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Hartmut
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Alter: 44
Hier seit: 04.02.2004
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Verfasst am: 29/1/2010, 23:32  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Aus welchem Material müßte ein Tiegel sein, um den Versuch mit einem Propan-Sauerstoff/ Acetylen-Sauerstoff-Brenner durchzuführen?
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eule




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Verfasst am: 30/1/2010, 00:24  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

hi all, zu dem thema keimt in mir die frage, ob nicht, da ohnehin aluminium fürs thermit verwendung findet, nicht analog

8Al + 3Fe3O4 = 9Fe + 4Al2O3

auch

4Al + 2Cr2O3 = 4Cr + 2Al2O3

stattfindet.

mein vorschlag ist, zumindest einen teil des thermits durch ein chrom-analoges zu ersetzen
_________________
Wahnsinnig mag zutreffen, aber mein wahnsinn hat methode
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Kohlenstoffkarbid




Hier seit: 06.07.2007
Beiträge: 376
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Verfasst am: 30/1/2010, 09:42  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Das währe einen Versuch wert. Ein vollständiger Ersatz sollte mal probiert werden.

Chromoxid gibts günstig (als Farbpigment) zu kaufen. Ebay hat immer welches parat.
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appleus



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Beiträge: 4

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Verfasst am: 30/1/2010, 10:27  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Guten Morgen.

@CD-ROM-LAUFWERK
Zitat:
es ist schon klar, dass aus dem ganzen Al bei der reaktion Al2O3 wird?

Nun vom Al aus der Thermitmischung war nicht die Rede, sondern von Al2O3 aus der Schamotte Wink
Zitat:
das Al2O3 wird in keinem fall mit nach unten gerissen, das ist viel leichter als das eisen und ist sofort an der oberfläche ebenso versickert nichts im sand, wir reden hier nicht von wasser vielmehr wird der sand verglast und vermischt sich nur am rand ein wenig mit der schlacke, mit dem eisen garnicht

Die Schmelze wird nach unten gerissen -durch den Effekt der Senke-.
Das sich das Al2O3 nicht mit dem schwereren Element vermischt und oben aufschwimmt ist schon klar.
Es bestünde nur die Hoffnung, dass durch ein längeres aufschwimmen der Schlacke "Rubinschmelze" auf dem flüssigen Eisen, auch ein länger erhalten der Temperatur (vielleicht so um die 1000-1500°C gewährleistet und es nicht gleich zu einer schnellen Abkühlung kommen würden.
Zitat:
nur dass es leider noch keine rubine sind, sonder nur violettes "gestein" - jedenfalls sieht es genau so aus

Doch das sind sie, wenn auch nicht ganz wie wir sie erwarten.
Rubine können ihre in ihrer Farbenvarietät leichte Unterschiede vorweisen (von Rot- bis leicht ins Violett); Wer sich einmal Rohsteine vom Markt ansieht stellt fest, das dies zutrifft. Des Problems Ursache liegt wahrscheinlich am Mengenverhältnis (Al2O3 zu Cr2O3) -event. zu viel Cr2O3-, oder an einer Verunreinigung. In diesem Falle hier könnte es am Mengenverhältnis liegen.
Natürlich ist eine Verunreinigung der Thermitmischung oder des Sandes selbst nicht auszuschliessen.
Zitat:
PS: was meinst du mit ferment (?!) und geschnittenem kaffeefilter?

ok, dass muss ich erklären Smile
Der Begriff Ferment kommt aus der Alchymie und wird als Zusatz zum grossen Werke benötigt, oder besser gesagt als Stein der Weisen zur Umwandlung eines Dinges zu seinem höchsten.
In gewisser Weise verhelfen wir dem Gemisch (Al2O3+Cr2O3) zu einen höherem selbst. Smile

Die Idee vom Kaffee- Filter stammt nicht von mir, sondern von ChemDoc..wenn ich mich nicht irre.
Der Filter wird an Stelle von Papier zur Fassung der Al2O3 Mischung in die Thermitmischung gesteckt.
Zur Verkleinerung des Filter kann er zugeschnitten werden, oder es kann auch ein kleinerer Verwendung finden, je nach Bedarf.

Gruss
appleus
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ChemDoc



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Verfasst am: 30/1/2010, 15:09  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Die Idee mit dem Filterpapier stammt nicht von mir.
Im Demo-Versuch wurde es nur so genommen.

Ich würde im Versuch folgendes machen:
Kein Chromoxid nehmen das als Pigment anbeboten wird. Dieses Chromoxid ist nicht nur chem. sondern auch physikalisch weitestgehend "inert" und wird sich nur schlecht, d. h. langsam, in flüssigen Aluminiumoxid lösen.
Am besten Chromhydroxid selbst fällen, zum Oxid glühen und zermörsern.
Nach sorgfältigen Verreiben des Aluminiumoxids mit dem Chromoxid würde ich das Gemisch in ein senkrecht stehenden Eisenrohr schütten und freundlich mit einem Hammer verdichten. Den fertigen Zylinder direkt in die Thermitmischung waagerecht einpressen.
Kein 45µ Aluminiumpulver nehmen: da ist meist ein Überzug von Stearinsäure. Auch haben feine Pulver ein geringes Schüttgewicht, die Luft wirkt nicht nur sehr isolierend sondern verhindert eine rasche und saubere Reaktion.
Feiner Alumiumgries ist da besser geeignet.
Auch sollte das verwendete Eisen(III)oxid in etwa die gleiche Korngrösse haben um einer Entmischung zu verhindern.

Steigerung der Temperatur:
Man kann einen Teil des Eisenoxids durch Mangan(IV)oxid ersetzen. Kein Braunstein aus dem Töpfereibedarf - der ist chemisch kein Magan(IV)oxid.
Möglichst wenig Luft im Thermit.
Gemisch muss absolut trocken sein.

Wenn man ganz pessemistisch ist kann man die Wärmeabstrahlung durch eine, am Schluss darübergeschüttete Schicht Aluminiumoxid, dämpfen. Die Zündstelle natürlich freilassen.
Zitat:
Bezüglich der Farbigkeit der Rubine lässt sich zeigen, dass nur solche Mischkristalle rein rot
erscheinen, die bis zu 8 Mol-% Cr2O3 enthalten. Mit zunehmendem Chromanteil verändert
sich die Farbe allmählich nach grün.

aus:  http://www.uni-tuebingen.de/AK-Meyer/html/rubin.pdf
Hier werden auch zwei Ansätze zur Herstellung des Chrom(III)oxids beschrieben.

Rubine für LASER enthalten 0,03 bis 0,05% Cr und sind deshalb nur rosa gefärbt.
Die normalen Edelsteinen enthalten etwa 0,1 bis 0,7% Chrom(III)oxid.
Die synthetischen nach dem Verneuil-Verfahren hergestellten enthalten bis 2,5%.
 KLICK
Zitat:
Es bestünde nur die Hoffnung, dass durch ein längeres aufschwimmen der Schlacke "Rubinschmelze" auf dem flüssigen Eisen, auch ein länger erhalten der Temperatur (vielleicht so um die 1000-1500°C gewährleistet und es nicht gleich zu einer schnellen Abkühlung kommen würden.

Der Schmelzpunkt liegt leider bei 2050 Grad, die Dichte um 4g/cm3
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Kohlenstoffkarbid




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Verfasst am: 30/1/2010, 15:16  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Rubine können ihre in ihrer Farbenvarietät leichte Unterschiede vorweisen (von Rot- bis leicht ins Violett); Wer sich einmal Rohsteine vom Markt ansieht stellt fest, das dies zutrifft. Des Problems Ursache liegt wahrscheinlich am Mengenverhältnis (Al2O3 zu Cr2O3) -event. zu viel Cr2O3-, oder an einer Verunreinigung. In diesem Falle hier könnte es am Mengenverhältnis liegen.


Die Farbe des Rubins ist immer ein violettrot. Jedoch sieht rubin im künstlichen Glühlampenlicht rein rot aus und bei Tageslicht violetter. Bei höheren Chromoxidanteilen reduziert sich der Violettstich, während Stücke mit geringerem Anteil eben sehr pink wirken.
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Decapentan



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Verfasst am: 31/1/2010, 12:21  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hi ich mal wieder Cool

also ChemDoc find ich doch interessant erst meine Theorie der Wasserstoff - / Sauerstoff - Erzeugung als zu
teuer zu bezeichnen um dann nen Link anzugeben der gaaaannnzz klar aussagt das für die Rubinsynthese
nur hochreiner Wasserstoff genommen werden muß Laughing

Also doch Wasserstoff aus Elektrolysegeräten nehmen...späte Bestätigung tuuut gut Laughing

Ein Schelm wer denkt das dies ironisch gemeint war.


Liebe Grüße
Decapentan
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BJ68



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Verfasst am: 11/3/2010, 15:14  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Dürfte etwas teuer sein es würde mich interessieren ob das geht:

a) Aluminiumoxid mit Chromoxid in einen Zirkoniumoxidtiegel  http://www.zircoa.com/product.coarse.grain/crucible.zirconia.html packen.

b) Diesen Tiegel mit solchen Pellets  http://www.freepatentsonline.com/5449887.pdf umgeben....

c) und dieses "Element" mit "Type ZHB Zirconia Hollow Balls"  http://www.zircarzirconia.com/doc/B-C_ZHB.pdf isolieren.


Dieses System in eine Mikrowelle packen und mit Höchstleistung bestrahlen ähnlich diesem PDF:  http://www.mri.psu.edu/centers/MPEC/media/156.pdf


Sollte es so möglich sein eine Aluminium-/Chromoxid-Schmelze herzustellen die beim Abkühlen Rubin ergibt?


Bj68
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Tritiumoxid



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Verfasst am: 11/3/2010, 18:18  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Bin grad auf das Thema gestoßen... geht das das jetzt eig auch im Keramikofen? Temp hätte es ja...
LG
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BJ68



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Verfasst am: 11/3/2010, 18:22  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Tritiumoxid hat geschrieben:
Bin grad auf das Thema gestoßen... geht das das jetzt eig auch im Keramikofen? Temp hätte es ja...
LG


Wenn der über 2000°C schafft.....


BJ68
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Tritiumoxid



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Verfasst am: 11/3/2010, 18:52  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Wie viel Aluminium- und Chromoxid brauche ich denn für die optimale Mischung?
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Caesiumhydroxid



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Verfasst am: 11/3/2010, 19:02  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ca. 0,01-0,03% Chromoxid bezogen auf das Aluminiumoxid.
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ChemDoc



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Verfasst am: 11/3/2010, 23:20  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@ Decapentan: Der Unterschied liegt in der Grössenordnung: Zur technischen Rubinherstellung nimmt man Elektrolyseanlagen mit dem Stromverbrauch einer Kleinstadt. Das Gerätchen des Goldschmieds braucht zwar die Kraft der normalen Haussicherung und liefert dafür ein Knallgasflämmchen im Millimeterbereich.

@ BJ68: Wie sieht es denn mit der Beständigkeit der Zirkoniumtiegel gegenüber geschmolzenem Aluminiumoxid aus?
Warum kein Induktionsofen?

@ Tritiumoxid: Keramikbrennöfen schaffen maximal 1300 Grad.
Die genaue Zusammensetzung der Mischung steht oben.

@ Caesiumhydroxid: so wenig Chromoxid enthalten nur Rubinlaser ( siehe oben) und die sind schwach rosa.
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BJ68



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Verfasst am: 12/3/2010, 08:54  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

ChemDoc hat geschrieben:

@ BJ68: Wie sieht es denn mit der Beständigkeit der Zirkoniumtiegel gegenüber geschmolzenem Aluminiumoxid aus?
Warum kein Induktionsofen?



Beständigkeit: Keine Ahnung, im Netz habe ich nichts gefunden....


Induktionsofen: Schätze, dass eine alte Mikrowelle einfacher aufzutreiben ist als ein Induktionsofen...



BJ68
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Tritiumoxid



Alter: 16
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Verfasst am: 12/3/2010, 18:17  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Euch ist aber schon klar, dass Cr2O3 krebserregend ist?
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