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Acetation
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Verfasst am: 19/3/2011, 18:23  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hätte mal eine Frage zu sogenanntem Silberbesteck aus 925er/Sterlingsilber: Ist das komplett aus dem 925er Silber oder ist der Rest noch etwas anderes z.B. Edelstahl?

Hier zum Beispiel:
 http://cgi.ebay.de/Robbe-Berking-Alta-4-tlg-Silberbesteck-925er-/270718304725?pt=Silber&hash=item3f081181d5

Das ist 925er Silber, 243g schwer. Sind dann tatsächlich 75% davon aus reinem Silber? Kann ich mir nämlich nicht vorstellen...
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lemmi



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Verfasst am: 19/3/2011, 21:58  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Silberbesteck ist grundsätzlich immer nur versilbert (der Feingehalt bezieht sich auf den Silberüberzug). Je nach Qualität, d.h. Dicke dieses Überzugs ist es auch verschieden teuer. Bestünde es aus Vollsilber, wäre es unbezahlbar!
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Mantis
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Verfasst am: 19/3/2011, 22:36  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Das stimmt so nicht. Es gibt versilbertes Besteck, aber auch auch welches aus fast reinen Silber (wie beim ebay-Link). Aufgrund der aktuellen Preise würde ich aber derzeit kein Silber kaufen.
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ChemDoc



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Verfasst am: 19/3/2011, 22:37  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Hätte mal eine Frage zu sogenanntem Silberbesteck aus 925er/Sterlingsilber: Ist das komplett aus dem 925er Silber oder ist der Rest noch etwas anderes z.B. Edelstahl?

Wenn das Besteck so gestempelt ist dann besteht es aus 925 Teilen Silber und 75 Teilen Kupfer.
Es handelt sie hierbei nicht um eine Versilberung oder Silberauflage. Die gibt es auch mit 925 Stempel ist jedoch nur 34µm dick. Massiv ist es jedoch nur bei zusätzlicher Angabe Sterling. Für ein 24teiliges Sterling-Besteck legt man deshalb auch schon mal 2.500 bis 3.500Euro auf den Tisch.

@Acetation: 925 Teile Silber sind 92,5% und nicht 75%.
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Verfasst am: 19/3/2011, 23:14  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ich habe nämlich gerade erst bei ebay Silberbesteck bestellt. In der Auktionsbeschreibung stand. "Die Griffe sind aus 800er Silber". Da dachte ich dementsprechend, dass da dann wirklich der GESAMTE Griff aus 800er Silber war. Heute bekomme ich das Paket, löse die Griffe vom Rest und sehe GANZ viel Harz innen und eine 0,5mm dicke Schicht Silber, die ich dann mühsam abgezogen habe und letzendlich 3g 800er Silber bekommen habe, für die ich allerdings inkl. Porto knapp 15€ gelöhnt habe.
Da bin ich drauf reingefallen, obwohl eindeutig ein Gravierung "800" auf dem Griff steht....

So hätte ich mir auch gleich eine Maple Leaf Silberunze kaufen können. Ich dachte mal wieder, ich mach ein riesiges Schnäppchen und bekomme 30g Silber für lau...Naja. Jetzt weiß ichs besser. Aber dieses Besteck aus dem EBAY-Link von mir ist dann tatsächliche "massives" Sterlingsilber???
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Werner1




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Verfasst am: 19/3/2011, 23:20  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Wenn Edelstahl versilbert ist, steht oft auch 90 oder 100 drauf. Das bezieht sich auf die Silberauflage. Wenn ich es nicht richtig weiß, sind da ingesamt auf einem Bestecksortiment 90 oder 100 g Silberauflage drauf.
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Verfasst am: 20/3/2011, 13:35  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Jaaaaa, das weiß ich auch, aber da stand 800 drauf und trotzdem war es nur eine dünne Schicht und der Rest mit Harz gefüllt!

Was ist zum Beispiel das hier:

 http://cgi.ebay.de/2x-Sterling-Silber-Kerzenstander-522-Gramm-Anlage-/300538358096?pt=Silber&hash=item45f97b6950&autorefresh=true

Waren diese 522 Gramm massives Sterlingsilber? Wenn ja, dann wäre das über 500€ wert gewesen, warum ist es dann für 60€ weggekommen, während das andere Sterlingsilberbesteck mir nur 243 g schon jetzt bei knapp 100€ ist?
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CD-ROM-LAUFWERK




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Verfasst am: 20/3/2011, 15:04  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Waren diese 522 Gramm massives Sterlingsilber?

nein.
die sind nur beschichtet
wenn man da mit dem finger gegenklopft hört es sich nach plastik an
Zitat:
Massiv ist es jedoch nur bei zusätzlicher Angabe Sterling.

das stimmt jedenfalls nicht
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Verfasst am: 20/3/2011, 15:36  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Also ist grundsätzlich so gut wie nichts wirklich massiv?

Man schaue sich aber mal das hier an:
 http://cgi.ebay.de/Silber-Schmelzsilber-AG-800-1-1-kg-Bruchsilber-Besteck-/180636611624?pt=Silber&hash=item2a0ec7f428

Da ist z.B. auch Besteck, aber unter der Kategorie Bruch/Schmelzsilber und so viel wie die da bieten, scheint das doch massives Silber zu sein, oder nicht?
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wh54



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Verfasst am: 20/3/2011, 18:05  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Schaust du hier,
 http://www.zujeddeloh.de/artikel195.html

1g Reinsilber 999,9% = 1,06€. Da kannst du nichts mehr falsch machen.
Werner
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Heinrich-Butschal




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Verfasst am: 20/4/2012, 07:48  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Fabian hat geschrieben:
baumnitrat hat geschrieben:
Das Siberchlorid könnte man anstatt mit Salzsäure ja eigentlich auch mit Kochsalz fälllen, das wäre billiger und die Lösung greift bei eventueller Verwendung eines Papierfilters diesen weniger an. Nachteile dürfte das ja kaum welche haben.

Ich fälle mein Silbernitrat auch immer mit NaCl das kostet fast gar nix und hat auch den Vorteil das sich kein Komplex bilden kann der bei zu viel Zugabe von HCl enstehen kann! Ich gebe immer gleich NaCl Kristalle dazu dann bilden sich sofort schöne Kristalle am Boden, mehrmals dekantieren und aufkochen lässt auch die letzten Reste von Natriumchlorid verschwinden!

Ich habe auch immer mit Kochsalz gefällt und konnte die Korngröße schön steuern. Konzentrat und heiss und pures Salz schnell eingerührt, gibt dicke klumpen die später schön zu "Art Clay" zu verwenden sind. Stark verdünnt und kalt und langsam Kochsalzlösung zugegeben, gibt sehr feines Silberpulver das z.B. in Staufferfett eingemischt gut als Kühlpaste für CPU-Kühler geeignet ist.
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Mit freundlichem Gruß,
Heinrich Butschal
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Heinrich-Butschal




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Verfasst am: 20/4/2012, 07:53  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Kappa hat geschrieben:
....
Aber die Aktion mit dem Gebläseofen find ich mal richtig genial. Tut dein Graphittiegel bei den hohen Temperaturen nicht wie die Kohlen unter ihm verbrennen?
Du könntest ihn noch optimieren, wenn du ihn obenrum etwas isolieren würdest, dass sich die Hitze in ihm staut und nicht sofort nach oben abfließt.


Reine Graphittiegel verbrennen, wenn auch langsam, aber es gibt Graphittiontiegel die sind robuster als Porzellantiegel und günstig.

Sorry für das späte ausgraben des threads.
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nasehase




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Verfasst am: 7/1/2013, 18:46  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ich möchte nun einen Teil meines  Silberfundes aufarbeiten und habe das entsprechend versucht. Habe auch bereits das Ag gelöst, mit NaCl AgCl gefällt, dieses mit HCl gekocht und gereinigt. Was aber nicht so wirklich geklappt hat ist die Reduktion zum Silber. Nachdem im Thread auch auf die Angaben im Brauer verwiesen wurde, habe ich mich an diese angelehnt:

>>>
Silver Powder
Pure AgCl is stirred with water, allowed to react with sodium hydroxide, and reduced with glucose, which is added to the boiling suspension in small portions. Samples are removed from time to time, filtered and carefully washed. If the Ag yields a completely clear solution on heating in chloride-free HNO3, the reduction is complete. The medium must be kept alkaline throughout the reaction; an excess of glucose should be avoided. The product is filtered, washed free of base, and dried at 100°C.
>>>

Ich habe die ca. 20g AgCl mir Wasser aufgeschwemmt (mangels Rührer geschwenkt und geschüttelt), dann einige Plätzchen NaOH zugegeben und im Wasserbad erwärmt. In die warme Suspension hab ich langsam über eine halbe Stunde hinweg immer wieder einige Spatelnspitzen Glucose gegeben. Der Niederschlag ist zwar schnell grau geworden, aber von einer vollständigen Umsetzung kann keine Rede sein... Ich hab dann das Wasserbad durch den Brenner ersetzt und das Ganze ordentlich kochen lassen, noch weiter Glucose zugegeben, und mehrmels mit konz. HNO3 die Umsetzung überprüft. Auch nach über einer Stunde ist immer noch sicher die Hälfte der Probe nach Lösen des Ag ein weißer Niederschlag von - vermutlich - AgCl.

Dauert die Reaktion tatsächlich so lange oder hab ich was falsch gemacht? Kann man den Grad der Umsetzung/Reduzierung auch noch anders feststellen? Eine generell bessere Methode? Ich hab dem Schlonz mal stehen lassen bevor das nur noch ein Zuckerwasser ist...

Danke für eure Tipps!
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wieder_dabei_!



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Verfasst am: 7/1/2013, 21:59  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

da ich jetzt gerade kurz angebunden bin nur mal aus meiner erinnerung:

ich hatte das Mol-Verhältnis zwischen NaOH:AgCl:Glucose bei 3:8:0,5 gehalten.

Mit normalem Haushaltszucker hatte ich am Ende immer eine viel zu dicke Brühe gehabt in der das reduzierte Silber z.T. kolloidal festhing.

Nimm Glucose, also Traubenzucker für 99ct/500g.
Irgendwo hatte ich es genau aufgeschrieben, oben angegebenes Verhältnis war das letzte gut funktionierende welches meine grauen Zellen mal eben hergeben.
Bei Bedarf kann ich noch mal in meinen Unterlagen schauen und dann schreiben.

Gute Nacht

EDIT: Lange kochen, ca. 2h
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