne und im Swimmingpool an und konsumieren nebenher selbstlaborierte Rauchhaschwahngiftspritzen" -- Obtainium
Wenn die Pharmaunternehmen jedoch viel wirksamere Medikamente bewusst zurückhalten, bleibt den Ärzten etc. nichts anderes übrig als die alten Medikamente zu verschreiben.
Sollten die Gewinne des neuen Medikaments jedoch nicht die Forschungs- und Entwicklungskosten decken, so sollte man hier auch seitens des Staates, bzw. der Versicherungen den Pharmaunternehmen unter die Arme greifen, da es nicht nur im Interesse des Einzelnen, sondern im Interesse von jedem (auch den Versicherungen und dem Staat) ist, gesund zu sein. Ich wage es aber zu bezweifeln, dass diese Pharmaunternehmen diese Kosten anschließend nicht decken könn(t)en.
Die Pharmaindustrie versucht ja mit ihren Medikamenten Leben zu retten (wäre ja auch dumm wenn einem die Kunden wegsterben und man dazu da ist, dass zu verhindern, bzw. es verhindern könnte). Aber es geht eben hier um die Krankheiten, die momentan mit den vorhandenen Medikamenten nicht heilbar sind, dabei die Pharmaunternehmen aber schon die Lösung gefunden haben, das Medikament aber nicht produzieren, da es weniger erwirtschaften würde.
_________________ "Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, dass es der Milchmann ist, dann weiß ich, dass ich in einer Demokratie lebe." - Winston Churchill, ehem. brit. Premierminister
Auch ich habe ständig eine Packung Ibuprofen 400 in der Tasche. Denn es gibt nichts schlimmeres, als zu Beginn der Nachtschicht bohrende Kopfschmerzen zu bekommen, und damit dann noch 8 Stunden unter großem Stress arbeiten zu müssen.
meine güte, das klingt ja richtig schlimm!
ich würde mal die ursache dieses problemes beseitigen, denn alles nur auf stress zu schieben ist sicher nicht die ganze wahrheit
ich würde spontan einfach mal sport empfehlen
zb. sofern möglich mit dem rad zur arbeit fahren (und nein, 15km sind nicht zu weit!)
dann würde ich die stressursache beseitigen: deine einstellung
denn stress bekommt man nicht - stress macht man sich selbst
man kann seine arbeit auch erledigen, auch wenn es sehr viel ist, ohne gestresst zu sein
Und wenn ich als Unternehmen ein Medikament im Programm habe das zwar veraltet ist, aber immernoch von tausenden überzeugten Ärzten eingesetzt wird wäre ich als gewinnorientiertes Unternehmen schön blöd, es aus dem Programm zu nehmen.
Das ist einer der Punkte, an dem das Gesundheitwesen zu knabbern hat und wo die Pharmabranche stärker kontrolliert gehört. Immerhin muss es hier in erster Linie um das Wohl der Menschen gehen und dann erst um den Profit.
In diesem Zusammenhang gehört dann aber nicht die Pharmaindustrie stärker kontrolliert, sondern die Ärzte. Das liesse sich zum Beispiel realisieren, in dem von den Krankenkassen nurnoch Kosten für die Medikamente übernommen werden, die dem aktuellen Stand entsprechen. Alles andere gibt es dann nurnoch auf Privatrezept. Und wenn die Ärzte dann trotzdem weiterhin die alten Medis verschreiben, und immer mehr Patienten sich beschweren dass sie alles selber zahlen müssen, werden die Ärzte irgendwann auch mal ans Umdenken kommen.
Zitat:
Wir können nicht auf die Pharmaindustrie verzichten, das ist völlig klar. Aber wir müssen ihr stärker auf die Finger schauen und dürfen nicht vorbehaltlos jede Pille schlucken, die uns in die Hand gedrückt wird mit den Worten "davon dreimal täglich eine".
Darauf kann man sich einigen. Auch ich halte nicht vorbehaltlos alles für angemessen. Lipidsenker beispielsweise machen Sinn bei Patienten, die wirklich einen gestörten Fettstoffwechsel haben. Leider führt die Verfügbarkeit dieser Wirkstoffe - vor allem in den USA, aber auch dazu, das viele dann plötzlich meinen, durch Einwerfen dieser Pillen lustig ihrem Burgerwahn fröhnen zu können.
Zitat:
Sollten die Gewinne des neuen Medikaments jedoch nicht die Forschungs- und Entwicklungskosten decken, so sollte man hier auch seitens des Staates, bzw. der Versicherungen den Pharmaunternehmen unter die Arme greifen, da es nicht nur im Interesse des Einzelnen, sondern im Interesse von jedem (auch den Versicherungen und dem Staat) ist, gesund zu sein.
Ist schonmal ein guter Ansatz. Es gibt, vor allem bei Naturextrakten, aber noch ein ganz anderes Problem: die Zulassungsanforderungen. Es ist bei Naturextrakten sehr schwierig, die (oftmals extrem) komplexe Wirkstoffzusammensetzung konstant zu halten. Und nur wenn man das im Herstellungsprozess garantieren kann, bekommt man auch die Zulassung.
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lemmi
Alter: 48
Hier seit: 13.02.2011
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Zitat:
Ich gebe Dir ein Beispiel, wo in vielen Fällen mit dem Leid der Menschen Geld verdient wird: Dialyse.
Eine Heilung ist da wenn ich nicht sehr irre nur selten möglich, also wird eben versucht "die Lebensqualität der Menschen zu verbessern". Ich weiss von Fällen, wo die Lebensqualität genau soweit verbessert wird, das die Patienten noch von einer Dialysesitzung zur nächsten vegetieren können.
Oder lebenserhaltende Maßnahmen - inklusive Verabreichung von Aufbaupräparaten (!) - an terminal kranke oder vollständig demente Menschen. Welchen humanitären Sinn hat es in Deinen Augen, Menschen mit nicht mehr abheilenden Druckgeschwüren von monate-/jahrelanger Bettlägerigkeit und mit starken Schmerzen noch lebenserhaltende Medikamente zu verabreichen ?
Das ist pervers und hat mit Menschlichkeit nicht mehr das geringste zu tun ! Angetrieben wird so ein Verhalten gegenüber kranken Menschen sehr häufig von krankhaft ehrgeizigen Ärzten und der Pharmalobby im Hintergrund der ganzen Tragödie.
Man merkt, daß du gesund bist und mit schwerkranken Menschen und Entscheidungen, eine Therapie durchzuführen oder nicht nicht oft zu tun hast.
Ich erinnere mich an eine medizinpsychologische Studie, bei der verschiedenen Berufsgruppen die gleiche Frage vorgelegt wurde: würden Sie eine nebenwirkungsreiche Chemotherapie mit einer 10%igern chance auf Heilung (oder noch weniger) akzeptieren? Die Antworten waren ungefähr so: bei den Befragten Gesunden lehnten über 50% die Therapie ab, bei den Krankenschwestern 30%, von den Onkologen 10 oder 15% und von Patienten mit einer neu diagnostizierten Krebserkrankung nur 1%...
Ich kenne Patienten, bei denen eine Dialyse ganz erheblich zur Lebensqualität beiträgt. Und ich kenne Patienten die trotz Abraten von ärztlicher Seite immer wieder zur nächsten Chemotherapie drängen - oder tausende von Euro für wirkungslose "Naturheilverfahren" hinblättern - weil sie es nicht mit sich vereinbaren können, den Kampf aufzugeben. Andere lehnen jegliche Chemootherappie kategorisch ab, obwohl sämtliche Evidenz dafür spricht, daß sie davon profitieren würden. Die Ursachen für solche haltungen sind Komplex und Entscheidungen müssen immer individuell getroffen werden. Da gibt es kein für alle "richtig" oder "falsch". Wenn etwas allgemein falsch ist, dann höchtens, alle über einen kamm zu scheren. Und wenn etwas allgemein richtihg ist, dann, auf den jeweiligen Menschen einzugehen.
Zitat:
Da stelle ich jetzt mal die Behauptung auf, das die Verdammung der Sterbehilfe auf unserer christlich geprägten Kultur und dem Einfluss der Pharmalobby beruht.
Die Pharmaindustrie hat sich aus der Diskussion um die Sterbehilfe bislang meines Wissens komplett herausgehalten. Und die Ablehnung der Sterbehilfe ist in der Tat in unserer Kultur tief verankert. Ich bin darüber ganz froh und bereit aktiv mitzuwirken, daß das auch so bleibt. Denn ich befürchte genau das Gegenteil von dir: wenn Sterbehilfe liberalisiert wird, dann wird ein Markt daraus. Wie viel könnte man sparen, wenn man sich nicht um die ganzen alten, kranken, unproduktiven Menschen kümmern müsste...
Zitat:
Ich hatte bis vor zwei Wochen z.B. eine starke Bronchitis. Leider war mein Husten nicht "produktiv" genug, um die benötigten 10 mL Bronchialsekret für die Laboruntersuchungen zusammen zu bekommen. Eindeutig sagen liess sich nur, dass die Infektion bakterieller Natur war (Anhand der Sekretfarbe).
Das ist eine - auch unter Ärzten - noch weit verbreitete Irrmeinung. Anhand der Sekretfarbe lässt sich eine virale Infektion nicht von einer bakteriellen infektion unterscheiden! Und bei einer Bronchitis (nicht mal bei einer Lungenentzündung) eines zuvor gesunden Menschen muß man keine bakteriologische Untersuchung machen (rausgeschmissenens Geld). Ob man da ein Antibiotikum benötigt oder nicht entscheidet sich nach klinischen Kriterien, d.h. wie schwer krank ist der Patient und wie verläuft die erkrankung. Eine normale Virusbronchitis dauert im Durchschnitt 18 Tage. Die kann man durch Antibiotika nicht abkürzen. Wenn der Patient aber nach 2 Wochen husten doch ein Antibiotikum bekommt und es dann aufhört haben alle das Gefühl: endlich bekam er ein Antibiotikum, das hätte man schon viel früher machen müssen!
Zitat:
Dem Öl der Himalaya-Sorte von Oregano (Oreganum vulgare) wurden 2008 höchst wirksame Eigenschaften gegen MRSA nachgewiesen. In Studien zeigte es eine höhere Effektivität als 18 derzeit im Einsatz befindliche Medikamente. Zuvor waren antimikrobielle Wirkungen des Öls der mediterranen Sorte bekannt. In beiden Fällen ist Carvacrol der Haupt-Wirkstoff.[49][50]
In der klinischen Routine werden diese Stoffe angesichts noch nicht ausreichender Wirksamkeitsnachweise (Stand 2008) nicht eingesetzt.
Das ist ziemlich wenig um den Einsatz von Carvacrol bei MRSA zu rechtfertigen.
Was für Studien wurden denn da gemacht? Wahrscheinlich in-vitro-Versuche zur antibakteriellen Wirksamkeit an Bakterienkulturen. Das sagt über die klinische Anwendbarkeit noch gar nichts. Wie lange ist der Wirkstoff im biologischen Milieu stabil? Wie tief dringt er ins Gewebe ein? Hat er Nebenwirkungen? Und wie ist der klinische Erfolg?
Aber du hast insofern recht, als wahrscheinlich kein Pharmaunternehmen diese (aufwändigen) Studien machen wird, weil der Wirkstoff nicht patentgeschützt ist und sich nicht zu so hohen Preisen vermarkten lässt wie neue Substanzen.
Zuletzt bearbeitet von lemmi am 10/3/2012, 19:30, insgesamt 2-mal bearbeitet
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ChemDoc
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Vor einigen Jahren las ich einen sehr interessanten Artikel über die Faktoren, die für die Lebenserwartung massgebend sind. (Ich glaub es war der Spiegel)
>30 Jahre durch eine ausreichende und ausgewogene Ernährung
>20 Jahre durch Hygiene
> 4 Jahre durch alle ärztlichen Massnahmen, einschliesslich der gesamten Pharmakologie
Zitat:
Die Kleine Eiszeit war eine Periode relativ kühlen Klimas von Anfang des 15. bis in das 19. Jahrhundert.
Die Lebenserwartung sank in der kalten Periode ohne Kartoffeln von 30 auf 20 Jahre. Maximales Alter, z.B. bei Königen, war zwischen 50 und 60 Jahren. Bäuerinnen mit 30 waren runzlig und gebeugt. 40-Jährige galten schon als alt. 50-Jährige waren abgeschrieben. Könige, Adlige und Bürger, die keinen Hunger litten, wurden auch nur zwischen 48 und 56 Jahren alt. Etwa die Hälfte der Bevölkerung war unter 20 Jahre alt.
Zitat:
Eine Reihe von Studien hat die Hauptursachen für ein längeres Leben untersucht und dabei herausgefunden: Die entscheidenden Faktoren sind Beruf, Einkommen und gesellschaftliche Stellung. So schaffen Förster, Bauarbeiter und Dachdecker im Schnitt nicht viel mehr als 60 Lebensjahre. Zu gross ist das Risiko, im Job zu verunfallen. Mehrheitlich im Büro sitzende Akademiker leben dagegen deutlich länger als der Durchschnitt.
Aber auch unter den Studierten gibt es signifikante Unterschiede. So haben Journalisten, Psychologen und Chemiker eine deutlich tiefere Lebenserwartung als Ärzte, Ingenieure oder gar Geistliche, wie eine grossangelegte Studie des Bundesamts für Statistik nachwies. Die Gründe dafür orten Wissenschafter in der Lebensweise und dem Konsum von Suchtmitteln.
Zitat:
und dem Konsum von Suchtmitteln
Die positive Wirkung von kleinen Mengen Alkohol, bevorzugt Rotwein, lässt sich einfach nicht verleugnen.
Anmerkung zur Profitgier:
Gierig sind die Aktionäre, die bestimmen was im Konzern geschieht.
Und Aktionär eines Pharmaunternehmens kann schon jemand mit einer einfachen Lebensversicherung oder Bankbeteiligung sein.
_________________ "Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten." - Konfuzius
"Wer nichts weiß, muss alles glauben" - Marie von Ebner-Eschenbach
Die Antworten waren ungefähr so: bei den Befragten Gesunden lehnten über 50% die Therapie ab, bei den Krankenschwestern 30%, von den Onkologen 10 oder 15% und von Patienten mit einer neu diagnostizierten Krebserkrankung nur 1%...
Wenn Du mir diese Frage stellen würdest, würde ich Dir antworten: Ja, ich würde die Chemotherapie beginnen und dann abwarten was geschieht. Wenn keinerlei Besserung eintritt und ich wegen der Chemo Tag und Nacht kotzen muss und ständig zusammenklappe, weil mein Körper zu sehr dadurch geschädigt wird, dann würde ich die Therapie abbrechen und meinen Nachlass regeln. Wenn eine Besserung zu erkennen wäre, würde ich ziemlich sicher auch kämpfen.
Versteh mich bitte richtig: ich würde keinem Betroffenen von vornherein von einer Chemotherapie abraten, es gibt da viel zu viele Faktoren, die über den Erfolg der Behandlung entscheiden. Selbst wenn laut Statistik nur eine 10%ige Erfolgschance besteht, kann das für eine einzelne Person eine deutliche Verlängerung des Lebens bedeuten - oder im besten Fall eine dauerhafte Genesung.
Was man aber auch bedenken sollte: eine Krebsbehandlung besiegt die Krankheit häufig nur für eine gewisse Zeit, so daß die Menschen zwar ein paar Jahre länger leben, aber dann schlussendlich doch an der Erkrankung sterben. In diesem Zusammenhang ist es interessant, sich die Statistikwerte nach 5 und 10 Jahren nochmal anzuschauen.
Was mich etwas wundert, ist die hohe Bereitschaft der Onkologen sich einer wenig aussichtsreichen Behandlung zu unterziehen. Denn die müssten ja am besten wissen, was das alles mit sich bringt.
Bei vielen aus dieser speziellen Berufsgruppe würde ich aber auch sagen, es ist eine Art Zwangsoptimismus, der da eine Rolle spielt.
Wer, wenn nicht der behandelnde Arzt, sollte einem Patienten Zuversicht vermitteln ?
Zitat:
Denn ich befürchte genau das Gegenteil von dir: wenn Sterbehilfe liberalisiert wird, dann wird ein Markt daraus. Wie viel könnte man sparen, wenn man sich nicht um die ganzen alten, kranken, unproduktiven Menschen kümmern müsste...
Ich will nicht erreichen, das ein Geschäft mit dem Tod gemacht wird oder das man den kranken und alten Menschen vorhält, was sie die Gesellschaft kosten. Wer leben will, muss leben dürfen. Wer den Tod so sehr fürchtet, das er ihm jeden Tag aufs Neue von der Schippe springen will, der soll das tun.
Was wirklich wichtig ist, ist das der Patient sagen darf "Lasst mich in Ruhe, ich will jetzt gehen. In Frieden und mit ein klein wenig Würde."
Was nicht passieren darf, ist das man die Leute immer wieder tagtäglich vom Jenseits ins Diesseits spritzt, das man den Angehörigen einredet, die krebskranke Oma mit gut 90 Lenzen würde sicher nochmal das Tanzbein schwingen, wenn sie nur eine neue Hüfte bekommt und solche Abstrusitäten. Genausowenig brauchen sterbenskranke Menschen eine Herz-Lungen-Wiederbelebung, wenn ein aussetzendes Herz mit Sicherheit der sanfteste Tod ist, den sie zu erwarten haben.
Ich hoffe der Unterschied zwischen meiner persönlichen Sichtweise und geplanter Euthanasie wurde mit dem oben gesagten deutlich.
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es gibt genug ärzte und pflegekräfte, die die behandlung schwer krebskranker klar ablehnen "ich pflege keine toten".
_________________ Glauben ist exakt solange etwas Gutes, wie es die Angabe einer Wahrscheinlichkeitsabschätzung bezeichnet!
Wahnsinnig mag zutreffen, aber mein wahnsinn hat methode.
Schämen sollten sich die Menschen, die sich gedankenlos der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst. (A. Einstein)
Hm, dürfte aber schwer sein, diesen Standpunkt der "normalen" Bevölkerung beizubringen.
_________________ "Hobbyislamchemikerterroristen rühren ultragiftigen Hochbrisanznuklearsprengstoff nach Anleitungen aus dem Dark-Internet und Geheim-Chemiebüchern multimegatonnenzentnerweise in der Badewanne und im Swimmingpool an und konsumieren nebenher selbstlaborierte Rauchhaschwahngiftspritzen" -- Obtainium
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lemmi
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Diese Aussage ist ja auch doppeldeutig.
"Ich pflege keine Toten" kann heißen: "ich will mich nicht mit Sterbenden abgeben (das deprimiert mich zu sehr)". Das ist als persönliche Haltung natürlich legitim, als Statement eines Mitglieds einer Profession - also eines Arztes/einer Ärztin oder einer Krankenschweszer/eines Krankenpflegers - aber nicht akzeptabel. Denn da sind es gerade die Schwerkranken und Stebenden die der Zuwendung und Pflege bedürfen.
Pflege ist nicht gleich aggressive Behandlung (wobei das griechische "therapeuo" sogar mit "ich diene, ich achte, ich verehre" übersetzt werden kann). Pflege und palliativie Therapie benötigen schwerkranke Menschen und wer sie ihnen nicht geben will sollte keinen dementsprechenden Beruf ergreifen.
@Master of disaster: ich sehe das genauso, daß man eine Therapie ausprobieren und bei Erfolglosigkeit abbrechen sollte. Warum geschieht das so oft nicht? Weil alle Angst davor haben zu sagen: die Erkrankung ist nicht mehr aufzuhalten. Die Patienten denken: ich werde aufgegeben. Die Ärzte denken: wieder haben wir versagt. Und dann hängt man sich an den Gedanken, es könnte die dritt- oder viertlinientherapie ja vielleicht doch noch... Meine Erfahrung ist, daß es eine Menge Kraft kostet, die Wende von der "kurativ intendierten" zur palliativen Therapie zu schaffen. Und je spezialisierter der Behandlungsort ist (Hausarzt<Facharzt<Krankenhaus<Uniklinik) desto schwieriger wird das. Wirtschaftliche Interessen der Arzneimittelhersteller sind darin sicher verflochten (die versuchen ja immer noch eine Chemo zu verkaufen, die nochmal 6 Wochen an Lebenszeitgewinn bringt) spielen aber nicht die entscheidende Rolle. Die entscheidende Rolle spielt die Angst vor dem Tod und die identifikation mit einer Rolle, zu der es gehört, den Tod bis aufs letzte bekämpfen zu wollen.
Ich glaube auch nicht, daß du die Euthanasie proklamieren willst. Das Problem ist aber, daß man - obwohl irgendwer immer wieder versucht den Unterschied zu verwischen - ganz klar zwischen dem sterben lassen und dem töten (sei es ohne oder mit Verlangen des Patienten) unterscheiden muß!
Noch ne persönliche Anekdote: mein Opa starb, wie er es sich gewünscht hatte ("zack-weg!"). Mit 92 fiel er auf einmal beim Mittagessen an seinem Küchentisch mit dem Gesicht in die Suppe. Bewußtlos ins Krankenhuas gebracht, wurde ein CT gemacht: Hirnblutung (subarachnoidal). Dummerweise war er Privatpatient (ich sage immer: Privatpatienten leben gefährlich!) und die Chirurgen wollten ihn operieren. Die Blutung entlasten...vielleiicht kommt er wieder zu sich. Meine Mutter sagte auf meinen Einspruch hin: "wir sollen nicht lieber Gott spielen soondern tun was wir können". Hinter diesem Satz steht die Haltung, daß es erstens nur Gott zusteht, das Leben zu nehmen (was ich bejahe) und daß zweitens wir Menschen alle Möglichkeiten ausschöpfen müssen, das Leben zu erhalten (was ich nicht bejahe und auch nicht logisch finde). Man brachte meinen Opa gegen meinen Protest in den Operationssaal. Gott (...) sei Dank war er klinisch tot, bevor die Narkose begonnen werden konnte.