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MasterOfDisaster
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Verfasst am: 6/3/2010, 23:03  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ich gebe Dir teilweise Recht, aber ich finde auch man kann es einem Polizisten nicht zumuten, sich selbst erst in Lebensgefahr bringen zu müssen, indem er in den Nahkampf geht mit einem, der nicht mehr zurechnungsfähig ist. Zwar sind die Beamten dafür ausgebildet und bekommen auch ein Nahkampftraining - trotzdem geht das oft genug tödlich oder zumindest schlimm für sie aus. Das muss einfach nicht sein.
Wenn einer so ausser Kontrolle gerät, gehört er aus dem Verkehr gezogen - so oder so. Und es nicht einzusehen, warum man da noch Rücksicht auf den "Zustand" des Täters nehmen soll.

Weiter: Taser sind extrem effektiv, das stimmt. Wie man bei den Amis sieht, haben die Dinger aber auch ein ungeheures Misbrauchspotential, gerade weil sie so "praktisch" und scheinbar "nicht-tödlich" sind. Inzwischen wurde der 2. Punkt auch schon mehrfach widerlegt. Insofern halte ich nichts von Tasern, die animieren die Beamten eher zum Misbrauch der Waffe.
Einen Besoffenen mit dem Gummiknüppel auszuschalten ist z.T. auch nur noch möglich, wenn Du damit ganz gezielt Knochen brichst. Und wenn Du mit mehreren Angreifern gleichzeitig konfrontiert bist, hast Du mit dem Knüppel auch keine Chance mehr.

Deshalb bleibe ich dabei: wer bereit ist einen Polizisten zu verletzen oder zu töten darf sich nicht wundern, wenn er selbst erschossen wird. Den Beamten mache ich in so einem Fall (wenn die Notwehr ganz eindeutig war) keinen Vorwurf.
Wenn so ein Grundsatz eisern im Gesetz verankert wäre, könnten sich die Verschärfer auch nicht mehr auf die "Gefährdung der Beamten durch Messer" berufen und damit Verbote von Alltagsgegenständen durchpeitschen.

Nebenbei bemerkt: es ist schon richtig, das man das Führen von Messern in bestimmten Kreisen der Bevölkerung unter Strafe stellt, nur die pauschale Ausdehnung dieses Verbots auf die gesamte Bevölkerung müsste nun wirklich nicht sein. Ausserdem sind da noch die ganzen Gummi-Formulierungen, die das Gesetz praktisch beliebig auslegbar machen. Das sorgt dafür, das der Messerstecher mit dem findigen Anwalt nacher straffrei ausgeht während der Wanderer oder Pfadfinder womöglich abgestraft wird.
Sowas darf es in einem Rechtsstaat nicht geben.
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Final Destillation



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Verfasst am: 7/3/2010, 12:59  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Irgendwann werden sie einem die Hand abhacken, weil "der Anstieg von Faustattacken mit tödlichem Ausgang oder schweren Körperverletzungen" überhand nimmt.

So ein Gullasch.

der eine Link hat geschrieben:
(...)
Der Bundestag ist nicht gewillt, die Bewaffnung im Alltag hinzunehmen. In unserer Zivilgesellschaft gilt das Gewaltmonopol des Staates. Es ist Ausdruck einer verfehlten männlichen Machokultur zu meinen, es gäbe ein bewaffnetes Selbstverteidigungsrecht. Das Tragen einer Waffe ist auch keine Frage der Ehre. Gemeinsam mit den Ländern und Kommunen, mit Eltern, Schulen, Frei- zeiteinrichtungen und Verbänden müssen Konzepte entwickelt werden, wie die Kontrolldichte erhöht und die Entwaffnung gerade von jungen Männern tatsächlich durchgesetzt werden kann. Als Grundlage hierfür brauchen wir klare gesetzliche Regelungen.
(...)


Das ist der Punkt, an dem es anfängt, mich zu würgen.

Den, der einen des Nachts begegnet um ihn um dessen Besitz oder Gesundheit zu bringen, stört es sicher nicht, ob er was verbotenes tut, oder nicht, deshalb bleibt mein Messer bei mir, wenn ich außer Haus gehe - BASTA!


MfG TC
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versor




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Verfasst am: 7/3/2010, 17:33  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
In unserer Zivilgesellschaft gilt das Gewaltmonopol des Staates.


Das dürfte Kriminelle bestimmt schwer beeindrucken......
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sc4rfac3



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Verfasst am: 9/3/2010, 00:33  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Öhm... mal was an alle, die sich super cool oder sicher fühlen, wenn sie mit einem Messer herumspazieren... ein Messer ist zur Selbstverteidigung der reine Blödsinn. Ihr werdet eurem Gegner wohl tödliche Verletzungen zufügen können- die muss er aber nicht mal bemerken. Er kann euch trotzdem töten, davon, dass er 10 Minuten später verblutet habt ihr leider nix mehr.
Ganz abgesehen davon, dass eine Waffe eine Situation unnötig eskalieren kann (und meistens auch wird), sie euch abgenommen werden kann (Hand aufs Herz: Wer von euch kann schon richtig mit einem Messer umgehen?), sie keinen Gegner auf Distanz hält, keine Stoppwirkung hat...
Eine recht informative Seite zum Thema Messer ist  http://kalter-stahl.com Sehr sehenswert sind die Bilder der Messerverletzungen und der Abschnitt "Die Effektivität".

Übrigens: Auf Versammlungen aller Art dürfen seit jeher keine Waffen geführt werden, nicht einmal Taschenmesser, auch keine Pfeffersprays, die im waffenrechtlichen Sinne keine Waffen sind. Dies nur als Ergänzung.
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Focus-Flamepoint



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Verfasst am: 9/3/2010, 02:39  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
ein Messer ist zur Selbstverteidigung der reine Blödsinn. Ihr werdet eurem Gegner wohl tödliche Verletzungen zufügen können- die muss er aber nicht mal bemerken. Er kann euch trotzdem töten, davon, dass er 10 Minuten später verblutet habt ihr leider nix mehr.


Es soll ja mal eine alte Frau im Amiland gegeben haben, die ausgeraubt wurde und mit einem Messer im Rücken einkaufen gegangen ist, ohne es zu bemerken... von daher gebe ich Dir recht. Auch ist es schwer mit einem Messer auf die Verhältnismässigkeit zu achten und man wird recht schnell in wenigen Sekunden zum Mörder oder Totschläger, wenn man versucht sich damit zu wehren... von daher halte ich vom Messer tragen für Verteidigungszwecke wenig. Wer die Möglichkeit hat, sollte weglaufen - feige und bringt die wenigsten Probleme Wink

Vom Taser hab ich sehr viel gehalten, da man Gegner auf Distanz halten kann. Nur hab ich auch schon Videos von Polizisten gesehen, die Missbrauch damit getrieben haben. Eine optimale Lösung gibt es also schonmal nicht.

PS: Wo Wir schonmal bei Non - Lethal Weapons sind, es gibt auch so Schreier mit CO2 Kartuschen, die Dein Trommelfell durchputzen Laughing

PPS: Messer sind Werkzeuge, das sind Schusswaffen aber auch... fragt sich halt, für welches Handwerk ^^

mfg Peter
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Zuletzt bearbeitet von Focus-Flamepoint am 9/3/2010, 14:47, insgesamt einmal bearbeitet
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BJ68



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Verfasst am: 9/3/2010, 10:25  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

sc4rfac3 hat geschrieben:
Öhm... mal was an alle, die sich super cool oder sicher fühlen, wenn sie mit einem Messer herumspazieren... ein Messer ist zur Selbstverteidigung der reine Blödsinn.



a) Hm.....in 99.99% ist für mich ein Messer ein Werkzeug, das es sich u.U. zur Selbstverteidigung einsetzen läßt ist nur ein Nebeneffekt.


sc4rfac3 hat geschrieben:
Eine recht informative Seite zum Thema Messer ist  http://kalter-stahl.com Sehr sehenswert sind die Bilder der Messerverletzungen und der Abschnitt "Die Effektivität".



b) Kann es sein, dass diese Seite (ich habe sie allerdings nur überflogen) etwas voreingenommen ist, weil sie z.B. ihr eigenes Produkt vermarkten möchte?



sc4rfac3 hat geschrieben:
Ganz abgesehen davon, dass eine Waffe eine Situation unnötig eskalieren kann (und meistens auch wird), [...]



c) Ähm....die Eskalation hat schon stattgefunden vgl. [...]Der Mann sitzt auf einer Bank, er sackt bei dem Angriff nach hinten, sein Kopf schwebt frei in der Luft, als Ivan Z. mit voller Wucht noch einmal dagegen tritt - als wäre er ein Fußball. [...] aus  http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,682197,00.html
Was kann ein Messer da noch eskalieren, wenn es anscheinend Personen (Täter) gibt, denen es egal ist ob sich der vermeintliche Gegner noch rührt oder nicht?



sc4rfac3 hat geschrieben:
Ihr werdet eurem Gegner wohl tödliche Verletzungen zufügen können- die muss er aber nicht mal bemerken. Er kann euch trotzdem töten, davon, dass er 10 Minuten später verblutet habt ihr leider nix mehr.



d) Das mag sein....zumindest gibt es dann zwei Menschlein weniger auf der Welt wo von einer definitiv ein Arschloch war und nicht mehr die Möglichkeit hat andere Menschen zu schädigen vgl. [...]Nach Angaben der Jugendstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich sind alle drei Jugendlichen aktenkundig: Ivan Z. wegen Körperverletzung, Benji D. wegen Diebstahls und Hausfriedensbruch, Mike B. wegen Raubversuchs. Alle drei wurden mit Sozialdienst bestraft.[...] aus "oben genannter Quelle."


sc4rfac3 hat geschrieben:
sie euch abgenommen werden kann (Hand aufs Herz: Wer von euch kann schon richtig mit einem Messer umgehen?), sie keinen Gegner auf Distanz hält, keine Stoppwirkung hat...


e) Fäuste können zwar einem nicht abgenommen werden, aber in meinen Augen ist ein Messer immer noch besser zur Selbstverteidigung als die bloße Hand.


sc4rfac3 hat geschrieben:
sie keinen Gegner auf Distanz hält, keine Stoppwirkung hat...



f) Ein Messer erhöht das Risiko, zwar für beide aber gravierender für den Angreifer....und genau darum geht es.... Im US-TV gab es eine Science-Dokuserie wo die unterschiedlichsten Hieb- und Stichwaffen inklusive Kampfstil vorgeführt wurden, über Römerschwerter (Gladio), zu Wikinger- und Mittelalterschwertern, Degen, Säbel, Waffen die Piraten benutzten (was man mit einem Enterhaken so alles anfangen kann) usw. Natürlich gab es auch eine Folge wo der Einsatz von Messer gezeigt wurde. Selbst in der Hand eines Ungeübten ist so ein Teil nicht harmlos und bei Messer gegen Messer müssen so gut wie immer beide Verletzungen einstecken.

g) Desweiteren weiß der Täter nicht wie trainiert sein Opfer ist d.h. für ihn kommt eine nicht einschätzbare Variable hinzu, die zudem auch dafür sorgt, das sich für den Täter das Verletzungs- und damit das Entdeckungsrisiko enorm erhöht. Es stimmt zwar, das wie Du schreibst, das Messer einem abgenommen werden kann, nur der Täter muß es erstmal bekommen d.h. er muß in meinen Nahbereich reinkommen und ein falscher Griff und schon gibt es eine Verletzung.

h) und zum Schluß: Ein Opfer was sich wehrt wollen die wenigsten Täter...


BJ68







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eule




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Verfasst am: 9/3/2010, 13:57  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

sorry, aber seit ner aufklärungsveranstalung der hiesigen polizei halte ich jeden einsatz von messern zur selbstverteidigung für kompletten kokolores. son messer mag ja als symbol der wehrhaftigkeit manchen möglichen aggressor abschrecken, kommts aber zur realen attacke durch son strolch brauchst du schon ne gute schulung und regelmäßige übung, um dir das messer nich selbst irgendwo reinzurammen.
ähnliches gilt im übrigen für die meisten anderen waffen.
ich selbst habe beste erfahrungen mit ner pulle deospray gemacht, die einem bösewicht direkt ins gesicht entleert zu ausreichend verblüffung führt, um sich ggf zumindest ein stück weit zu entfernen. naja daß der böse dann arge probleme mit "trockenen augen" hatte stimmte mich allerdings recht heiter.
messer sind aus meiner sicht wunderbare werkzeuge für alles mögliche, zur waffe taugen sie zum glück nur sehr bedingt
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sc4rfac3



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Verfasst am: 9/3/2010, 17:08  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@BJ: Natürlich ist für mich ein Messer auch ein Werkzeug, ich finde das Führungsverbot genau so bekloppt wie du. Mein Post bezog sich vor allem auf die lieben Herrschaften, die meinen, ein Messer zur Selbstverteidigung tragen zu müssen.
Die Seite ist schon recht objektiv, der Betreiber weiss, wovon er spricht.
Zur Eskalation: Selbst wenn du schon angegriffen wirst, kannst du noch zur Eskalation beitragen. Was machst du, wenn der Angreifer als Reaktion auf dein Messer eine Schusswaffe zieht? Dumm gelaufen, ansonsten wärst du vielleicht mit einer polierten Fresse davon gekommen, so ist es eben der Tod (womit ich nicht sagen will, dass man sich nicht wehren sollte, es ist aber eine Möglichkeit, die in Betracht gezogen werden sollte.).
Vor einem direkten Kampf ist es erst recht gefährlich, plötzlich Waffen zu ziehen. Ist man überhaupt in der Lage, die Waffe einzusetzen? Welche Waffe zieht der Angreifer als Reaktion? Lässt er dich am Leben, wenn du dann doch auf dem Boden liegst oder tötet er dich aus Rache?
Ich hatte selbst bereits die Situation, dass mir jemand ein Messer unter die Nase gehalten hat, ich denke nicht, dass ich noch am Leben wäre, wenn ich in diesem Moment ebenfalls eine Waffe gezogen hätte.
Deeskalation muss immer an erster Stelle stehen! Auch wenn es heisst, sein Ego nicht polieren zu können.
Wer meint, Waffen zur Selbstverteidigung tragen zu müssen (was ich durchaus verstehe), sollte zumindest von Messern die Finger lassen. Pfefferspray oder Elektroschocker sind wesentlich Effektiver sowie in den meisten Fällen nicht tödlich und hinterlassen keine Folgeschäden.
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Final Destillation



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Verfasst am: 10/3/2010, 19:24  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@sc4rfac3: Natürlich kann ein Messer auch für einen selbst gefährlich werden. Ich finde jedoch, dass ich mich mit einem sicherer fühle, als ohne - auch wenn das nur ein Gefühl und vielleicht blanke Illusion ist.
Ein Messer an sich hat vielleicht auch keine große "abschreckende" Wirkung, wie evt. eine Gas-Pistole, bei der ein potentieller Angreifer, der schon aus geraumer Entfernung (~10m) pöbelnd und aggressiv, direkt auf dich zukommt, dehalb werde ich sicher bald aufrüsten. Aber wenn er erstmal ran ist oder es sind mehrere, so kann man eh nur versuchen gut zu zureden und anfangen zu beten, wenn man rein garnichts dabei hat und Schusters Rappen gibt es ja auch noch, die sind manchmal besser, als alles andere, aber der Punkt ist, das es sich scheiße anfühlt, allein darauf angewiesen sein zu müssen.

Der Aspekt des Werkzeugs ist natürlich auch nicht von der Hand zu weisen, wenn man unterwegs ist. Bier öffnen, als Schraubenzieher oder anderweitig als Hebel verwenden etc. Ist schon ne feine Erfindung.
Die Sachen, die ich fast immer dabei hab sind Portmonaise, Messer, Handy, Taschentuch, Feuerzeug/Streichhölzer, Skat-Karten, Bindfaden, Stift+Papier und ab und zu Kleinzeug (Einmachgummiband, Diabolos, Knöpfe, Spatel etc.), solche Sachen sind in, vor allem in Kombination, oft sehr nützlich.


MfG TC
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Zuletzt bearbeitet von Final Destillation am 10/3/2010, 19:36, insgesamt 2-mal bearbeitet
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MasterOfDisaster
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Verfasst am: 10/3/2010, 19:26  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Diabolos


Ohne LG ?!?!

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Final Destillation



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Verfasst am: 10/3/2010, 19:35  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Very Happy

Ich steck mir die beim Schießen in die Hosen- oder Jacken-Taschen, damit ich die nicht so oft und umständlich aus der Dose griffeln muss außerdem habe ich auch oft alte, verformte aus dem Kugelfang einstecken, weil ich die angewohnheit habe, alles, was ich nicht sofort wergschmeißen kann, erstmal dorthin zu verfrachten. Oft vergesse ich das wegschmeißen dann und so sammelt sich mehr und mehr Müll im Laufe des Tages an (Verpackungen, Streichholz-Schachteln, A4- bzw. A5-Blätter und eben so Sachen wie Diaolos).

Hosentaschen-Messie Very Happy


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Verfasst am: 10/3/2010, 20:11  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Oft vergesse ich das wegschmeißen dann und so sammelt sich mehr und mehr Müll im Laufe des Tages an (Verpackungen, Streichholz-Schachteln, A4- bzw. A5-Blätter und eben so Sachen wie Diaolos).



Jo, ich heb auch recht viel auf... Die A4 Blätter fürn Drucker, immer gut, die A5 Blätter würd ich wahrscheinlich nicht mehr brauchen aber wegschmeissen kann ichs auch nicht einfach so Very Happy

Die deformierten Projektile des LGs, die zumeist aus Blei bestehen, kann der Hobbychemiker sicher sinnvoll verwerten. Ebenso wie der geneigte Bastler die Reibflächen der Streichholzschachteln aufhebt und verwerten kann, die Streichholzschachteln dienen vorübergehend der Lagerung von Kleinstmengen an harmloser Chemikalien ^^

Wenn ich satt bin und was vom Essen übrig bleibt, quäl ich mich trotzdem meist dazu aufzuessen, bevor ichs über die Klospülung entsorge und das obwohl ich weiß, das dadurch die Kinder in Afrika und Asien nicht deshalb verhungern...

PS: Alles Off - Topic, ich weiß Razz

mfg Peter
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Verfasst am: 10/3/2010, 21:04  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Ein Messer an sich hat vielleicht auch keine große "abschreckende" Wirkung, wie evt. eine Gas-Pistole, bei der ein potentieller Angreifer, der schon aus geraumer Entfernung (~10m) pöbelnd und aggressiv, direkt auf dich zukommt, dehalb werde ich sicher bald aufrüsten.


@Final Destillation

Du weißt schon, das man hierzulande mittlerweile selbst für eine "Gaspistole" einen kleinen Waffenschein zum "führen" benötigt ( und du dann bei den Behörden als Waffenträger registriert bist mit den entsprechenden Konsequenzen bei der nächsten HD)....
Das Problem mit Gasrevolvern oder Sprays ist, das man bei Gegenwind selbst einen großenteil der Ladung abbekommen kann, bzw. es in geschlossenen räumen nicht ratsam ist sie anzuwenden .
Ich würde dir ein Tierabwehrgerät der Marke Jet Protector JPX (  http://www.jet-protector-jpx.de/ ) oder DS201 (  http://www.obramo-security.de/Pfefferspray/Jet-Protector-DS-201::76.html ) empfehlen. Diese fallen nicht unter das Waffengesetz, da sie als Tierabwehrgeräte gelten, sind ab 18 J. frei Führbar und dürfen nur in Notwehrsituationen angewendet werden.
Vorteil ist im Gegensatz zum Spray oder einer Gaspistole ist die Reichweite (bis 7 meter durch Strahlgeschwindigkeit von 430 km/h beim JPX ) und das eine Flüssigkeitsstrahl anstatt Nebel verschossen wird ( Enthält 10% Capsaicin in Benzylalkohol gelöst) und aufgrund des Pyrotechnischen treibsatzes keine Probleme durch Druckverlust bei zu niedrigen Aussentemperaturen und auch bei längerer Lagerung wie sie bei Pfeffersparys auftreten können. Nachteil ist das du nur 2 Schuss hast, was aber im regelfall bei angriff von Hunden oder anderen aggressiven Lebewesen, sofern sie nicht in Rudeln auftreten ausreichen sollte.
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Verfasst am: 11/3/2010, 12:34  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Du weißt schon, das man hierzulande mittlerweile selbst für eine "Gaspistole" einen kleinen Waffenschein zum "führen" benötigt ( und du dann bei den Behörden als Waffenträger registriert bist mit den entsprechenden Konsequenzen bei der nächsten HD)....

Oh! Mein! Gott! Die! Polizei! wird! uns! alle! rücksichtslos! umbringen! und! zu! Hackfleisch! verarbeiten!
Bleib mal aufm Teppich, gibt schlimmeres, als als "Waffenträger" registriert zu sein. Übrigens... gilt der kleine Waffenschein nur für Gaspistolen, für nichts anderes.
Der Jet Protector JPX scheint ganz gut zu sein, aber ich bin da angesichts der Tatsache skeptisch, dass das Teil nur zwei "Schuss" hat, in der Nervosität kann schon mal was daneben gehen.

@Final Destillation: Ohne dir zu nahe treten zu wollen... wurdest du überhaupt schon einmal angegriffen bzw. ernsthaft bedroht?
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Verfasst am: 11/3/2010, 13:37  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Der Jet Protector JPX scheint ganz gut zu sein, aber ich bin da angesichts der Tatsache skeptisch, dass das Teil nur zwei "Schuss" hat, in der Nervosität kann schon mal was daneben gehen.


Das reicht für gewöhnlich absolut, ausserdem hat Er ein Laservisier, was das Zielen auch für Ungeübte enorm erleichtert.

Im "Überraschungsmoment" weiss die Meute nicht, wieviel Schuss das Teil abgeben kann. Meist is es doch so, das wenn der erste Schuss gefallen ist die andren weglaufen oder man sich selbst entfernen kann... Und überhaupt wird man für gewöhnlich, wenn überhaupt, von besoffenen Einzelpersonen angepöbelt und nicht von einer Gruppe. Ausser in Schulen vielleicht, aber da ist das Tragen eines solchen Teils ohnehin nicht gestattet und verheerend, wenn man sich dem widersetzt.

mfg Peter
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