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CD-ROM-LAUFWERK




Hier seit: 08.09.2003
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Verfasst am: 8/3/2012, 16:48  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

vorsicht: realitätsnahe lautstärke - ton aus!
nachdem der kompressor nun wieder zusammengebaut ist und fast wie neu aussieht,  hier mal ein video vom entleeren des vollen 270l drucklufttanks (also ohne nachfüllung durch den kompressor und 7,5bar überdruck)
das IR-thermometer misst herunter bis -33°C, daher die anzeige "Lo" und "Er 2" beim unterschreiten dieser


es fehlen mir noch ein paar sachen, dann kann ich auch den anschluss des kompressors wie gewünscht realisieren
dann geht es durch einen wasserabscheider, 8kg silicagel in einem 10l Tank und erst dann in den 270l tank
mindestens beim langsamen befüllen würde die durckluft so >99% ihres wassers abgeben und diverse probleme beseitigen
was ich dann noch brauche ist ein messgerät, dass auch bei -150°C noch funktionstüchtig die temperatur wiedergibt (realitätsnah sollte der messwert auch sein)
jemand eine idee, was am besten geeignet ist?
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MasterOfDisaster




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Verfasst am: 8/3/2012, 18:20  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ein einfaches Thermoelement würde dafür schon ausreichen, siehe  http://de.wikipedia.org/wiki/Thermoelement

Im Grunde genommen müsste für Deine Zwecke der Standard-Typ K ausreichen, ansonsten Typ T wenn Du auf eine permanente Temperaturkontrolle Wert legst.
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"Hobbyislamchemikerterroristen rühren ultragiftigen Hochbrisanznuklearsprengstoff nach Anleitungen aus dem Dark-Internet und Geheim-Chemiebüchern multimegatonnenzentnerweise in der Badewanne und im Swimmingpool an und konsumieren nebenher selbstlaborierte Rauchhaschwahngiftspritzen" -- Obtainium
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Zuschauer




Hier seit: 24.07.2009
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Verfasst am: 9/3/2012, 13:07  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Wie MOD schon sagte, ein normaler Thermofühler reicht da. Die sind auch ziemlich günstig. Nur das Gerät selbst kostet gerne mal einiges. Ich habe eins, und schau mal nach, was es so schafft, falls Du Interesse daran hättest (leihweise). Das Ding hat auch einen lernenden Regelausgang - zum vollautomatisierten Luftverflüssigen Smile
Manche Thermofühler kann man auch direkt an ein Multimeter anschließen, und manches Multimeter kann direkt die Temperatur in °C anzeigen. Auch damit könnte ich evtl dienen..

Edit:
So, hab die Anleitung gefunden, anschließen kann man folgende Thermoelemente: J, K, L, R, S, T, E, N, B und PL2
Wobei für deine Temperaturen nur K u T in Frage kommen, zumindest laut meiner Tabelle. Die gehen von -250°C bis +250°C. Genauigkeit (des Geräts) ist 0,005°C /°C, also 0,75°C bei -150°C.
Wills du die Temp nur messen, ist es sehr einfach - nur Thermo einstecken und Temp ablesen.
Grüße
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Neptunium




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Verfasst am: 9/3/2012, 15:36  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Die wenigsten Geräte können so tiefe Temperaturen darstellen. Damit geht es in die Richtung: Spannung messen und rechnen.
PT100 geht übrigens auch. Das hat aber in flüssigem Stickstoff nur noch so um die 20 Ohm. Das wird schwierig. Da ist die Thermospannung an den Anschlussdrähten höher als die zu messende Spannung.

Früher hat man den Druck in einer Kapsel voll Neon gemessen - naja, nur so eine Idee.
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Die kritische Masse von Neptunium beträgt 60kg - Ich wiege 80kg
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Zuschauer




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Verfasst am: 10/3/2012, 08:07  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@Neptunium

Mein "Edit" bezieht sich nicht auf ein Multimeter, sondern auf ein PID-Temperatur-Regler (Eurotherm 808). Das Gerät kann alles, was die Fühler hergeben auch anzeigen/regeln.
Solltest Du das garnicht gemeint haben, dann sorry Smile
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CD-ROM-LAUFWERK




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Verfasst am: 10/3/2012, 15:26  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

ich will alleine für das temperaturmessgerät ungern mehr ausgeben als für den ganzen kompressor Wink
kann man  hiervon etwas halten?
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MasterOfDisaster




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Verfasst am: 10/3/2012, 15:46  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hm, sieht nach billigster Fernost-Ware aus, aber prinzipiell sollte das gehen.

Ich kann mich erinnern, mal mit nem K-Typ Fühler die Temperatur von flüssigem Stickstoff gemessen zu haben. Das war meine ich in Verbindung mit einem Voltcraft 302K Thermometer. Die gibt es immer wieder mal günstig bei eBay.
Die Voltcraft-Thermometer haben zwischen 1 und 4 Messkanäle und wahlweise auch noch einen internen Speicher. Bei Bedarf kann ich dazu eine Software zum Aufzeichnen der Temperaturkurve(n) am PC liefern.
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Zuschauer




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Verfasst am: 10/3/2012, 16:38  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

CD-ROM-LAUFWERK hat geschrieben:
ich will alleine für das temperaturmessgerät ungern mehr ausgeben als für den ganzen kompressor Wink


Schon klar Smile Ich meinte auch eher leihen für kostenlos.
Aber das von dir verlinkte Teil kostet gerade mal das Doppelte vom Porto, von dem her... Nimm es einfach. Ist doch auch egal wenn es ein paar Grad daneben liegt.
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CD-ROM-LAUFWERK




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Verfasst am: 10/3/2012, 16:53  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

ich habs grad auch schon gekauft, denn es bietet mehr als ein gebrauchtes voltcraft für mind. 40€, was ich gesehen hatte (zb. 4 sensoren)
hat sogar einen angeblich geringeren messfehler Wink
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MasterOfDisaster




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Verfasst am: 10/3/2012, 17:38  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hat aber keine Schnittstelle anim_grins
Das sollte für Deine Anwendung aber auch keine Rolle spielen.
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Wirehead



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Verfasst am: 10/3/2012, 18:05  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo,

es geht hier sicher nicht um eine genaue Messung, trozdem möchte ich anmerken das eine Temperatur genau zu messen nicht das gleiche ist wie eine Temperatur hoch auflösen.

Zitat:
Genauigkeit (des Geräts) ist 0,005°C /°C

Diese Genauigkeit wäre sehr teuer! Das ist die Auflösung.

Bei günstigen Thermoelementen bewegt man sich bei einer Genauigkeit von bestenfalls +/- 2,5C° und bei Langzeitmessungen wird diese Genauigkeit je nach Anwengung weitaus schlechter wegen Phasenumwandlung, Diffusionsprozessen und chemischen einflüssen.

Diese hohe Auflösung die der Regler bietet hilft also bestenfalls eine Temperatur über kurze Zeitspannen relativ konstant zu halten.

Mit Tieftemperaturmessung kann man sich schön die Karten legen, an einem Kaltkopf mit -110C° hatte ich mal ein ganzes Arsenal an PT Fühlern und TCs angebracht. Eigentlich hat jeder was anderes angezeigt. Bei den PTs war die Streuung am kleinsten, wobei man da vorsichtig sein muss beim messen, erstens sind die Widerstände in dem Bereich klein, zweitens erzeugt man schon mit 1mA Messstrom eine messbare Eigenerwärmung.

Um einen weiten Bereich negativen Bereich mit brauchbarer Genauigkeit abzudecken würde ich einen PT1000 und ein Mutimeter empfehlen. Zusätzlich ein paar Referenzwiderstände (0,1%) von Reichelt um die Messwerte des Multimeters zu verifizieren falls diese nicht zugesichert sind.

Das Problem an den günstigen Mehrkanal Thermometern für TCs ist das die Fühler keinen elektrischen Kontakt zueinander haben dürfen da sonzt nur Scheiße bei der Messung herauskommt so z.B. am Voltcraft 30x
Bei Conrad gibts den Schaltplan zu dem Gerät da ist ersichtlich woher das kommt.
Viele Fühler haben Kontakt mit dem Hüllrohr und können dadurch dann nicht direckt am Metall angebracht werden.

Gruß
Torsten
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...enthält 72% des empfohlenen Tagesbedarfs an natürlichem Asbest.

Die Bitterkeit schlechter Qualität hält noch lange an, wenn die Süße des Preises längst verflogen ist...
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newtoolsmith




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Verfasst am: 10/3/2012, 19:29  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Die Sache mit dem Kelvin...

Eine neue DIN ISO wasweißich verlangt nun, dass ich bei Kundenabnahmen an der Gasturbine die Temperatur der angesaugten Luft mit einem Fehler kleiner 0,2°C messen muss. Das ist für die ISO Korrektur wichtig. Geht immerhin um Millionen.

Kann ja nicht so schwer sein, zumal der erwartete Temperaturbereich nur -20...+40°C beträgt.

Pustekuchen!

Ihr glaubt gar nicht, was so einem Signal vom Sensor bis zum Bildschirm alles passieren kann!

Wir verwenden da sehr gute, ausgesuchte Pt100, die mit einem DKD akkreditierten Normal verglichen werden. Dafür haben wir ein extra Labor am Prüfstand.

Die Pt100 sind also in Ordnung.

Dann Messumformer, auch sehr hochwertig um 200€/st., Signaleingangskarte, A/D Wandler 16bit (privat unbezahlbar), Rest Netzwerk also fehlerfrei.

Momentan kriege ich sechs ( 6 !!) Sensoren nicht unter +/-0,3°C Abweichung. Alle sechs messen an gleicher Stelle.


Sch... .

Von dem Gedanken, für kleines Geld irgendwas sinnvolles bei -200°C zu messen, kann ich euch daher zuverlässig befreien.

Das wird bestenfalls gut geraten.

Am ehesten noch Pt100 mit kleinem Konstantstrom und gutem Millivolt Messgerät in Vierleiterschaltung (z.B. LiYCY 4x0,5).
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In Andenken an George Peppard - seine Pläne werden uns fehlen...

...endlich Ingenieur!
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CD-ROM-LAUFWERK




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Verfasst am: 10/3/2012, 20:27  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:

Kann ja nicht so schwer sein, zumal der erwartete Temperaturbereich nur -20...+40°C beträgt.

Pustekuchen!

hätte nicht gedacht, dass es selbst mit so hochwertigen sachen nicht geht...
andere haben schon anfang des 20. Jh. messungen nahe dem absoluten nullpunkt gemacht, mit einer genauigkeiten/präzision, dass sie 0,005K messen konnten
heute sind es dann schonmal milliardstel kelvin
der siedepunkt von sauerstoff ist zb. mind. auf die 4. nachkommastelle bekannt, ebenso wie bei vielen anderen dingen zwischen 0K und 200°C die messung auf die 4. nachkommastelle genau ist
das ist bei 200°C eine messungenauigkeit von <0,00003%
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Wirehead



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Verfasst am: 10/3/2012, 20:56  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ohja die Probleme kenn ich nur zu gut!
1 Vakuummeter: Druck zu jeder Zeit bekannt.
2+n Vakuummeter: Never sure...

Thermometer, Feldplatten und Manometer verhalten sich analog dazu.

Edit: Ich hab irgendwo im Haus literatur zu RTD und TC Fühlern, ich geh mal suchen, vieleicht gibts das auch im inet...

Edit2:  http://www.tcgmbh.de/guides/therm.htm da kann man es zumindest mal anfordern. Als PDF hab ichs nicht gefunden. Ist aber sehr informativ was Temperaturmessung, ereichbare Genauigkeit und Verwendbarkeit der Fühler angeht.
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Verfasst am: 11/3/2012, 08:20  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Wirehead hat geschrieben:

Zitat:
Genauigkeit (des Geräts) ist 0,005°C /°C

Diese Genauigkeit wäre sehr teuer! Das ist die Auflösung.


Das ist -denke ich- schon die Genauigkeit. Den Wert habe ich aus der Anleitung unter "Interner Fehler", Zitat: "Fehler < 20:1 = 0,05°C/°C nach 30 min"
Ups, ich sehe gerade, daß ich oben eine Null zu viel eingebaut habe, sorry! Also lag ich um Faktor 10 daneben, es sind dann also kleiner 7,5°C Abweichung bei +/-150°C.
Dann dürfte das billige Teil für 28 € aber noch etwas weiter daneben sein... Denn mein Gerät ist zwar alt, hat aber sicher mal ein paar hunderter gekostet. Vermutlich noch D-Mark Smile

Also nochmal an CD-Rom: Wenn Du das Gerät haben willst und < 7,5°C Abweichung bei 150° genügen, dann leihe ich es dir gerne. Du kannst es haben solange Du willst, brauche es nur selten. Will ja auch sehen wies hier weiter geht! Einen Messfühler musst aber selber besorgen, habe nur einen für den +Bereich hier.
Natürlich hat der Fühler selbst auch noch eine gewisse Toleranz, aber wenn Du Glück hast, dann heben sich die beiden gegenseitig auf Wink
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