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Uranylacetat



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Verfasst am: 26/6/2012, 13:39  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ich habe die Diskussion auf ChemieOnline gelesen und bin mal wieder schockiert. Shocked

Angesichts des Umfrageergebnis behaupte ich mal frech: Da haben wohl einige Leute einem im Tee oder nen Schuss in der Birne weg!

Was ich besonders nicht mag, ist die herablassende Art über uns Hobbychemiker; die einige an den Tag legen....
_________________
"Der einfachste Versuch, den man selbst gemacht hat, ist besser als der schönste, den man nur sieht." (Michael Faraday 1791-1867)

Alles ist Chemie, sofern man es nur "probiret". (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832)

„Dosis sola facit venenum.“ (Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus 1493-1541)

"Member of IVNT e. V."  www.ivnt.de
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BJ68



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Verfasst am: 26/6/2012, 14:04  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Uranylacetat hat geschrieben:
Ich habe die Diskussion auf ChemieOnline gelesen und bin mal wieder schockiert. Shocked

Angesichts des Umfrageergebnis behaupte ich mal frech: Da haben wohl einige Leute einem im Tee oder nen Schuss in der Birne weg!

Was ich besonders nicht mag, ist die herablassende Art über uns Hobbychemiker; die einige an den Tag legen....



Im internen IVNT-Bereich ist was in Vorbereitung.....


Bj68
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allphysist



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Verfasst am: 26/6/2012, 18:13  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ich bin (war) bei chemieonline unter anderem Namen angemeldet und habe ein paar Postings. Mein Eindruck von dem Forum läßt sich ungefähr so zusammenfassen: viel Theorie, wenig Praxis. Das führt dann zu Ratschlägen, die keinen wirklichen Wert haben, es sei denn man hat multiple choice - sogar von den Moderatoren. Habe chemieonline für mich zu den Akten gelegt.
_________________
"Kein größerer Schaden kann einer Nation zugefügt werden, als wenn man ihr den Nationalcharakter, die Eigenheiten ihres Geistes und ihrer Sprache nimmt". ( Immanuel Kant )
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Obtainium




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Verfasst am: 26/6/2012, 19:19  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

allphysist hat geschrieben:
Ich bin (war) bei chemieonline unter anderem Namen angemeldet und habe ein paar Postings. Mein Eindruck von dem Forum läßt sich ungefähr so zusammenfassen: viel Theorie, wenig Praxis. Das führt dann zu Ratschlägen, die keinen wirklichen Wert haben, es sei denn man hat multiple choice - sogar von den Moderatoren. Habe chemieonline für mich zu den Akten gelegt.


Die alte Chemieonline-Krankheit, es gab/gibt dort tatsächlich Mods, die ziemlich launisch sind. Und wenn man mal wirklich Hilfe braucht, ist das nicht gerade angenehm.

Andererseits wollen die bei Chemieonline einen zum selbständigen Denken "erziehen" - für Schüler/Studenten vielleicht ganz in Ordnung, aber als etwas älterer Mensch kommt einem das natürlich etwas daneben vor.

Hat alles seine Nachteile - versucht man die Leute zu "erziehen" und zum selbständigen Denken und zur Nutzung der Suchfunktion anzuhalten, verprellt man sie.
Beantwortet man jede noch so einfache Frage ausführlich, kommt man aus dem Schreiben nicht mehr raus.
Mod sein ist nicht einfach! Cool
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Ich bin weit über die Fähigkeit rationalen Denkens hinaus entsetzt!

"Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten - wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten -, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit." - George Orwell, 1984
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Entropie

Was ist ein Superuser?


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Verfasst am: 27/6/2012, 02:12  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Obtainium hat geschrieben:
Hab gerade bei chemieonline die folgende, schon ältere, aber zum Thema passende  Diskussion gefunden.
Ist doch ganz interessant, wie manche Berufschemiker und Chemiestudenten so ticken.


Über die bin ich zufällig vor längerer Zeit in ganz anderem Zusammenhang bei einer Suche im Internet gestolpert
und war entsetzt. Wie kann man nur, während gerade die reinste Hexenjagd gegen viele tausend Chemikalienkäufer mit meist völlig
aus der Luft gegriffenen Anschuldigungen im Gange war und die schlimmste Verschärfung der Abgabebestimmungen
seit 1945 droht, behaupten, das sei alles ganz richtig so, angemessen oder sogar noch viel zu lax!?!

WIe man der Meinung sein kann, die Vorschriften seien zu lax oder gerade richtig, wo schon seit fast 20 Jahren
sogar Unternehmen und Gründer mitunter ständig Probleme gerade mit einigen grösseren Anbietern haben,
und z.T. mit etwas Pech Schwierigkeiten haben, überhaupt noch beliefert zu werden, ist mir ein Rätsel.
Sowas kann nur schreiben, wer z.B. als Habilitand im Staatsdienst alles vom Staat organisiert bekommt,
bei einem Grosskonzern beschäftigt ist, der dank dessen weltbekannter Marke als sakrosankt anerkannt ist,
oder evtl. eine Apotheke betreibt, die auch weitaus vorsichtiger von Lieferanten und Behörden angefasst werden
als Gründungen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich.

Wieder andere sind vielleicht noch Schüler und meinen nach etwas Förderung vom Staat nach einem kleinen
Erfolg bei Chemieolympiade oder Jugend Forscht/Schüler Experimentieren, es sei alles in bester Ordnung in
unserem Staat und erhoffen vermutlich, das gehe reibungslos so bis zur Pensionierung weiter. Die ahnen auch noch nicht,
was für Folgen eine einzige Fehlentscheidung für einen falschen Betreuer einer Doktorarbeit für die Karriere im Staatsdienst
bedeuten kann...
Dass der Staat jedoch neuerdings auch noch ein unschönes ganz anderes Gesicht zeigt,
wenn Politiker Polizeibehörden auf Verwender von Chemikalien ansetzen, so weit denken die auch noch nicht,
zumal die Gegenseite diese skandalösen Instruktionen meist gut verborgen in Verschluß-
Sachen versteckt hält, die bei Strafandrohung kein Amtsträger verpfeifen darf, sofern nicht Teile aus politischem Kalkül
wohlwollend im Sinne dieser Behörden berichtenden Presseorganen von den Spitzenpolitikern zugespielt werden, wie
dies offenbar 2006 im Rahmen der NDR/SWR/WDR/Focus/Spiegel-Berichterstattung geschehen war.
Auch Schriftstücke aus den relevanten Prozessen durften übrigens nicht vorab veröffentlicht werden. Deshalb wurde
der Berliner Journalist B. Schröder, zunächst angezeigt von einem LKA oder BKA wegen Verstosses gegen § 52 WaffG
wegen öffentlichen Zitierens u.a. einer Anleitung aus dem Gattermann/Wieland, verurteilt.
Öffentlich kann man dann natürlich wunderbar Kritiker als paranoid beschimpfen, wenn keine Beweise gezeigt
werden können.

Mich wundert das auf eine Art wenig. Wenn ich mir meine ehemaligen Kommilitonen im Fach Chemie so ansah, dann
antworteten die z.B. auf die Frage, wieso sie Chemie studiert hatten: "Wieso nicht?". Von denen hatte bereits kaum jemand
zuvor experimentiert. Zugleich waren sie dann aber extrem neidisch bei Klausurergebnissen und Noten, wenn sie sahen,
dass die Leute, die selbst als Schüler experimentiert hatten, auf den ersten Plätzen lagen und überall Bestnoten hatten, die Leute
ohne privates Interesse gerade mal im guten Mittelfeld lagen.

Mit solchen Leuten bekommt man als Chemiker, wenn man Pech hat, später ein Ballett freudloser Komparsen,
die man evtl. für Verwaltungsaufgaben, als Geschäftsführer, als Lobbyist etc. einsetzen kann, als Forscher in
der Spitzenforschung jedoch wenig Erfolg haben wird, wenn deren Interesse und Engagement weiterhin fehlt.
Die kommen nicht auf die Idee und entdecken mal eben zwischendurch um 4:00 Uhr nachts nebenbei eine neue Klasse
von Verbindungen...

Ein extrem ärgerliches Streitgespräch über das Thema hatte ich vor längerer Zeit an anderer Stelle mit einem Mitarbeiter
eines japanischen Grosskonzerns. Der war tatsächlich der Meinung, dass z.B. auch freiberufliche Handelschemiker
auf keinen Fall noch irgendwelche Chemikalien besitzen dürften, da dies nach seiner (blödsinnigen) Ansicht die
"Innere Sicherheit" beeinträchtigen könnte, wenn so jemand ein paar Stoffe in seinem Haus und Betrieb besitzt,
die vor 20 Jahren noch jeder 3. Haushalt im Keller hatte. Als "Beleg" für möglichen Missbrauch durch freiberufliche
Chemiker führte er die angeblich so häufigen Fälle von Bombenbau an, die die Behörden in Schleswig-Holstein laufend
überall vermuten und melden.
Zwischen den Zeilen klang auch hier deutlicher Neid an, dass so jemand etwas erreichen könnte,
evtl. mehr als er als Dipl. Ing. in der Grossindustrie. Vielleicht hatte er auch bloss die Interessen seines japanischen
Arbeitgebers im Sinn, der zig Patente pro Jahr weltweit anmeldet. Dem könnte natürlich so ein Unternehmensgründer
in Deutschland auf gleichem Gebiet evtl. die eine oder andere wichtige Innovation wegschnappen, wenn er "zu leicht" (also
ähnlich unproblematisch wie in Japan am Firmensitz seines Brötchengebers) an Chemikalien käme...
Dann müsste der evtl. Lizenzgebühren an den deutschen Gründer zahlen und könnte nicht selbst ggf. Milliarden dafür kassieren...
Für den deutschen Staat brächte das ggf. viele Steuern, aber so weit denken unsere Umwelt- und Polizeibürokraten
ja nicht, wenn sie jetzt quasi propagieren, "so wenig Chemikalien in deutsche Unternehmen wie möglich".

Zitat:

Fazit aus der Diskussion dort ist für mich mal wieder die Bestätigung, daß wir Hobbychemiker bei den "Berufskollegen" keine Lobby haben. Diese Leute scheinen Chemie hauptsächlich wegen des Geldes und nicht aus Liebe oder Hingabe zu betreiben und Hobbychemiker tatsächlich als Bombenbastler und Drogenköche zu sehen.


Ich habe das schon bei der GDCh festgestellt, wie die heute über Experimente a la Römpp/Raaf referierten und
die als zu gefährlich hinstellten... Nun ja, wenn man zulässt, dass Stoffe wie z.B. Phenolphthalein, ehemals als
Wirkstoff als Abführmittel in Apotheken vertrieben, als SVHC gelistet werden und demnächst auch in Kleinstmengen
ausserhalb der wissenschaftlichen Forschung unter die Vorschriften der Art. 56ff. REACH fallen (Zulassungspflicht vor jeder Verwendung!)...
Dabei spielt auch das Sankt Floriansdenken eine wichtige Rolle. Manche Zeitgenossen wollen einfach nicht
wahrhaben, dass sich die Gesetze verändert haben. Die wollen sich gar nicht ausmalen, was das alles
anrichten kann. Augen zu und durch lautet bei denen die Devise. Das ist aber völlig falsch.

Zitat:

Äußerst interessant sind aber die Umfrageergebnisse, welche eigentlich im Gegensatz zum Haupttenor der Diskussion stehen.
Bedeutet für mich, daß dort etliche Hobbychemiker zwar abgestimmt, aber nicht in der Diskussion "geoutet" haben.
Frage ist, warum nur Question


Vielleicht sind in dem Thread auch Meinungsäußerungen verschwunden, die den Moderatoren nicht passten!
Oder die Kritiker haben sich dort nicht getraut, da manche Moderatoren fast schon einschüchternd auftreten.
Die springen vermutlich sogar noch mit MPI-Direktoren kurz vor der Pensionierung um, als wenn es 5-jährige Kinder wären...

Uranylacetat hat geschrieben:

Was ich besonders nicht mag, ist die herablassende Art über uns Hobbychemiker; die einige an den Tag legen....


Wobei die Grenzen obendrein oft schliesslich fliessend sind, wenn Leute ihr ehemaliges Hobby heute als Beruf ausüben!
Deshalb ist das umso unverständlicher.
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Essigsäure



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Verfasst am: 25/8/2012, 16:29  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ich habe heute auf Wikipedia im GÜG nachgeschaut ob sich etwas geändert hat, da ist mir hier  http://de.wikipedia.org/wiki/Grundstoff%C3%BCberwachungsgesetz aufgefallen das Kaliumpermanganat auf kat 2 und 3 ist.
Das ist doch bestimmt ein Fehler der Wikipedia noch nicht bekannt ist.
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Armin



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Verfasst am: 26/8/2012, 17:48  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Als ich mich entschied, wieder was mit Chemie zu machen, bin ich neben VC auch auf ChemieOnline gestoßen. Mir aber erschien das zu theoretisch-schulmeisterlich, und das Geblaffe der Moderatoren bei relativ normalen Fragen auch eher unsympathisch.

Aber ja, ich kann schon einen Standesdünkel meiner diplomierten/promovierten Kollegen gegenüber Hobbychemikern bestätigen.Aber es ist oft halt nicht einfach einzusehen, daß mancher 18jährige an praktischem und sogar theoretischem Wissen einem Master oder gar Bachelor (der das halt macht, weil er sonst nichts anderes gefunden hat) überlegen ist. Ich bin da schmerzbefreit und freue mich, daß es so viele Leute gibt, die sich trotz des Verfolgungsdrucks der Chemie widmen - diese sind nämlich, wenn sie dabei bleiben, später diejenigen, die die Wissenschaft voranbringen.
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„Ihrer wahren Wesensbestimmung nach ist die Wissenschaft das Studium der Schönheit der Welt.“ (Simone Weil)

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BJ68



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Beiträge: 1507
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Verfasst am: 26/8/2012, 18:51  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Armin hat geschrieben:
Als ich mich entschied, wieder was mit Chemie zu machen, bin ich neben VC auch auf ChemieOnline gestoßen. Mir aber erschien das zu theoretisch-schulmeisterlich, und das Geblaffe der Moderatoren bei relativ normalen Fragen auch eher unsympathisch.



 http://illumina-chemie.de/index.php

ist auch nicht zu verachten ;-)


Bj68


Edit:

Bist Du eigentlich schon für den internen IVNT-Bereich freigeschaltet?
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Armin



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Verfasst am: 26/8/2012, 19:10  Titel:   Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Je, gefiel mir auch, aber irgendwie fand ich die Atmosphäre auf VC am nettesten.
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