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Organikus



Alter: 28
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Verfasst am: 26/5/2012, 16:52  Titel:  Elektrolysezubehör Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo Leute,

ich suche Elektolysezubehör, wer eines der folgenden Dinge hat aber nicht mehr benötigt schreibt mich doch bitte an:

Eine oder mehrere Graphit Stabelektroden

optional zu einem Teil von oben:
Zwei oder mehrere Experimentierkabel (meinetwegen auch die mit der Sicherheitsnase =) )
Zwei oder mehr Krokodilklemmen


Ich wäre auch schon über einen vernünftigen Tipp froh wo ich das Zeug einigermassen billig bzw überhaupt kaufen kann.


lg
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Zuletzt bearbeitet von Organikus am 17/6/2012, 12:32, insgesamt 2-mal bearbeitet
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meganie




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Verfasst am: 26/5/2012, 17:26  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ich benutze ein Ladegerät für Autobatterien, hat 12V, 6A, funktioniert super und oft billig zu haben
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Organikus



Alter: 28
Hier seit: 17.07.2010
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Verfasst am: 26/5/2012, 17:29  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

meganie hat geschrieben:
Ich benutze ein Ladegerät für Autobatterien, hat 12V, 6A, funktioniert super und oft billig zu haben


Okay? Davor wurde ich gewarnt da so eine Batterie am Ende nen höheren Ladewiderstand aufweist und daher das Gerät nicht für die Dauerbelastung von 6A ausgelegt ist, aber wenn das mit nem AutoBatterie-Ladegerät klaptt ist das wohl schon ein Grund zur Freude =)

Das schwierigste ist die Tonzelle... die find ich blos bei mbm-lehrmittel und bei hedinger, wobei Sie bei Hedinger unverschämt teuer ist.

lg und danke
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Phenolphthalein




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Verfasst am: 26/5/2012, 18:38  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

nimmst dann halt PC Netzteile, die sind Dauerleistungsfähig, aber 12 Volt ist für Elektrolysen meiner Meinung nach zu viel, lässt Elektroden zügig das Zeitliche segnen, würde also den 5Volt Anschluss vom PC Netzteil bevorzugen, da gibts zB bei mir auch 25 Ampere, statt 13Ampere bei 12 Volt.

aso ja zu bekommen: Flohmarkt 1€ (gesehen), oder guckst ebay für paar Euro oder Schrott, haben auch Überlastungsschutz und Erdung, was du aber evtl noch brauchst ist eine alte Festplatte, die man anschliesst, damit das Ding überhaupt läuft (brauhct Grundlast)
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Organikus



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Verfasst am: 26/5/2012, 19:53  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Phenolphthalein hat geschrieben:
nimmst dann halt PC Netzteile, die sind Dauerleistungsfähig, aber 12 Volt ist für Elektrolysen meiner Meinung nach zu viel, lässt Elektroden zügig das Zeitliche segnen, würde also den 5Volt Anschluss vom PC Netzteil bevorzugen, da gibts zB bei mir auch 25 Ampere, statt 13Ampere bei 12 Volt.

aso ja zu bekommen: Flohmarkt 1€ (gesehen), oder guckst ebay für paar Euro oder Schrott, haben auch Überlastungsschutz und Erdung, was du aber evtl noch brauchst ist eine alte Festplatte, die man anschliesst, damit das Ding überhaupt läuft (brauhct Grundlast)


Ich hab mir schon eines für genau diese Zwecke gekauft, habe damals auch den 14er Pin gegen Masse gebrückt. Beim Kauf hab ich darauf geachtet das schon ein Verbraucher (Lüfter) mit im Netzteil verbaut ist.

Allerdings habe ich auf dem 12V Kanal 14-15A was zu viel ist. Wie regel ich das auf 6A runter?? Mit nem Potentiometer oder nem Widerstand? Widerstand wär halt besser da billiger! ^^ *elektronoob*
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eule




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Verfasst am: 26/5/2012, 20:11  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

wie wäre eine einfache Niedervolt-Halogenlampe? kannst damit dann wahlweise deine elektroklyse beleuchten oder von unten beheizen Wink

Tonzelle ist einfach: ab zum nxt töpferladen (auch manche baumärkte), weißen ton kaufen, zuhause bissl rummatschen und mit etwas übung ne feine dünnwandige zelle selbermachen (kleine töpferscheibe hilft dabei gut), evtl kannst son dingf auch aus tonschlicker gießen. fein 2 wochen trocknen lassen und dann zum schrühbrand bringen.
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Glauben ist exakt solange etwas Gutes, wie es die Angabe einer Wahrscheinlichkeitsabschätzung bezeichnet!

Wahnsinnig mag zutreffen, aber mein wahnsinn hat methode.

Schämen sollten sich die Menschen, die sich gedankenlos der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst. (A. Einstein)
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Organikus



Alter: 28
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Verfasst am: 26/5/2012, 20:17  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

eule hat geschrieben:
wie wäre eine einfache Niedervolt-Halogenlampe? kannst damit dann wahlweise deine elektroklyse beleuchten oder von unten beheizen Wink

Tonzelle ist einfach: ab zum nxt töpferladen (auch manche baumärkte), weißen ton kaufen, zuhause bissl rummatschen und mit etwas übung ne feine dünnwandige zelle selbermachen (kleine töpferscheibe hilft dabei gut), evtl kannst son dingf auch aus tonschlicker gießen. fein 2 wochen trocknen lassen und dann zum schrühbrand bringen.


Okay das mit dem Ton hab ich damals noch in der Grundschule gelernt. =) Aber wo kann ich denn meine fertigen Stücke abgeben damit die mir jemand brennt??
EDIT: Hab schon was gefunden danke!

Und das mit der Halogenlampe musst mir auch noch mal erklären! Wie meinst das genau?


lg und danke
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Zuletzt bearbeitet von Organikus am 26/5/2012, 20:33, insgesamt einmal bearbeitet
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Wirehead



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Verfasst am: 26/5/2012, 20:19  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Um einen konstanten Strom fließen zu lassen wird ein Netzteil mit Stromregelung benötigt.
Selbst bei einem Netzteil mit reiner regelbarer Ausgangsspannung wird man prozessabhängig mehr oder weniger oft nachstellen müssen um den Strom zu halten.
Bei einem Netzteil mit konstanter Ausgangsspannung wie bei einem PC Netzteil kann man bestenfalls Halogenlampen in Reihe zur Zelle schalten um den Strom zu reduzieren oder eine andere Spannung wählen.

Man könnte auch eine simple lineare Stromregelung hinterherstricken z.B. mit einem IGBT Modul und einem OP-Amp. Die IGBT Module eignen sich meiner Meinung nach gut da sie mech. gut zu Handhaben sind und einen kleinen thermischen Widerstand haben.
Obgleich das nicht so kompliziert ist würde ich dennoch dem blutigen Anfänger davon abraten.

Wenn es unbeaufsichtigt betrieben werden soll, würde ich allerdings nur ganz wenigen kommerziellen Labornetzteilen genug vertrauen entgegenbringen.

Zu PC-Netzteilen:

Diese haben zwar meistens einen Kurzschlussschutz, aber das stellt noch lange keinen Überlastungsschutz dar, vor allem nicht für die einzelne Leitung.
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...enthält 72% des empfohlenen Tagesbedarfs an natürlichem Asbest.

Die Bitterkeit schlechter Qualität hält noch lange an, wenn die Süße des Preises längst verflogen ist...
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Organikus



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Verfasst am: 26/5/2012, 20:31  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Wirehead hat geschrieben:
Wenn es unbeaufsichtigt betrieben werden soll, würde ich allerdings nur ganz wenigen kommerziellen Labornetzteilen genug vertrauen entgegenbringen.


Danke erstmal für die ausführlichen Antworten! Ich schätze um den Kauf eines vernüftigen Netzteils werde ich wohl nicht drum rum kommen. Welchen Netzteilen würdest du denn dein Vertrauen schenken und welchen nicht?

lg
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eule




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Verfasst am: 26/5/2012, 20:40  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

das mit der Lampe war auf computernetzteile gemünzt, die zusätzlich zur brücke zwischen prüfpin und masse zuweilen auch noch eine grundlast auf einem anderen pin (welcher das ist müßte ich nun aber auch erst nachsehen ) verlangen.

den ton brennen lassen kannst du meistens dort, wo du welchen kaufen kannst. und keine sorge, das ist nicht teuer.
alternativ gabs hier mal eine schandtat oder zumindest bebilderte beschreibung vom tonbrennen im feuerkorb zuhause.
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Organikus



Alter: 28
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Verfasst am: 26/5/2012, 20:59  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Alles klar und herzlichen Dank nochmal für die vielen Antworten!!

 http://www.netzteillager.de/stromversorgung/netzgeraete/regelbare-netzgeraete/hochleistungs-labornetzgeraet-df-1730-sl-10a.html
Ich denke das wird meinen Ansprüchen ganz gut gerecht.

Was meint Ihr dazu?
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Zuletzt bearbeitet von Organikus am 17/6/2012, 12:32, insgesamt einmal bearbeitet
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Wirehead



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Verfasst am: 26/5/2012, 21:36  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Also ich muss dich da schon warnen, ich bin ein verwöhntes Schwein was sowas angeht.
Ein Netzteil das ich unbeaufsichtigt betreiben würde müsste schon von Herstellern kommen die ihr Handwerk in jedem Fall verstehen, z.B. HP (Agilent); Tektronix usw.
Die können aber viel mehr als du eigentlich brauchst... Kosten auch dem entsprechend.
Was mir sicher nicht in die Bude käm wären Sachen wo Mansson, Peakteh oder Voltkraft drauf steht.
Das ist meiner Meinung nach mit heiser Nadel gestrickter Kram.

Meine Erfahrung stüzt sich da vor allem auf lineargeregelte billig Netzteile die z.B. Angaben wie 0-30V/10A haben.
Wenn man dort nun 2V einstellt und mit 10A belastet sind sie vollkommen überlastet da hierbei 300W und mehr in Wärme umgesetzt werden müssen was nur mit sehr großem aufwand zuverlässig funktioniert.

Am ehesten würde ich da wenns billig sein soll ein Schaltnetzteil (getaktestes Labornetzteil) empfehlen. Conrad vertreibt z.B. solche von EA. Ein gutes Vertrauen darein hätte ich zwar auch nicht aber immer noch besser als o.g.

Die wichtigste Forderung ist meiner Meinung nach die Dauerkurzschlussfestigkeit!! Und selbst wenn die Versprochen wird ist ein gutes Misstrauen (Probelauf) angesagt.
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ChemDoc



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Verfasst am: 26/5/2012, 22:03  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Organikus hat geschrieben:
Ich habe jetzt mal dieses Netzteil geordert:
Was meint Ihr dazu?
zu teuer,
das gleiche Netzteil gibt es bei pollin.de 50Euro billiger.

Das Netzteil ist kurzschlussfest und wird mit einem kompletten Schaltplan geliefert. Für poplige Elektrolysen ist es eigentlich viel zu schade (habe es aber trotzdem dafür monatelang missbraucht)
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"Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten." - Konfuzius
"Wer nichts weiß, muss alles glauben" - Marie von Ebner-Eschenbach


Zuletzt bearbeitet von ChemDoc am 26/5/2012, 22:10, insgesamt einmal bearbeitet
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Unbekannt123




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Verfasst am: 26/5/2012, 22:07  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Der ganze Shop besteht nur aus Pollin Artikeln.
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Organikus



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Verfasst am: 26/5/2012, 22:38  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Wirehead hat geschrieben:
Also ich muss dich da schon warnen, ich bin ein verwöhntes Schwein was sowas angeht.
Ein Netzteil das ich unbeaufsichtigt betreiben würde müsste schon von Herstellern kommen die ihr Handwerk in jedem Fall verstehen, z.B. HP (Agilent); Tektronix usw.
Die können aber viel mehr als du eigentlich brauchst... Kosten auch dem entsprechend.
Was mir sicher nicht in die Bude käm wären Sachen wo Mansson, Peakteh oder Voltkraft drauf steht.
Das ist meiner Meinung nach mit heiser Nadel gestrickter Kram.

Meine Erfahrung stüzt sich da vor allem auf lineargeregelte billig Netzteile die z.B. Angaben wie 0-30V/10A haben.
Wenn man dort nun 2V einstellt und mit 10A belastet sind sie vollkommen überlastet da hierbei 300W und mehr in Wärme umgesetzt werden müssen was nur mit sehr großem aufwand zuverlässig funktioniert.

Am ehesten würde ich da wenns billig sein soll ein Schaltnetzteil (getaktestes Labornetzteil) empfehlen. Conrad vertreibt z.B. solche von EA. Ein gutes Vertrauen darein hätte ich zwar auch nicht aber immer noch besser als o.g.

Die wichtigste Forderung ist meiner Meinung nach die Dauerkurzschlussfestigkeit!! Und selbst wenn die Versprochen wird ist ein gutes Misstrauen (Probelauf) angesagt.


Ich hab mir besagte Netzteile mal angeschaut und die sind ja nochmal nen ganzen Tacken teuerer. Das liegt dann erstmal nicht in meiner Preisspanne vorallem da ich mit der Elektrochemie gerade erst beginne. =)

ChemDoc hat geschrieben:
Das Netzteil ist kurzschlussfest und wird mit einem kompletten Schaltplan geliefert. Für poplige Elektrolysen ist es eigentlich viel zu schade (habe es aber trotzdem dafür monatelang missbraucht)


Das du das gleiche Gerät besitzt ist schon mal ein Pluspunkt =)
Welche Erfahrungen hast du damit gesammelt?

Unbekannt123 hat geschrieben:
Der ganze Shop besteht nur aus Pollin Artikeln.

Irgendwie bist du gruselig =))

lg
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