۞ Versuchschemie.de :: - Eine Abgussform entsteht
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TStift



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Verfasst am: 21/5/2011, 22:20  Titel:  Eine Abgussform entsteht Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Da ich ich gerne eine so wunderschön eingegossene Elementesammlung hätte, und mein letzter Versuch dazu im Desaster geendet hat, versuche ich es nun noch einmal besser zu machen.

Meine Wahl ist daher dieses mal auf eine Gussform aus Silikon gefallen. Daraus sollte sich der zu erstellenden Polyester-Harz Gießling wesentlich besser entfernen lassen als aus Hartplastik Formen. Zudem hoffe ich so eine möglichst glatte Oberfläche zu erzielen, an der nur noch minimal geschliffen und poliert werden muss.
Also habe ich mir Abguss Silkon bestellt.

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Dann habe ich mir noch Gedanken über die optimale Größe der herzustellenden Eingüsse gemacht.
Da die meisten Stoffe in Schnappdeckelgläschen mit einem Durchmesser von 20mm und einer Höhe von 40 mm kommen sollen, sollte der zu erschaffende Abguss also die Maße von B40mm X H60mm X T40 mm haben.
So sind wenn man es genau hinbekommt rundrum 10mm Wandstärke gegeben, was den meisten mechanischen Belastungen sowohl von außen als auch von innen standhalten sollte.
Ergo benötige ich erstmal ein Urmodell in obiger Größe:

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Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an unser Mitglied Zuschauer, welcher mir diesen Quader zur Verfügung gestellt hat.
Dann noch eine Gießform in welche das Urmodell eingelegt werden kann. Hier habe ich eine haushaltsübliche Frischhaltedose aus dem 1,- Euro Haufen mit dem Maßen B100mm X H70mm X T100 mm genommen.
Dies gibt der entstehenden Silikonform ausreichend Wandstärke um alleine sicher stehen zu können.


Wer nun zu faul zum rechnen ist, so wie ich, nimmt einfach Wasser um zu ermitteln wieviel Inhalt in die Form muss.

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Fast exakt 500 ml, das ist gut ! (siehe Punkt "zu faul zum rechen" Rolling Eyes )

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Nun wirds etwas komplizierter. Da die Maßangaben auf Silikon sowie Härter sinnigerweise in Kg (g) sind.
Laut (der übrigens sehr guten) Hompage des Händlers wie man das ganze richtig verarbeitet, müsste man nun alles anhand des spezifischen Gewichts in ml umrechen.
Aber auch hier kam meiner persönlichen Faulheit ein Zufall zu Hilfe.
Da beide Komponenten bei der von mir gewählten Sorte das selbe spez. Gewicht haben, kann ich doch einfach Maße in ml nehmen Razz
Nur meine Einweg Messbecher waren ein wenig klein, so das ich es auf zwei Stück verteilen musste.
Da die Biester leider keine Skala haben, bediente ich mich eines Kunstkniffs.
250ml Wasser - Strich. Noch 25 ml drauf - Strich. = 275 ml gesamt im Verhältniss 10:1
Das gleiche nochmal mit entsprechend weniger Wasser, so dass am Ende 500ml rauskommen.
Bitte nicht auf die Idee kommen Bechergläser für das Silikon zu verwenden!!
Ich habe nicht umsonst Einwegbecher.


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Nun kommt der rührende teil der Geschichte, das Anmischen.
Bitte nichts aus Metall nehmen, das mag das Zeug nämlich nicht.


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Für wen die Masse jetzt irgendwie verdächtig nach Zahnarzt aussieht.........................der hat gar nicht mal so unrecht. Auch das dort zum Gebissabdrücke verwendete Material ist additionsvernetzendes Silikon.
Und nun rein damit. Erst der eine

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Dann der zweite Becher.
Und tataaaaaaaaaa, Improvisationstalent erspart den Mathematiker Mr. Green Passt exakt.

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Im übrigen, eines habe ich aus meinem misslungenen letzten Guss auch noch gelernt: Auch wenn Silikon angeblich selbsttrennend ist, ich nehme zukünftig immer ein empfohlenes Trennmittel


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Fortsetzung folgt.........................................

Ich habe hier auf eine Auflistung von Chemikalien und Gerätschaften wie sie in den "richtigen" Artikeln üblich ist verzichtet. Silikone dürften jedem bekannt sein und sind zudem friedvolle Zeitgenossen, der Rest ergibt sich denke ich auch so recht eindeutig.
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Verfasst am: 22/5/2011, 01:20  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

wie hast du denn anhaftende luftblasen rausbekommen?
und wie hast du den positiv-quader mit einem bestimmten abstand vom boden gehalten, damit auch dort das silikon eine entsprechende wandstärke hat?
hat der kunststoffquader nicht sogar womöglich eine dichte <1, sodass er aufschwimmt?
ich hoffe, dass hast du vorher getestet Wink
in beiden fällen wäre das silikon sehr wahrscheinlich umsonst verschwendet.
ich hoffe, dass es nicht zu so einem unglück gekommen ist!

ich hoffe auch, dass sowohl härte als auch reiß und weiterreiß widerstand des silikons geeignet sind (relativ hart, hoher reiß und weiterreißwiderstand)
auch das ist ein punkt, der später probleme verursacht (vorallem wenn es zu weich ist)

ein undurchsichtiges silikon macht die sache später beim guss doppelt schwer, da man vorhandene blasen nicht sieht
daher habe ich mich beim 2. versuch für transluzentes entschieden - eine sehr gute wahl


nunja, aus fehlern lernt man bekanntlich Wink
hätte man meine erst kürzlich erstellte anleitung beachtet, hätte man dies sicher alles vermeiden können
aber evtl. mache ich mir diese ganzen gedanken umsonnst und alles haut wie durch ein wunder ohne fehlschläge hin Wink
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TStift



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Verfasst am: 22/5/2011, 03:40  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Also, ich habe es vor ca. einer Stunde aus der Form geholt "entformt" , und bisher sieht es prima aus.

Nun zu den einzelnen Fragen: Die Luftblasen musste ich nicht rausbekommen. Habe ja deswegen ein sehr dünnflüssiges Silikon gewählt und somit haben sie sich ganz von selber verkrümelt.
Das Urmodell (Positv-quader) wollte ich garnicht vom Boden fern halten. Ganz im Gegenteil! Habe es schöööön plan angepasst, weil ich ja oben auf der entstandenen Form die entsprechend saubere Öffnung haben will.

Die Dichte war übrigens auch kein Problem, ist brav unten geblieben das Klötzchen Razz

Also nach bisherigem, optischen und gefühlten Kenntnisstand, war das Silikon keineswegs verschwendet.

Die Härte und Reissfestigkeit sind soweit auch gefühlt ok.
Unter anderem ist deswegen ja die relativ dicke Wandstärke absichtlich so gewählt.
Die Formen haben ohnehin beim aggresiven Polyester Harz eine begrenzte "Standzeit" bevor sie spröde werden.

Wegen der Durchsichtigkeit.......................................ist ja oben offen und somit kein Kriterium. Die Form muss sogar oben offen sein, wo sollen sonst die Luftblasen und üblen Dämpfe des Polyester auch hin?

Einziger Wermutstropfen: Bei den massiven Abmessungen der Form, geht fast 3/4 der Flasche "A-Komponente" drauf, was gute 750 g sind.

Deine Anleitung hatte ich übrigens nicht gesehen, sonst hätte ich mir den aufwändigen Bericht ja sparen können.
Aber wer weiss.......................... vielleicht ist hier ja wirklich dein "eventuelles" Wunder geschehen? schulterzuck

Fotos folgen morgen.


P.S. Gib mir doch bitte einen Link zu deinem erwähnten Beitrag. Ich finde ihn auf die schnelle nicht, und es ist gleich 4. Muss ins Bett.
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Verfasst am: 22/5/2011, 07:31  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Bin schon gespannt auf die Fotos der fertigen Polyester-Klötzchen Smile
Willst da dann "nur" Elemente reintun oder wie hast es geplant?
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Verfasst am: 22/5/2011, 11:40  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

 hier der thread

Zitat:
Das Urmodell (Positv-quader) wollte ich garnicht vom Boden fern halten. Ganz im Gegenteil! Habe es schöööön plan angepasst, weil ich ja oben auf der entstandenen Form die entsprechend saubere Öffnung haben will.

so genau, dass kein silikon unter den quader gekommen ist?
andernfalls würe es ja die perfekte quaderform beeinträchtigen

Zitat:
Wegen der Durchsichtigkeit...[...]...ist ja oben offen und somit kein Kriterium. Die Form muss sogar oben offen sein, wo sollen sonst die Luftblasen und üblen Dämpfe des Polyester auch hin?

durch luftlöcher, wie beim gießen üblich - im zweifel sogar nur durch das loch, mit dem du die form auch befüllst
wie willst du sonst bei dieser seite schöne kanten erhalten?
aber das problem wirst du bald erkennen Wink

luftblasen hängen auch unabhängig von der viskosität gerne noch an den wänden etc.
siehe das foto mit wasser zum abmessen, nur je höher die viskosität, desto schwerer bekommt man die wieder weg
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Verfasst am: 22/5/2011, 12:13  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Selbst wenn er den Quader völlig schräg eingießt, beeinflusst das doch dessen Form nicht..oder versteh ich nicht, von was ihr redet?
Mal angenommen, es kommt etwas Silikon unter den Quader, eine 1mm-Schicht z.B. Die schneidet er dann halt weg, bevor er den PVC-Quader entfernen kann. Dann ist evtl 1 Seite statt 40mm halt 41mm dick, aber das macht in diesem Falle ja nix aus, es ist ja kein Maß-Teil.
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Verfasst am: 22/5/2011, 12:23  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

so exakt kann man es aber leider nicht entfernen
das geht einfach nicht Wink
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Verfasst am: 22/5/2011, 12:46  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

CD-ROM-LAUFWERK hat geschrieben:
so exakt kann man es aber leider nicht entfernen
das geht einfach nicht Wink


Die (hypothetische) 1mm-Schicht befände sich ja auf der "Oberseite" der Gussform, also an der Stelle, wo er den Quader herausnimmt und später das Harz einfüllt. Unter dem 1mm befindet sich also der Quader. Man kann einfach ein scharfes Messer nehmen und vorsichtig rings um den Quader schneiden (1mm tief) und die "Haut" dann abziehen. So stelle ich mir das vor Smile Bin ja auch Bastler und nicht ganz unerfahren.
Prinzipiell hast Du aber Recht, umso besser die Vorbereitung, desto besser das Ergebnis und umso weniger unnötige Arbeit macht man sich. Die Luftblasen z.B. stelle ich mir als ein viel größeres Problem vor, aber das scheint er ja nicht zu haben, dank des dünnflüssigen Silikons.
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Verfasst am: 22/5/2011, 14:26  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

ich kann mich nur wiederholen: das geht nicht
versuchs macht hier klug
es geht weder bei weichem noch bei härterem silikon
jedenfalls habe ich es überhaupt nicht geschafft
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TStift



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Verfasst am: 22/5/2011, 17:25  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Also, irgendwie scheint sich hier ein Missverständnis eingeschlichen zu haben.
Zunächst einmal @ CD: Es ist tatsächlich kein Silikon unter den Quader gelaufen! Kannst du glauben oder lassen. Lediglich am oberen Rand der Eingussöffnung sind winzige Grate aus Silikon welche aber leicht abgezogen werden können und nicht stören.
Dann zum grundlegenden Missverständnis: Die Form ist für mehrere Abgüsse von Polyester Gießlingen gedacht! Da wäre es doch kontraproduktiv, das ganze im Zentrum der Form zu platzieren mit Luftlöchern und haste nich gesehn........................und sie nach nur einem Abguss dann zu zerschneiden um das entstandene Produkt heraus zu bekommen.
So muss ich den entstandenen Elementequader einfach nur oben entnehmen und kann nach 24 Stunden den nächsten Gießen ohne eine neue Form zu fertigen.
Das eine Seite des Polyester-Harz dabei Luftkontakt hat ist übrigens auch kein Problem. Wie gesagt hatte ich ja schon in Hartplastik -Formen Probegüsse gemacht und es sind keine Probleme mit dieser Seite aufgetreten. Auch die Luftblasen sind komplett entwichen. Desweiteren ist anschließendes polieren ohnehin vorgesehen.

@ Zuschauer: "Nur" Elemente reintun ist gut gesagt Rolling Eyes Das PSE hat davon schon so einige zu bieten, das kann ein paar Jährchen dauern.
Aber prinzipiell hast du recht, man kann alles schöne eingießen und sich einfach drüber freuen. Ich habe geplant auch einige schöne Kristalle ein zu gießen. Meine aktuellen Kalialaun und Kupfersulfat Kristalle sind hierfür allerdings nicht "schön" genug. Als nächstes will ich einen aus Nickelsulfat und einen aus Cobaltsulfat züchten. Mal sehen wie die werden.


Und um die Sorgen von CD endgültig zu zerstreuen, und auch um zu beweisen das man nicht kompliziert machen muss wo auch einfach geht, werde ich in ca. einer Stunde "Beweisfotos" der fertigen Silikonform einstellen aus denen eindeutig folgendes hervor geht: Absolut Blasenfreies Ergebniss, gute Maßhaltigkeit, lustige Optik Razz

P.S. Aus dem Material werden auch noch ganz andere Abgüsse erstellt Twisted Evil Da hier Jugendliche sind kann ich leider nicht ins Detail gehen, aber ich denke ihr wisst was gemeint ist. *lol*
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Verfasst am: 22/5/2011, 18:42  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

So, hier nun die Bilder:

Sehr schön zu erkennen, ist das wahrhaft erschreckende Ausmaß der Grate an der entstandenen Einfüllöffnung anim_grins

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Weiterhin sehr gut zu sehen, dass die prophetisch versprochenen riesigen Luftblasen..................................nicht vorhanden sind

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Lediglich hier (dies war die der Luft zugewandte Seite)haben sich ein paar winzige gebildet, welche man hätte mittels einfachem Wegpusten während das Material noch flüssig ist entfernen können.
Da dies nun die Unterseite der Form ist, auf welcher sie steht, stören sie absolut nicht.

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Zu guter letzt, das Urmodell und die Gießform haben sich sauber trennen lassen und keinerlei Anhaftungen. Wiederverwendung garantiert.


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Am Montag werde ich dann mal den ersten Element Einguss vornehmen. Muss nur noch eine schicke Beschriftung "basteln"

Fortsetzung folgt.........................................
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Verfasst am: 22/5/2011, 19:03  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat:
Da wäre es doch kontraproduktiv, das ganze im Zentrum der Form zu platzieren mit Luftlöchern und haste nich gesehn........................und sie nach nur einem Abguss dann zu zerschneiden um das entstandene Produkt heraus zu bekommen.

wieso zerschneiden?
da, wo du das original rausgenommen hast, kannst du dann auch den abguss entnehmen

ich bin auf deine ergebnisse gespannt, also fertige abgüsse inkl. fertiger bearbeitung
vorallem was die oberseite angeht, die luftkontakt hat
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Verfasst am: 22/5/2011, 19:36  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ja, aber wie bekommst du das Urmodell raus, wenn es zentriert eingegossen wurde??
Irgendwo musste dann ja aufschneiden.

Und die Seite mit Luftkontakt (rohzustand) bei dem Polyester Gießlingen hatte ich doch schon mal fotografiert und eingestellt. Ich meine die zwei Abgüsse aus meinem ersten Versuch diesbezüglich.
Habe die beiden Klötze gerade hier bei mir liegen, und diese Seite sieht auch nicht anders aus als die anderen.
Die neue Form habe ich hauptsächlich gemacht weil: Die Abgüsse sich aus der alten Form nicht ohne Zerstörung selbiger herauslösen ließen, Die alten Maße viel zu groß waren und somit schlicht Verschwendung des nicht unbedingt billigen Materials, und drittens aus diesem Grund (göße der Form)in zwei Schichten gegossen werden musste (was ich jetzt aber wahrscheinlich auch noch machen muss), und viertens die Schrumpfungseffekte je mehr Material man einsetzt größer ausfallen = mehr Schleifarbeit

P.S. Und wen der Luftkontakt wirklich so sehr stört, der kann ja mit Vakuum arbeiten. Das beschleunigt laut Verarbeitungshinweisen die ganze Sache sogar ein wenig, zumindest entweichen eventuelle Luftblasen so schneller.
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Verfasst am: 22/5/2011, 20:13  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ihr redet bissle aneinander vorbei, aber macht Spaß, dabei zuzuschauen Very Happy
Sieht sehr schön aus die Form, genau so habe ich es mir vorgestellt! ..nur nicht in blau Smile
Ach un wegen dem Luftkontakt: Du polierst die Teile doch sowieso, dann ist es doch egal, wenn da die Oberfläche bissle was abkriegt (Falls überhaupt).

Viel Erfolg weiterhin!
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Verfasst am: 22/5/2011, 20:43  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

TStift hat geschrieben:
Ja, aber wie bekommst du das Urmodell raus, wenn es zentriert eingegossen wurde??
Irgendwo musste dann ja aufschneiden.

siehst du im link (also nochmal:  hier)

wie polierst du die teile denn?
ich hoffe doch, dass der bericht entsprechend ausführlich wird Smile
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