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Sean



Alter: 21
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Verfasst am: 17/9/2006, 09:55  Titel:  Verarbeitung von 925 Silber zu 999er Silber Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Verarbeitung von 925 Silber zu 999er Silber

Im Folgenden möchte ich euch eine Möglichkeit vorstellen, um verunreinigtes Silber und altes Schmucksilber aufzuarbeiten.
Es wäre manchmal vielleicht von Vorteil, wenn man einen Magnetheizrührer hätte, jedoch geht es auch ganz gut ohne.


Geräte:

Erlenmeyerkolben
Bechergläser
Schliffkolben
Rückflusskühler
Bunsenbrenner
Dreifuß
Keramikdrahtnetz
Glasstab oder Magnetrührer
Glastrichter und Filterpapier oder Büchnertrichter, Vakuumpumpe, Saugflasche, GuKo, und Filterpapier
Kochplatte
oder Magnetheizrührer mit Rührfisch
Öl/Wasserbad
eventuell Korkring
event. Eisbad oder kühles Wasserbad

Chemikalien:

Salpetersäure 65%
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R: 35
S: 23.2-26-36 / 37 / 39-45

Salzsäure 20%
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R: 34-37
S: 26-36/37/39-45

Natriumhydroxid
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R: 35
S: 26-37-45

Saccharose
R: -
S: -

dest.Wasser
R: -
S: -

event. Natriumchlorid
R: -
S: -

event. Wasserstoffperoxid
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R: 5-8-20/22-35
S: (1/2)-17-26-28-36/37/39-45


Silber
Quelle: aus altem Schmuck, Löffelsilber, Krawattennadeln oder Manschettenknöpfen


Sicherheitshinweise:

Achtung bei der Arbeit mit den Silbersalzen!
Wenn man Silberchlorid an die Finger bekommt, färben sich diese, über den Tag verteilt, erst weiß, dann violett und schließlich grau-schwarz, wenn die Fingernägel etwas abbekommen werden diese auch schön braun.
Auch wenn man sich die Hände nach der Arbeit wäscht, geht das Silberchlorid nicht weg.
Am Ende sind noch drei Wege beschrieben, wie man die Silberflecken entfernen kann

Bei der Oxidation von Silber zu Silbernitrat mit Salpetersäure ohne Zuhilfename von Wasserstoffperoxid bilden sich Stickoxide (NOx) welche sehr giftig sind!
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Versuchsdurchführung:

1. Vom Silber zum Silberchlorid
2. Reinigung des Silberchlorids
3. Reduktion des Silberchlorids zu elementarem Silber
4. Einschmelzen des elementarem Silber
4.1. Möglichkeiten des Einschmelzens
4.2. Mögliche Behälter zum Einschmelzen

1. Vom Silber zum Silberchlorid

In einem Erlenmeyerkolben kommen auf 1g Silber 2ml 65% Salpetersäure.
Dies sollte im Abzug oder im Freien geschehen, da giftige NOx entsteht.
Um die NOx Entstehung zu unterbinden kann etwas Wasserstoffperoxid hinzugeben werden.
Wenn die Reaktion mit dem Wasserstoffperoxid zu heftig wird sollte der Kolben etwas abgekühlt werden um die Selbstzersetzung des Wasserstoffperoxids zu verlangsamen.
Falls das Silber sich nicht mehr löst, das heißt keine Bläschen steigen mehr am Silber auf, wird noch etwas Salpetersäure hinzugegeben .
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Wenn alles Silber gelöst ist, wird die Lösung etwa um die Hälfte verdünnt .Nun wird unter Rühren mit dem Glasstab oder dem Magnetrührer, 20% Salzsäure oder eine gesättigte Natriumchloridlösung hinzugegeben
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Eventuell warten bis sich das Silberchlorid abgesetzt hat und dann noch einmal Salzsäure bzw. Sole hinzugeben, um zu prüfen ob noch Silbernitrat gelöst ist.
Ich hatte den Fehler gemacht nicht zu verdünnen, dadurch hatte sich zuviel Silberchlorid in der Lösung gebildet, so dass ich erst noch einmal abfiltrieren mußte und dann erst das restliche Silberchlorid aus der Lösung holen konnte ===> Verluste
Dann wird abgefiltert/abgenutscht. Die gefilterte Lösung wird noch einmal mit Salzsäure bzw. Sole überprüft und eventuell abgefiltert.

2. Reinigung des Silberchlorids

Der Filterrückstand kommt in einen Schliffkolben. Es wird soviel 20% Salzsäure hinzugegeben, bis das Silberchlorid bedeckt ist.
Wenn man keinen Magnetrührer hat, dann schüttelt man einmal durch oder rührt mit dem Glasstab um, danach wird (nach eventueller Zugabe eines Rührfisches) der Rückflusskühler aufgesetzt und man läßt es vor sich hin köcheln. Wenn die Salzsäure gelb-grünlich ist,
wird abdekantiert und neue Salzsäure hinzugegeben. Dies wird solange gemacht, bis sich die Salzsäure nicht mehr verfärbt.
Dann wird das Silberchlorid mit dest. Wasser ausgewaschen bis es nicht mehr sauer reagiert.
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3. Reduktion des Silberchlorids zu elementarem Silber

Man kippt in den Kolben eine gesättigte Saccharose-Lösung, etwa soviel bis das Silberchlorid grosszügig bedeckt ist (ich hatte es ein wenig übertrieben)und gibt jetzt solange festes Natriumhydroxid hinzu, bis keine Reaktion mehr stattfindet.
Ab und zu sollte man umrühren, sodass auch das ganze Silberchlorid reduziert wird.
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Achtung bei der Reaktion erhitzt sich die Lösung sehr stark. Wenn ihr es auf einmal brummen hört, ist das nicht euer Magen sondern ebenfalls das Gemisch Very Happy .

Das Silberchlorid sollte nun komplett zu grauem elementarem Silber reduziert sein.
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Das elementare Silber wird nun mit dest. Wasser gewaschen, bis es nicht mehr alkalisch reagiert.

Nun muß das elementare Silber getrocknet werden.

1. Entweder im Exsikkator,
2. unter Vakuum,
3. oder man dampft es im Wasser/Ölbad ein.
Man sollte es nicht direkt mit der Brennerflamme eindampfen, da die Suspension zu zähflüssig ist und die Wärme sich nicht gleichmäßig verteilt. Dadurch kann der Kolben springen oder das elementare Silber spritzt sehr doll, daher ist das Wasserbad besser, da es gleichmäßig und mit niedriger Temperatur eingedampft wird.
Es wäre besser, wenn man das elementare Silber in ein Becherglas umgießt solange es noch eine Suspension ist, da es später ziemlich schwierig ist das trockene Silber aus dem Rundkolben rauszubekommen.
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Jetzt sollte man trockenes und sauberes elementares Silber haben.

4. Einschmelzen des elementarem Silber

Nun muß das elementare Silber eingeschmolzen werden, hier ein paar Möglichkeiten :

4.1.1 Bunsenbrenner

Mit dem Bunsenbrenner ist es leider nicht möglich, das elementare Silber einzuschmelzen.Ich habe es wohl nur mit einem Gas-Kartuschenbrenner probiert, jedoch auch mit einem Teclubrenner klappt es nicht, folglich diesem  Thread.

4.1.2 Schweißgerät oder ähnliches

Mit einem Schweißgerät oder anderem Brenner mit Sauerstoff/Luft-Zufuhr geht es ziemlich leicht, das elementare Silber einzuschmelzen, weitere Infos in dem gleichen  Thread.

4.1.3 Gebläseofen

Die letzte Möglichkeit ist der Gebläseofen.
Die Anregung hab ich von Desinfector bekommen aus dem Experiment von  Experimentalchemie
Die Anleitung von mir findet ihr  hier
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4.2.1 Porzellantiegel

Die erste Portion habe ich in einem Porzellantiegel eingeschmolzen, was sogar ganz gut geklappt hat. Nachdem ich ihn aber rausgenommen hatte, habe ich gesehen, dass sich an der Unterseite kleine Silberkügelchen gebildet haben und der Tiegel Risse hatte.
Ich vermute aber, dass sich die Risse nicht wegen der Hitze gebildet haben, sondern weil ich den Tiegel zweimal auf kalte Steine abgestellt hab.
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4.2.2 Graphittiegel

Am Besten ist es, das elementare Silber in einem Graphittiegel mit Deckel einzuschmelzen!
- es kommt kein Sauerstoff daran und es gibt keine häßlichen Spratzer
- der Graphittiegel ist hitzebeständig genug und kann nicht springen.



Die geschmolzene Perle wird noch ein letztes Mal in 20% Salzsäure ausgekocht, um eine glänzende Oberfläche zu erhalten.

Ausbeute:

Kann ich leider nicht sagen, da ich vergessen hatte das Silber zu wiegen und ich noch nicht alles Silber eingeschmolzen hab. Ich schätze jedoch, dass ich etwa 50% Verlust gemacht habe, wegen dem vielen Ausprobieren.Hier sind es schon einmal 7,3 g.
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Erklärung:

Das Silber wird von der Salpetersäure zu Silbernitrat oxidiert, welches in der Salpetersäure gelöst vorliegt.

Ag + 2 HNO3 ===> NO3- + NO2 + H2O

Mithilfe der Salzsäure wird das Silbernitrat zu Silberchlorid ausgefällt.

AgNO3 + HCl ===> AgCl (s) + HNO3

Das mit Natriumhydroxid alkalisch versetzte Silberchlorid wird mit einer Saccharose Lösung zu elementarem Silber reduziert.

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Fazit:

Da ich leider keine vollständige Vorschrift hatte, habe ich mir die Sachen aus dem Forum, Schulbuch und dem Internet zusammengesucht.
Ich hab wohl um die Hälfte an Verlusten einstecken müssen, jedoch hat es dafür viel Spaß gemacht, auszuprobieren und selber darüber nachzudenken.


Vier Lösungen um Silberflecken auf der Haut zu entfernen

1. Die Erste Möglichkeit ist die Flecken mit einer Kaliumiodid Lösung zu behandeln,
2. oder wenn man kein Kaliumiodid hat :

Silberflecken erst mit Iodlösung behandeln, anschließend mit Natriumthiosulfat-Lösung
(Umwandlung von Silber in Silberiodid, anschließend Bildung des löslichen Thiosulfatkomplexes).
Wenn der Silberfleck sich von schwarz nach gelblich verfärbt hat, hat die Iodierung funktioniert, und man kann zum Thiosulfat greifen....

4.Die letzte und billigste Möglichkeit, wenn man 1. und 2. nicht zur Verfügung hat, hilft nur noch viel Geschirr waschen und baden. Nach ein paar Tagen nutzen sich die Silberflecken ab und man kann sie teils mit der Pinzette abziehen oder mit der Bürste abschrubben. Nur die Flecken auf den Fingernägeln gehen nicht weg.

Ich denk aber, wenn man dem/der Apotheker/in die Hände unter die Nase hält, verkaufst sie einem auch mal 10g Iod/Kaliumiodid.



Zum Schluß noch eine Entdeckung die ich beim Ausprobieren machte:

Im Internet stand, dass das Silberchlorid mit NaOH alkalisch versetzt werden soll, ich hatte mir dann gedacht, alkalisch wird es ja auch mit Ammoniak. Daher hab ich in ein Reagenzglas zu etwas Silberchlorid 10% Ammoniak-Lösung und eine gesättigte Sacharose-Lösung gegeben. Erst ist nichts passiert, dann habe ich das Gemisch im Reagenzglasständer stehen gelassen. Später hatte ich das Reagenzglas wieder in der Hand gehabt um das Silberchlorid abzufiltrieren, aber dann hatte ich auf einmal gesehen, dass sich ein Silberspiegel gebildet hat. Very Happy Smile Very Happy.
Später habe ich aber gelesen, dass sich in ammonikalischen Silberlösungen das explosive Silberamid –imid und –nitrid bilden kann.Da hatte ich mich dann nicht mehr so gefreut. Wink Confused



Vielen Dank ebenfalls an Tojojo für seine engagierte Mitarbeit an diesem Experiment.

Quellen:

 http://www.philippzilles.de/chemie/versuche/silber/silber.html
 www.wikipedia.de
 www.versuchschemie.de
Schulbuch




...Sean
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 Hier steht wie


Zuletzt bearbeitet von Sean am 29/7/2007, 18:29, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Ameisensulfat

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Verfasst am: 17/9/2006, 10:11  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Du hättest die ganze NOx-Bildung durch Zusatz von ein Bisschen Wasserstoffperoxid vermeiden können, denn dies oxidiert die Nitrosen Gase zu Salpetersäure.
Zitat:
Man kippt in den Kolben eine gesättigte Saccharose-Lösung, etwa soviel bis das Silberchlorid gro?zügig bedeckt ist (ich hatte es ein wenig übertrieben)und gibt jetzt solange festes Natriumhydroxid hinzu, bis keine Reaktion mehr stattfindet.

Hier ist ein Fehler drinn.(Grosszügig)
Ich würde eher nicht in einem Rundkolben und vorallem nicht im Wasserbad eindampfen.
Oelbad + Becherglas oder weithalsiger Erlenmeyerkolben.
Ansonsten wirklich toll!!!
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Zuletzt bearbeitet von Ameisensulfat am 17/9/2006, 10:20, insgesamt einmal bearbeitet
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Crazy Hawk



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Verfasst am: 17/9/2006, 10:18  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Schöne Reinigungsvorschrift.
Damit könnte sich dann jeder gute Silbernitrat selber herstellen.

Bei der Reduktion vom Silber habe ich immer das Silberchlorid in Ammoniak gelöst und dann mit den Zucker zugegeben.
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Ameisensulfat

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Verfasst am: 17/9/2006, 10:21  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Bei der Reduktion vom Silber habe ich immer das Silberchlorid in Ammoniak gelöst und dann mit den Zucker zugegeben.

Aber hierbei dient die Amoniaklösung doch nur dazu, dass ein Silberspiegel entsteht oder nicht?
Zitat:
Ich denk aber, wenn man dem/der Apotheker/in die Hände unter die Nase hält, verkaufst sie einem auch mal 10g Iod/Kaliumiodid.

Warum sollten sie nicht???
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Crazy Hawk



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Verfasst am: 17/9/2006, 10:25  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

TimHutter hat geschrieben:

Aber hierbei dient die Amoniaklösung doch nur dazu, dass ein Silberspiegel entsteht oder nicht?


Das ist das selbe Prinzip. Silberspiegil ist auch elementares Silber. Nur ist hir das Silberion schon in Lösung.
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Sean



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Verfasst am: 17/9/2006, 11:00  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Vielen Dank

ich hatte, wie geschrieben, zu etwas Silberchlorid 10% Ammoniaklösung und eine gesättigte Zuckerlösung gegeben, da aber nicht sofort eine Reaktion eintrat hatte ich gedacht es würde nicht funktionieren.
Deshalb bin ich dann über NaOH gegangen
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Kappa




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Verfasst am: 17/9/2006, 11:02  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

AgNO3 + HCl ===> AgCl + H2O + ? ist falsch. Es lautet:

AgNO3 + HCl ===> AgCl (s) + HNO3


Aber die Aktion mit dem Gebläseofen find ich mal richtig genial. Tut dein Graphittiegel bei den hohen Temperaturen nicht wie die Kohlen unter ihm verbrennen?
Du könntest ihn noch optimieren, wenn du ihn obenrum etwas isolieren würdest, dass sich die Hitze in ihm staut und nicht sofort nach oben abfließt.
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Fabian

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Verfasst am: 17/9/2006, 11:05  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Schöne Synthese Sean87, weiter so! Beim erhitzen der Salptersäure mit dem Brenner zersetzt sich die Salptersäure, daher lieber etwas warten! Wie Tim schon gesagt hatte durch Zugabe von H2O2 sparst du Salpetersäure! Auf die Anleitung für den Gebläsebrenner bin ich auch schon gespannt!
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Mantis
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Verfasst am: 17/9/2006, 11:54  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Super gemacht!
Da hast du wirklich einiges an Arbeit investiert.
Die Fehler lassen sich ja noch ausbessern.
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David

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Verfasst am: 17/9/2006, 12:29  Titel:  Re: Verarbeitung von 925 Silber zu 999er Silber Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Sehr schöner Versuch.

Sean87 hat geschrieben:

4.1.1 Bunsenbrenner

Mit dem Bunsenbrenner ist es leider nicht möglich, das elementare Silber einzuschmelzen.Ich habe es wohl nur mit einem Gas-Kartuschenbrenner probiert, jedoch auch mit einem Teclubrenner klappt es nicht, folglich diesem  Thread.


Ja mit EINEM Teclubrenner geht es nicht aber wenn man noch zusätzlich von oben erhizt ist das kein Problem.

Bei dem fertigem Produkt solltest du noch versuchen die Kruste abzuschleifen.
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Ameisensulfat

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Verfasst am: 17/9/2006, 13:14  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Aber die Aktion mit dem Gebläseofen find ich mal richtig genial. Tut dein Graphittiegel bei den hohen Temperaturen nicht wie die Kohlen unter ihm verbrennen?
Du könntest ihn noch optimieren, wenn du ihn obenrum etwas isolieren würdest, dass sich die Hitze in ihm staut und nicht sofort nach oben abfließt.

Er hat ja gar keinen Graphittigel verwendet sondern einen Schmelztigel aus Porzelan...
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Verfasst am: 17/9/2006, 14:31  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Das Siberchlorid könnte man anstatt mit Salzsäure ja eigentlich auch mit Kochsalz fälllen, das wäre billiger und die Lösung greift bei eventueller Verwendung eines Papierfilters diesen weniger an. Nachteile dürfte das ja kaum welche haben.

Aber ganz schöner Versuch!
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Baumnitrat ist organisch und von nicht klar definierter Zusammensetzung, da anarchistisch veranlagt. Somit lässt sich keine allgemeine Formel aufstellen. Baumnitrat wird durch Veresterung von Astgabelalkoholen mit Salpetersäure und anschliessender Kondensation mit Triethylammoniumthiobaumstammat gewonnen. Zur Reinigung und Veredelung des so enthaltenen Roh-Baumnitrates wird es es zuerst mit viel Spülmittel und einer Stahlbürste gründlich geschrubbt und anschliessend mit Schokolade überzogen.
"Wenn die Wirklichkeit reden könnte, würde sie keine physikalischen Formeln aufsagen, sondern ein Kinderlied singen."
- Friedrich Dürrenmatt
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Mantis
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Verfasst am: 17/9/2006, 14:36  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Man könnte doch eigentlich auch gleich das AgCl im Tiegel geben.
Am Ende bleibt ja auch nur noch Ag übrig. Kleinere Mengen kann man auch super in der Mikrowelle schmelzen.


Zuletzt bearbeitet von Mantis am 5/12/2006, 23:10, insgesamt einmal bearbeitet
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Fabian

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Verfasst am: 17/9/2006, 14:41  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

baumnitrat hat geschrieben:
Das Siberchlorid könnte man anstatt mit Salzsäure ja eigentlich auch mit Kochsalz fälllen, das wäre billiger und die Lösung greift bei eventueller Verwendung eines Papierfilters diesen weniger an. Nachteile dürfte das ja kaum welche haben.

Ich fälle mein Silbernitrat auch immer mit NaCl das kostet fast gar nix und hat auch den Vorteil das sich kein Komplex bilden kann der bei zu viel Zugabe von HCl enstehen kann! Ich gebe immer gleich NaCl Kristalle dazu dann bilden sich sofort schöne Kristalle am Boden, mehrmals dekantieren und aufkochen lässt auch die letzten Reste von Natriumchlorid verschwinden!
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Atomisator




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Verfasst am: 17/9/2006, 15:34  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Gut gemacht!
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