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Fluor



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Hier seit: 17.06.2009
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Verfasst am: 27/9/2009, 16:06  Titel:  Kupfer, Eisen und Magnesium reagieren mit Chlor Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Geräte:

Stativmaterial
5 Reagenzgläser
Stopfen (optional)
Schlauch (optional)
Bunsenbrenner
Feuerzeug
Tiegelzange


Chemikalien:

Salzsäure w= 27%
Trichlorcyanursäure
Magnesiumband
Kupferdraht
Eisenwolle
Sand


Sicherheitshinweise:

Chlor ist giftig. Salzsäure ist ätzend. Trichlorcyansäure ist reizend brandfördernd und unweltgefährlich. Magnesium ist leicht entzündlich, Eisenwolle auch.
Es wird die Arbeit in einem Abzug oder draußen empfohlen. Es ist aber besser draußen zu arbeiten da Eisenchloriddämpfe die Filter des Abzugs verstopfen und außerdem geben sie hässliche Rückstände, die an manchen Stellen schwer zu entfernen sein können.

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Durchführung:

Vorbereitung für den Versuch:
Zuerst wird ein Reagenzglas senkrecht in ein Stativ eingespannt. Nun wird ein zweites Reagenzglas schräg darüber eingespannt, welches mit Trichlorcyanursäure gefüllt ist.

Hier ein Bild der Einleitungsaperatur:
Image

Nun wird ein Stopfen mit Schlauch zur Hand genommen, dann tropft man etwas Salzsäure in das Reagenzglas und steckt schnell den Stopfen auf dies. Das Ende des Schlauches wird in das andere Reagenzglas gehalten. Nachdem das Reagenzglas mit Chlor gefült wurde wird eine Glasplatte darüber gelegt.

Hier ein Bild von dem für den Versuch präperiertem Reagenzglas:
Image

Nun beginnt der eigentliche Versuch:

Kupfer reagiert mit Chlor:
Man nimmt das Stück Kupferdraht und erhitzt es in der rauschenden Brennerflamme bis es glüht, nun wird die Glasplatte von dem Reagenzglas gestoßen und das glühende Kupfer hineingehalten. Man muss 1-2 Sekunden warten bis die Reaktion einsetzt. Nachdem sie eingesätzt hat, sieht man von dem Kupferstück Rauchwolken aufsteigen und es fallen glühende Kupferstücke hinunter. Nachdem die Reaktion fast beendet ist lässt man das Kupferstück hinunterfallen das auch das Chlor was am Boden des Reagenzglases ist reagiert.

Image

Eisenwolle reagiert mit Chlor:
Man leitet wieder Chlor, wie bei der Versuchsvorbereitung beschrieben, in das Reagenzglas und bedeckt den Boden mit Sand. Nun wird das Stück Eisenwolle ganz kurz in die Brennerflamme gehalten bis es anfängt zu glühen, dies geht auch mit dem Feuerzeug. So wie es glüht, wird es in das mit Chlor gefüllte Reagenzglas gehalten. Auch hier wird, nachdem die Reaktion fast beendet ist, das Stück Eisenwolle fallen gelassen.

Image

Magnesium reagiert mit Chlor:
Man leitet wieder Chlor in das Reagenzglas und bedeckt dessen Boden mit etwas Sand. Nun wird das Magnesium in der Brennerflamme entzündet und dann wird es wieder schnell in das Reagenzglas gehalten, wo es heftig weiterbrennt. Es kann sein das es bei dem Eintauchen in das Chlor etwas knallt. Auch hier lässt man das Magnesiumstück kurz vor Ende der Reaktion fallen.

Image


Erklärung:

Cu + Cl2 ----> CuCl2

2 Fe + 3 Cl2 -----> 2 FeCl3

Mg + Cl2 ------> MgCl2

Der Sand am Boden der Reagenzgläser ist nicht an der Reaktion beteiligt und dient nur als Schutz für glühenden Stücken die das Reagenzglas zum Platzen bringen könnten.

Ergebniss:

Man erkennt bei der Durchführung des Versuches das die Metalle unterschiedlich heftig mit dem Chlor reagieren. Kupfer, das edelste der drei Metalle reagiert am wenigsten heftig mit dem Chlor. Je unedler desto heftiger die Reaktion mit dem Chlor. Also reagiert das Magnesium am heftigsten mit dem Chlor, was man auch sehr gut sehen kann. Dies hat mit der elektochemischen Spannungsreihe zu tuen in der Kupfer am weitesten hinten ist. Dann kommt in diesem Versuch Eisen und dann Magnesium als reaktivestes Metall in diesem Versuch.


Entsorgung:

Alle Reste der Reaktion können über den Hausmüll entsorgt werden, die Cyannursäure kann man evtl. auch aufheben wenn mann möchte. Die Überschüssige Salzsäure wird neutralisiert und über das Abwassernetz entsorgt.

Video:

 http://www.youtube.com/watch?v=BTip0hWogZ4

Viel Spaß beim Nachmachen ich hoffe es gefällt euch, Kritik und Lob sind wilkommen





Zuletzt bearbeitet von Fluor am 29/9/2009, 21:03, insgesamt 6-mal bearbeitet
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