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Fred
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Beiträge: 1701
Wohnort: Steinau
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Verfasst am: 8/12/2008, 01:04  Titel:  Leitfähigkeitstitration Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hier zeige ich einmal eine eher selten genannte Methode der physikalischen Chemie, die ich hier einmal improvisiert und mit einem herkömmlichen Indikator zur Überprüfung durchführe.

Geräte:
Becherglas
Bürette oder Spritze
Computer zur Ergebnissauswertung
Etwas zum Notieren der Ergebnisse
Improvisierter Magnetrührer
Multimeter
Silberdraht

Chemikalien:
zu untersuchende Säure (hier Salzsäure)
Maßlösung (hier 1mol/l NaOH)
Ethanolische Phenolpthalein-Indikatorlösung
Demineralisiertes Wasser

Gefahren:
Die involvierten Säuren und Laugen können ätzend sein. Ethanolische Phenolphtalein-Indikatorlösung ist leichtendzündlich.
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Durchführung:
Man gibt in ein Becherglas mit Wasser die zu untersuchende Probe, hier etwa 1,1ml 20% Salzsäure (sollten um die 10mmol sein). Danach versetzt man die Lösung mit dem Indikator, klebt die Elektroden (Um einen runden Gegenstand gewickelter Silberdraht) ans Becherglas und schaltet den Magnetrührer ein, den Silberdraht verbinde man mit einem Messgerät für Widerstand.
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Nun versetzt man die Lösung schrittweise mit Maßlösung, die Schritte kann man varriieren, und passt sie der gefühlten nähe des Äquvalenzpunktes an,
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dabei notiert man den Wiederstand. Beim finden des Äquivalenzpunktes darf man sich nicht täuschen lassen, oft entfärbt sich eine Lösung kurz darvor nochmal, wie hier:
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Nach dessen Erreichen setzt man noch mal die gleiche Menge Maßlöung zur Anschaulichkeit hinzu.
Es sieht dasnn so aus:
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Nun Wertet man seine Daten am Computer aus und bildet die 1. Ableitung.

Tabelle und Diagramm:
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Auswertung:
Beim Äquivalenzpunkt ist die Änderung der zwischenionischen Anziehungskräfte am größten, dies sieht man am Klimax der 1. Ableitung. Die Volatilität danach liegt in der Natur der Cupfer/Silber Elektroden die ich verwendete, der Klimax hebt sich dennoch deutlich heraus. In der Laborpraxis verwendet man Glaselektroden (pH-Meter)
Dieser Versuch hier ist eher ein demonstrativer Versuch, jedoch war mein Ergebniss (11,45mmol) doch recht genau.

Entsorgung:
Die hier anfallenden Abfälle, können über Ausguss und Hausmüll entsorgt werden.

Viel Spaß beim Nachmachen!


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Zuletzt bearbeitet von Fred am 20/4/2009, 16:33, insgesamt 2-mal bearbeitet
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