Schön gemacht!
Hoffen wir mal, dass die Lust an Experimenten nicht so schnell wieder schwindet, wie sie gekommen ist
Zitat: Noch etwas, das nicht so wichtig ist: Du könntest noch erklären, warum Singulett-Sauerstoff entsteht.
Das könnte man dann noch aufmotzen, mit Jablonski-Diagramm usw...
Zitat: An sich ist es das Gleiche, nur mit Brom. Es wird daher nichts besonderes zu erwarten sein.
Im Ergebnis hast Du schon recht. Die NCS/NBS-Methode ist aber die "umweltfreundliche" und angenehmere Variante.
Da gabs mal vor ein paar Jahren nen Artikel in ChiuZ zu...
Zitat: das wasserstoffperoxid sollte sich bei so einer alkalischen lösung aber ziemlich schnell zersetzen..
gibts da keine probleme?
Doch, die gibt es. Normalerweise kühlt man das ganze kräftig, bevor man das Perhydrol zugibt. Natürlich nicht nur, bis auf RT
Ansonsten kommt es gerne mal vor, dass der Labortisch ein "Schaumbad" nimmt
Worüber ich gerade nachdenke:
Wenn ich Chlor in NaOH einleite entsteht ja Hypochlorit und Chlorid.
Wär doch mal nen Versuch wert, es direkt mit Hypochlorit zu probiern...
Zitat: Sehe ich das richtig, daß das rote Leuchten nur dort entsteht, wo das Chlor direkt mit der Flüssigkeit in Kontakt kommt? Vllt. könnte man durch Rühren die ganze Flüssigkeit rot leuchten lassen.
einen sehr schönen Effekt kann man erzielen, wenn man das Chlor durch ne Waschflasche mit Fritte leitet...hab mir extra dafür mal ne gaanz große angeschafft.
Zitat: Du könntest vielleicht noch ergänzen, das sich die Farbe der Chemoluminiszenz beeinflussen lässt, indem man bestimmte Farbstoffe zusetzt (Mit Luminol z.B. luminisziert es lavendelblau).
So wirklich zu empfehlen ist das nicht. Klar, kann man einige andere Farbstoffe durch Singulettsauerstoff anregen. Doch muss man bei der Wahl dieser etwas aufpassen, was die "Vorführeignung" angeht.
Bei Luminol zum Beispiel kann man ne recht nette Doppellumineszenz herbeiführen.
Also rosarot/bläulich. Je nach dem, was man für Farbstoffe verwendet, wird der rote Farbton des Singulettsauerstoff auch total überdeckt. Da kann man dann auch gleich auf andere Reaktionen zurückgreifen.
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