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MasterOfDisaster




Hier seit: 08.06.2004
Beiträge: 6607

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Verfasst am: 5/2/2010, 12:08  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Irgendwie sind wir doch schon wieder verdammt weit weg vom eigentlichen Thema des Topics...

Ich hätte das auch gerne geteilt und einen neuen Thread "Sicherheit im Heimlabor" daraus gemacht, aber das wäre ganz übles Flickwerk geworden.
Dafür gibt es dann in Kürze einen eigenen Thread, der sich mit Sicherheitsmaßnahmen im Heimlabor beschäftigen wird. Das steht schon ganz oben auf meiner To-Do-Liste.

Hier bitte möglichst BTT !
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"Hobbyislamchemikerterroristen rühren ultragiftigen Hochbrisanznuklearsprengstoff nach Anleitungen aus dem Dark-Internet und Geheim-Chemiebüchern multimegatonnenzentnerweise in der Badewanne und im Swimmingpool an und konsumieren nebenher selbstlaborierte Rauchhaschwahngiftspritzen" -- Obtainium


Zuletzt bearbeitet von MasterOfDisaster am 19/5/2010, 23:42, insgesamt einmal bearbeitet
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Entropie

Was ist ein Superuser?


Hier seit: 19.09.2005
Beiträge: 3050

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Verfasst am: 5/2/2010, 14:29  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Komplexsalz hat geschrieben:

So werden zum Beispiel Lösungsmittelfabriken oder Medikamenthersteller (die sich auf Angina Pektoris spezialisiert haben) eingerichtet.


Derartige bauliche Vorgaben zu Druckentlastungsflächen bestehen für Synthesen mit Mengen von >3 kg explosionsgefährlicher Stoffe.


Zuletzt bearbeitet von Entropie am 11/2/2010, 04:17, insgesamt einmal bearbeitet
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Glaskocher




Hier seit: 02.05.2008
Beiträge: 1366
Wohnort: Leverkusen
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Verfasst am: 7/2/2010, 01:23  Titel:  Back To Topic Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Um nochmal auf die synthese an Sich zurück zu kommen:

Die für Nachahmer gefährlichste "Sequenz" scheint die "Bildung" und "Dosierung" vom Ethylnitrit zu sein. Diese Substanz hat einen recht hohen Dampfdruck (siedet bei 17°C) und ist stark Blutdruck senkend. Außerdem werden Alkylnitrite gerade dort in Synthesen eingesetzt, wo Wasser und/oder Säuren die Reaktion empfindlich stören. Mit solchen Substanzen arbeitet man nicht in Wohnräumen!

Ansonsten finde ich es unverantwortlich, Synthesen mit derartigem Gefahrenpotential derart zu verfälschen und zu veröffentlichen. Darüber hinaus halte ich die Konsequenzen, in beiden Foren, für richtig. Eigentlich hätte VG sogar noch eine Anzeige wegen Betruges erstatten können.

Ich hoffe, daß "Frankonator" daraus seine Lehren zieht. Ansonsten sehe ich ihn "hochkant" aus der Uni fliegen, wenn dort irgendwelche Linkereien aufgedeckt werden. Da habe ich mehr Achtung vor Einem, dessen aufwändigste Synthese die verschiedenen Farben von Rotkohlsaft bei unterschiedlichen pH-Werten ist, und er das schön ordentlich dokumentiert. Lieber eine "kleine" Synthese ordentlich dokumentieren als etwas "Großes" zu fälschen!

Ein Hoch auf das gute Versuchsprotokoll, wie es hier im Forum meistens üblich ist!
Ich habe schon öfter über die Journale von Kollegen geflucht, in denen keinerlei Beobachtungen notiert waren außer der Auswaage und der "Sollvorschrift" in Stichworten. Man kann später kaum noch nachvollziehen, warum der eigene Versuch, das Ganze nachzukochen, mislungen ist. Oft fehlten die entscheidenden Hinweise, weil DIE dem Autor selbstverständlich waren...



PS: Der Thread "Sicherheit im Heimlabor" ist eine gute Idee. Darin könnten wir gute Tipps zu wirksamen Maßnahmen mit günstigen Mitteln zusammentragen (Abluft, Lagerung, Entsorgung...)
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