Atropinsulfat
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Mikroskopische Aufnahmen von Kokken auf humanen Epithelzellen:
Auf der Oberfläche von Epithelzellen der menschlichen Mundschleimhaut tummeln sich eine Menge Bakterien. Darum immer gut und Regelmäßig Zähneputzen !
Chemikalien :
40 ml Phenol-Fuchsinlösung (0,1 g Fuchsin in 100 ml Spiritus + 1 Spatelspitze Phenol)
40 ml Waschlösung (50 : 45 : 5 Dest. Wasser : Ethanol : Aceton)
2 - 3 Tropfen Immersionöl
Einige Tropfen Dest. Wasser
Sicherheitshinweise:
Wasch- und Färbelösung sind leicht entzündlich, die Färbelösung ist giftig und von den Abstrichen geht eventuell eine Biogefährdung aus.
Geräte :
1 X Digitalkamera
1 X Mikroskop mit 100 X Ölimmersionsobjektiv (köhlerbar)
1 X Brenner mit Zubehör
1 X Tiegelzange
3 X 50 ml Becherglas, hohe Form
2 X große Uhrgläser (d = 5 cm)
2 X Pipette mit Pipettierhütchen
1 X Objektträger
1 X Deckglas
1 X Holzwattestäbchen 10 cm
Durchführung :
1. Mittels des Wattestäbchens nimmt man einen Abstrich der Mundschleimhaut und streicht dieses auf einem Objektträger aus und lässt trocknen
2. Nach dem Trocknen zieht man den Objektträger mithilfe der Tiegelzange kurz 1-2 mal durch die rauschende Brennerflamme und lässt abkühlen.
3. Der nun kalte und fixierte Ausstrich wird für exakt 240 Sekunden in das Becherglas mit der Phenol-Fuchsinlösung gestellt. Anschließend kommt der Objektträger 30 Sekunden in das Becherglas mit der Waschlösung (leichtes hin und herbewegen). Man lässt wiederum trocknen.
5. Man legt den Objektträger unter das Mikroskop, bringt mit Hilfe der Pipette einen Tropfen Dest. Wasser auf, deckt mit einem Deckglas ab und bringt direkt auf das Deckglas einen Tropfen Immersionöl auf, sowie auf den Kondensor einige Tropfen dest. Wasser. Man dreht langsam und vorsichtig das Immersionobjektiv ein, sowie bewegt den Kondensor nach oben bis das Wasser die Unterseite des Objektträgers benetzt.
6. Anschließend stellt man das Bild korrekt ein und macht mithilfe der Digitalkamera einige Bilder. Der Schärfebereicht sollte möglichst auf die Obefläche und / oder den Nukleus der Zelle fallen.
Hinweise:
Um den Rahmen dieses Versuches nicht zu sprengen wurde bewusst auf nähere Erklärungen zum Umgang mit dem Mikroskop sowie zur Mikrosfotographie verzichtet. Der Autor setzt entsprechende Kenntnisse als bekannt vorraus. Ein Tipp für Einsteiger mit vielen Erklärungen über Mikroskopie, usw. ist die Seite www.mikroskopie.de .
Bilder :
Die Bilder wurden freihand durch das rechte Bin Okular geschossen. Die Kamera ist diesmal eine Polaroid PDC 3350 mit 3,3 MP für ca. 350 €.
Mein Mikroskop
Die Präperation
Das Mikroskop ist ein Novex Trinokular mit semiplan korrigierten achromatischen Objektiven mit Abbe Kondensor und Leuchtfeldblende für ca. 700 €.
Zur Qualiltät sei folgendes gesagt :
Diese Kamera macht zwar etwas Schärfere Bilder als die letzte, jedoch sind die Bilder leider fast noch dunkler. Die Kamera verfügt leider nicht über einen entfrechend guten Farbfilter, daher wurden diese mithilfe von Microsoft Office Picture Manager ein wenig korrigiert. Außerdem ist das Knipsen freihand natürlich nicht so Optimal wie mithilfe eines Adaptes, festfixiert durch ein Trino Okular.
Die Qualität der Bilder ist daher schlechter als es in Wirklichkeit durch Mikroskop aussah (Man sollte halt für ein 700 € Mikro keine billig cam benutzen, aber ich hab leider keine andere).
Naja ich muss mir bald wirklich mal eine gescheite Kamera mit Stativmöglichkeit und Adapter usw. kaufen !!!
Weitere Hinweise siehe meinen Letzten Thread :
Link
Man sieht deutlich das große Plattenepithel mit dem Zellkern in der Mitte. Der Scharfbereich befindet sich links unten und zeigt die aggregiererten Kokken die auf der Oberfläche sitzen.
Phenol-Fuchsinlösung färbt den Zellkern sowie die Bakterien deutlich besser als Fuchsinlösung alleine.
Die Vergrößerung beträgt 10 X 100 (= 1000) Fach. Die Kokken haben eine größe von ungefähr 1 Mikron, der Zellkern von ca. 10 Mikron.
(Der schwarze Punkt rechtsunten nebem dem Zellkern ist ein Fehler in der Kamera).
Wenn man die Kokken mit den Augen eine Zeit lang fixiert erscheinen sie ein wenige 3 Dimensionaler / Kugelförmiger.
Entsorgung :
- Die Phenol-Furchsinlösung wird wieder in den Vorratsbehälter zurückgegossen.
- Reste der Phenol-Fuchsinlösung sowie das Waschwasser werden in den Behälter für Organische Lösungsmittelabfälle gegeben.
- Das Wattestäbchen sowie der Objektträger samt des Deckglases wird über den chemischen Feststoffabfall entsorgt.
Autor Dominik
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_________________ Gute Wörter für Scrabble 2.:
3-Enolpyruvylshikimat-5-phosphat-Synthetase
Zuletzt bearbeitet von Atropinsulfat am 28/5/2007, 21:36, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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