۞ Versuchschemie.de :: - ElektroVC: Netzteil (schaltbare Stromquelle) zur Elektrolyse
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Final Destillation



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Verfasst am: 25/3/2011, 00:59  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Was für eine Schaltung kann ich denn noch an den Ausgang schalten, dass ich die ca. 12A stufenlos und stabil regeln lassen, ohne dass es das ATX-Netzteil stört?
Ich würde Spannung und Strombegrenzung nämlich gern per Poti stufenlos regeln können.

Was für Grenzen sind bei der Ausgangsspannung eigentlich gesetzt? Gibts da ne Mindestspannung?

Ich bin nämlich ernsthaft daran interessiert, mir so ein Teil zu basteln, weil ein paar Teile habe ich noh rumliegen, bisschen was hat Vadder sicher auch noch in der Werkstatt und bei Pollin würde ich auch eh gerne mal bestellen.


MfG TC
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wh54



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Verfasst am: 25/3/2011, 12:53  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@Final Destillation
Der Strom in der Schaltung von mir ist doch mit dem Poti stufenlos einstellbar und 12V als Versorgungsspannung sind doch ausreichend ja fast schon zu hoch. Bei höheren Spannungen wird lediglich mehr Strom in Wärme umgesetzt so das sich die Stromausbeute und somit der Leistungsgrad veringern würden. Optimal wär eine Spannung von <=10V da liefert das Teil max 4,5A (laut Datenblatt) bei ausreichender kühlung. Kannst ja mal versuchen wie die Sache mit 5V funktioniert oder einfach mit nem Schalter zwischen 5 und 12V umschalten.
Gruss Werner
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ChemDoc



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Verfasst am: 25/3/2011, 15:08  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

5 Volt scheint für die meisten Elektrolysen vollkommen ausreichend zu sein.
Spannungen pro Elektrolysezelle über 4 Volt habe ich nirgendwo gefunden (das soll aber nicht heissen, es gäbe sie nicht!).
Du hast mich da, Werner, wohl etwas missverstanden. Unter normalen Elektrolyseverhältnissen hat man Widerstände zwischen den Elektroden im Bereich von Milliohm.
Eine Ausnahme hatte ich jedoch beim Versuch, eine 80Grad heisse 20%tige KOH-Lösung zu "foltern".
Anode 10cm² als Stab, Kathode 50cm² als umgebender Ring, dazu intensive Rührung. Material: Edelstahl
Da ich keine Ahnung über die notwendige Spannung hatte , nahm ich ein regulierbares Labornetzteil (30V, 10A).
Bei etwa 2,5V begann langsam die Elektrolyse, bei 3,6V war das Maximum mit rund 5A erreicht. Selbst mit max. Spannung war dies nicht zu steigern.
Grund war trotz der intensiven Rührung eine Schutzschicht aus Wasserstoffgas.
Bei dieser Elektrolyse hätte ich also bedenkenlos das Labornetzteil durch ein getaktetes PC-Netzteil ersetzen können. Egal ob 5 oder 12 Volt. Ein Vorwiderstand wäre hierbei überflüssig geworden.
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Final Destillation



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Wohnort: Löbau, Sachsen
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Verfasst am: 25/3/2011, 16:34  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ich glaube, ich hab mich da etwas unverständlich ausgedrückt Embarassed.
Also ich meinte eine Schaltung mit der ich die Spannung von 0-12V stufenlos regeln kann, ohne dass das NT Mucken macht. Eben, weil bei vielen Elektrolysen meistens nicht mehr als 5 oder 6V benötigt werden.

Und da habe ich gedacht, dass man sicher eine Schaltung braucht, um die Spannung bei den recht großen Strömen regeln zu können, ohne dass mir was abraucht.

OT:
Ich würde nämlich nicht nur Elektrolyse-Zellen so mit Spannung versorgen wollen, sondern auch andere Verbraucher im Labor, weswegen eine variable Spannung doch von Vorteil wäre.

Ich hatte von MoD mal ein Umwälzthermostat gekauft und wollte es gerne auch als "Kälte"thermostat benutzen, da es eine minimale Regeltemperatur von -5°C hat. Und da hatte er die Idee mit PELTIER-Elementen zu kühlen, und da ich ein paar günstige Angebote gesehen hab, wäre das mal einen Versuch wert.
Ein Alu-Blech in Form der Badabdeckung an dem die PELTIERs befestigt sind. An deren kühlenden/wärmeabführenden Unterseite ein großer Rippenkühlkörper, der in die Temperierflüssigkeit eintaucht und an der heizenden/warmen Oberseite ein 12V-Lüfter oder etwas anderes um die Wärme abzuführen und eine möglichst tiefe Badtemperatur zu ermöglichen.

Und für sowas und ähnliche Verbraucher wäre eine günstige Niederspannungsquelle schon nicht zu verachten.


MfG TC
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Miraculix




Hier seit: 09.10.2005
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Verfasst am: 26/3/2011, 18:36  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@Final Destillation:
Für solche Anwendungen würde ich Dir zu einem Universalnetzgerät raten. Wir haben bei uns einen Bausatz von Conrad seit vielen Jatren in Betrieb, scheint nicht kaputt zu kriegen zu sein.
Betreiben kannst Du die Schaltung mit einem normalen Trafo oder auch auf der Platine den Gleichrichter weglassen und mit einem PC-Netzteil versorgen. Die Schaltung kann maximal 3A, 30V, Spannung und Strom unhabhängig regelbar.

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 http://www.conrad.de/ce/de/product/116661/UNIVERSAL-NETZGERAeT-1-30-V0-3-A-BAUSATZ/2412150&ref=list



Für Elektrolysen mach die 30 V gar keinen Sinn, da viel zu viel Leitung verbraten weren muss, aber Du kannst ja mit geringerer Eingangsspannung arbeiten. Ich hatte da einen Trafo mit 12 V Wechselspannung verwendet.

Für Elektrolysen von 100 bis 200ml Elektrolyt geht diese Version recht gut. Es ist immer schwierig alle Anforderunegn unter einen Hut zu kriegen, deswegen wär das ein denkbarer Kompromiss.
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